Boneshaker – Steampunk, Zombies und Piraten

Vor einigen Monaten kam ich zur Abwechslung einmal wieder dazu ein Buch zu lesen. Meine Wahl fiel auf „Boneshaker (dt.)“ von Cherie Priest. Wie ich darauf gekommen bin? Keine Ahnung, ich glaube ich habe irgendwo einen Blog-Artikel darüber gelesen. Boneshaker gehört in die Kategorien Steampunk und Zombies. Es gibt Luftschiffe, Luftpiraten, Zombies und allerlei dampfbetriebene Apparaturen und Maschinen. Anfang 2012 wird es vom Heyne-Verlag auch auf Deutsch verfügbar sein.

Klappentext (meine Übersetzung)

„In den frühen Tagen des Bürgerkriegs brachten Gerüchte über Gold im gefrorenen Klondike Horden von Neuankömmlingen in den pazifischen Nordwesten. Bemüht mitzuhalten beauftragten russische Goldsucher den Erfinder Leviticus Blue damit eine Maschine zu bauen, die durch das Eis Alaskas hindurch abbauen konnte. So wurde Dr. Blues unglaubliche knochen-schüttelnde Bohrmaschine geboren.

Aber beim ersten Testlauf des Boneshakers lief etwas schrecklich schief. Er zerstörte mehrere Häuserblocks in der Innenstadt Seattles und grub eine große unterirdische Ader Faulgas aus, welches jeden der es einatmete in einen lebenden Toten verwandelte.

Jetzt ist es 16 Jahre später und eine Mauer ist gebaut worden um die zerstörte und vergiftete Stadt einzuschließen. Direkt außerhalb lebt Blues Witwe, Briar Wilkes.  Das Leben ist hart mit einem zerstörten Ruf und einem Sohn im Teenager-Alter, den es durchzubringen gilt, aber Briar und Ezekiel kommen klar. Bis Ezelkiel einen geheimen Kreuzzug unternimmt um die Geschichte umzuschreiben.

Seine Suche wird ihn unter die Mauer hindurch in eine Stadt führen, in der es vor ausgehungerten Untoten, Luftpiraten, Gangsterbossen und schwer bewaffneten Flüchtlingen wimmelt. Und nur Briar kann ihn lebendig wieder da rausbringen.“

Meinung

Cherie Priest ist mit Boineshaker ein kurzweiliger und spannender Genremix auf 416 Seiten (US-Taschenbuch-Version) gelungen. Selbst ich, der schon einiges gelesen und viele Filme gesehen hat war am Ende ob der Wendung(en) überrascht – und zwar positiv. Das lässt verschmerzen, dass mir die Dialoge gerade im ersten Drittel des Buches recht hölzern erschienen und es später (im Nachhinein betrachtet) ein oder zwei etwas unlogische Passagen gab.