The Minutes (Musik abseits des Mainstream: Teil 1)

In Teil 1 von „Musik abeits des Mainstream“ dreht sich alles um ein Trio aus Dublin. Wenn ich mich recht erinnere wurden The Minutes in einem Gitarrenforum erwähnt und bei meiner Suche stieß ich direkt auf ihre Videos bei einer Groupee-Live-Session. Groupee ist ein Portal / eine Community, in der sich alles um die Präsentation neuer unbekannter aber aufstrebender Bands geht. Mit hunderten von ihnen hat Groupee bereits Live Sessions durchgeführt.

The Minutes, das sind Mark Austin (Gesang, Gitarre), Tom Cosgrave (Bass) und Shane Kinsella (Drums). Direkt beim ersten Track, „In my time of dying“ war ich von ihnen angetan. Sie klingen ein wenig wie eine in unser Jahrtausend gebeamte Blues-/Rockband aus den 50er / 60er Jahren und drücken diese Nähe mitunter auch optisch mir Koteleten, Elvis-Tolle und kurzen Unterhemden aus. In den vier Videos der Groupee-Session wird dies noch durch die Schwarz-Weiß-Optik unterstrichen.

Bei The Minutes fiel mir erstmals auf, dass mehr und mehr Künstler in meiner Wahrnehmung zuletzt wieder auf halbakustische Gitarren (sog. semi-hollows) zurückgreifen, die einen Sound liefern, der reich an Obertönen und Sustain ist.

Von ihren Songs war ich so geflasht, dass ich selbstredend gleich das Debüt-Album Mercata via iTunes kaufte. Dies ist ähnlich  wie die Liveaufnahmen produziert und abgemischt, ohne großen Schnickschnack und sehr direkt.

So, genug geschnackt, hier kommen die drei Iren von The Minutes:

The Minutes – In my time of dying

 

The Minutes – Believer

 

The Minutes – Gold

 

The Minutes – Secret History

 

Und in Teil 2 von „Musik abseits des Mainstream“ stelle ich euch eine Frau vor die so ist, wie eine Frau sein muss: Musikalisch, hübsch und völlig beknackt.

Kommentare (5)

  1. Ich hab mir gerade die Videos angehört und finde, dass die Band sich selber durch die Einengung auf drei Instrumente sehr beschränkt. Die Songs neigen zu einer gewissen Gleichförmigkeit. Der Sänger hat eigentlich eine beeindruckende Stimme, die an die von Alice Cooper erinnert, aber er vermeidet Tempi-Wechsel und Melodien genauso wie die Instrumentierung es tut. Irgendwann ist dann das Repertoire erschöpft, fürchte ich.

  2. Naja, das ist aber mehr eine Frage von Stil / Kreativität und Repertoire. Dafür braucht es eben auch Zeit.

    Einige der größten Bands und gerade viele Indie-/Alternative-Bands waren und sind Three-Piece-Bands. Da alleine sehe ich kein Problem. Man denke nur an:

    – Nirvana
    – Cream
    – The Subways
    – Jon Spencer Blues Explosion
    – ZZ Top
    – The Police
    – Stereophonics
    – Jimmy Hendrix Experience
    – Emerson, Lake and Palmer
    – Primus
    – Yeah Yeah Yeahs
    – Muse
    – Blink 182
    – Green Day
    – …

  3. Also ich mag Music die nicht direkt im „Mainstream“ zu finden ist und das hier ist echt cool anzuhören. wobei meine Favoriten noch immer bei Musicalmusik bleiben werden :)

  4. Also mir gefällt die Band sehr gut.
    Werde sie direkt mal anschreiben, ob sie nicht bei unserem Projekt mitmachen wollen!
    Danke für den Hinweis!

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