Musik abseits des Mainstream

In den großen Zeiten des Musikfernsehens lernte ich eine Menge neuer Bands durchs Fernsehen kennen. Wir trafen uns sogar vor der Schule um zusammen MTV zu schauen (und Hausaufgaben zu machen). Damals haben die Programmvernatwortlichen nicht nur massentaugliche Titel aus den Charts gespielt, sondern immer wieder auch unbekannte Bands und Songs präsentiert, Oldies eingestreut und teils gab es dafür eigene Sendeformate.

Musikfernsehen wie damals gibt es heute nicht mehr. Mehr oder weniger spielt sich alles auf Videoplattformen wie YouTube, MyVideo und in geringerem Umfang auch auf Musikvideoplattformen wie Putpat ab. Oder man quält sich durch die Empfehlungen bei Amazon und im iTunes Store oder freut sich, wenn man Facebook mal Glück hatte und eine von vielen Empfehlungen tatsächlich gelesen, nachverfolgt und etwas was man mag gefunden hat.

In meiner Serie „Musik abseits des Mainstream“ werde ich in meinem Fundus kramen und Stück für Stück Bands und Künstler vorstellen, die ich – oft mehr zufällig – für mich entdeckt habe. Mit dabei sein werden Frauen am Klavier, Männer an Gitarren, Leute die es live drauf haben, Leute die es ganz allein drauf haben, u.v.a.m.

Sofern ich nicht wieder während des Olympia-Programms einer akuten Fressnarkose erliege, geht es diesen Abend mit Teil 1 los.

Habt ihr auch Empfehlungen und Vorschläge? Ich bin ganz Ohr!

Kommentare (2)

  1. Ich mein davon abgesehen, dass nun einmal die ganz großen Musiksender die Trends der Musikwelt sicherlich maßgeblich beeinflußen (ist einfach so, was viel gehört & gesehen wird ist cool) finde ich es dennoch gut, dass viele kleinere Bands oder Künstler dennoch eine Option haben bekannt zu werden. Siehe Castingshows und co … sie mögen nicht super perfekt sein, aber als Durchstartplattform können sie dennoch genutzt werden!

  2. Ein wirklich toller Beitrag der mal wieder zeigt, dass es eben nicht immer „Chartmusik“ sein muss um wirklich gute Musik zu bekommen / zu hören :)

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