Coda 2: Erste Eindrücke und Screenshots

Seit heute steht Coda 2 aus dem Hause Panic zum Download bereit und noch heute bekommt man es zum halben regulären Preis, aktuell €39,99. Die Möglichkeit an ein günstiges Upgrade zu kommen habe ich sogleich genutzt. Für einen ausgiebigen Test reichte die Zeit leider nicht, ich hoffe mit ein paar Screenshots und ersten vagen Eindrücken entschädigen zu können.

Download-Links

 

Coda 2 übernimmt erstmal alle Einstellungen / konfigurierten Sites von seinem bereits installierten Vorgänger, der parallel auch weiterhin verfügbar ist.

Alt vs. neu. Hinten Coda und vorne das neue Coda 2

Beim ersten Start fragt Coda erstmal, ob Panic einem ab und an mal Mails schicken darf und ob es über die iCloud verschiedene Installationen von Coda 2 und deren Einstellungen synchronisieren soll. Das funktioniert natürlich nur, wenn man Coda 2 über den Mac App Store (Link siehe oben) bezogen hat.

Im Anschluss startet altbekannt die Übersicht über die angelegten Sites.

Das sieht auf den ersten Blick obenrum etwas klobig aus, man kann die Titelleiste mit ihren Buttons aber per Maus stufenlos verkleinern. In der kleinsten Stufe gibt es nur die beiden linken Icons und die Dateien als reine Textanzeige. So schlank und rank ist es mir am liebsten, weil es am meisten Platz für eigentlich wichtige Dinge lässt. Man sieht auch direkt an dem Fullscreen-Icon rechts oben, dass Coda 2 dieses Mac OS X 10.7 Feature untersützt.

Neuin Coda 2 ist ein Dateimanager, der im folgenden Fall in der Standardeinstellung links das lokale und rechts das Remote-Dateisystem der aktuell geöffneten Site anzeigt.

Über die Incons links unten kann man getrennt für beide Ansichten den Ansichtstyp wie im Finder ändern (Icons, Liste, Spalten, Cover-Flow). Markiert man Dateien zur Veröffntlichugn (Mark for Publishing) landen sie in einer Publish genannten Liste / Ansicht in der Seitenleiste. Diese ist in Coda 2 auf die rechte Seite des Programmfensters gewandert. Das lässt sich aber umstellen.

Die Icons, die man rechts oben in der Sidebar sieht dienen zum schnellen Wechseln der Sidebar-Tabs. Über das Start-Symbol kommt man auf eine Übersicht von der aus man beliebig Icons in die Leiste hinenziehen kann, um sie schnell verfügbar zu haben.

Hinter den Punkten verbergen sich:

  • Clips: Schnipsel mit Textvorlagen, die man frei definieren kann.
  • Files: Ein Dateimanager
  • Find In: Der Suchdialog
  • Hints: Zeigt während des Tippens von CSS-, HTML- und PHP-Code Definitionen und Infos zum (vermutlich) eingegebenem Kommando an
  • Navigator: Zeigt Code-Blöcke und Funktionen der aktuell geöffneten Datei an
  • Places: Übersicht über die Datenträger u.a.
  • Publish: Liste der zur Veröffentlichung vorgemerkten Dateien. Diese können hier auch wieder abgewählt werden. Die Anzahl der Dateien wird übrigens wie bei Mail im rechts oben im Icon angezeigt.
  • SCM: Wenn für die aktuelle Site Source Code Management konfiguriert ist, ist dies die Schaltzentrale. (Subversion und git werden von Haus aus unterstützt)
  • Shared: Ansicht von verteilt genutzten Dokumenten
  • Validate: Übersicht über die evtl. Fehler der HTML- / CSS-Validierung des aktuell geöffneten Dokuments. Auch hier wird die Anzahl der Fehler im Icon dargestellt. (Ja, die Funktion ist irgendwie auch neu.)

Schauen wir uns mal eine geöffnete PHP-Datei an, wird uns eine weitere Neuerung offenbar.

Zur geöffneten Datei finden wir oben eine Breadcrumb-Navigation mit dem Dateisystem-Pfad, rechts mit einem Preview-Button versehen. Die Datei selbst ist blau hinterlegt und jedes Element der Breadcrumb öffnet auf Klick ein Drop-Down-Menü des betreffenden Ordners, oder – bei Dateien – deren Outline.

Den eigenen CSS-Editor in Coda gibt es in der neuen Version so nicht mehr. Er ist vollständig aufgegangen und als kontext-sensitives Element lauert er im Hintergrund auf seine Chance sich in den Vordergrund spielen zu können:

Nett ist auch der integrierte Validator, der, wenn aktiviert, geöffnete Dokumente checkt und passende Fehlermeldungen und Code-Marker produziert:

Links neben den Zeilennummern im Editor hat man nun auch die einfache Möglichkeit per Mausklick Code-Teile ein- und auszufalten:

Ganz neu dabei ist nun ein integriertes Frontend für MySQL-Datenbanken:

Zwischen Struktur, Daten und Abfrage schaltet man über die Tabs am unteren Rand um.Ich hatte noch keine Gelgenheit ausgiebig mit dem Programm zu arbeiten. Viele Änderungen und Neuerungen werden mir erst in der Praxis bewusst werden und müssen dann zeigen, ob sie tatsächlich auch Verbesserungen sind. Der erste Eindruck der neuen Version ist aber sehr gut. Panic hat es geschafft sein eh schon sehr gutes Web-Entwicklungs-Paket noch weiter auf die Bedürfnisse und Erfordernisse von Webworkern hin abzustimmen und zu optimieren. So macht das Arbeiten Spaß. :-)

Kommentare (3)

  1. Stark! Ne iPad Version wäre eine echte Innovation. Hat wer Erfahrungen damit? Die Bewertungen im ITunes Store lassen nichts gutes vermuten…

  2. Sieht gut aus und für 40 Euronen kann man wirklich nichts sagen.

  3. Danke für den super Tipp muss ich doch direkt mal ausprobieren vorallem für diesen Preis.
    Ich muss auch sagen es wäre eine super idee wenn davon noch eine Verson für iPad auf den Markt kommen würde.

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