DVDs rippen / transkodieren mit Handbrake

In dieser Anleitung geht es darum wie wir unsere Filmsammlung (Filmdateien, DVD oder Blu-Ray ISO-Dateien oder VIDEO_TS-Ordner) platzsparend eindampfen ohne groß an Bild- und Soundqualität zu verlieren. Technisch exakt muss es statt „rippen“ eigentlich „transkodieren“ heißen, denn Handbrake nimmt das Rohmaterial und rechnet es in ein anderes Videoformat um, umgangssprachlich wird „rippen“ aber häufig synonym verwendet.

Die Artikel-Serie im Überblick:

Was ist Handbrake?

Handbrake ist eine kostenlose Open Source Software zur Transkodierung (Formatumwandlung) von Videos. Sie ist aktuell für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar (Handbrake Download). Handbrake verfügt über zahlreiche Stellschrauben zur Konvertierung, die die Qualität und Größe der erzeugten Video-Dateien beeinflussen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Optionen für den Umgang mit Tonspuren, Untertiteln und Kapitel-Markierungen.

DVD / Blu-Ray oder ISO-Datei?

Für die Umwandlung von einzelnen DVDs kann man Handbrake auch direkt von einer DVD oder Blu-Ray Disk auslesen lassen. Wer aber gleich einen ganzen Schwung an Videos umwandeln möchte, damit etwa der Rechner unterbrechungsfrei die Nacht durcharbeiten kann, für den empfiehlt es sich zunächst die Videos wie in Teil 1: DVDs rippen mit MacDVD Ripper Pro beschrieben als ISO-Datei vorliegen zu haben. Man kann in Handbrake beliebig viele Videos in eine Warteschlage stellen. Die Transkodierung jedes Videos kann individuell konfiguriert werden und Handbrake arbeitet die einzelnen Videos dann der Reihe nach ab.

Huch, das sind aber viele Knöpfe und Schalter!

Handbrake verfügt über vielfältigte Einstellungsmöglichkeiten. Die können einen am Anfang ganz schön erschlagen. Für unser Ziel unsere DVDs möglichst ohne Qualitätsverlust einzudampfen, müssen wir aber gar nicht viel umstellen.

Zunächst können wir mal überlegen wie wir die Dateien später abspielen wollen. Wer iTunes verwenden möchte, um etwa auch via Apple TV auf einen Fernseher zu streamen, wer sich Videos am iPad der iPhone anschauen möchte, der ist mit den voreingestellten Parametern fein raus, denn diese sehen vor, dass Handbrake eine M4V-Datei erstellt. Dieses sog. Containerformat wird von Apple-Geräten und -Software direkt unterstützt und kann alles, was wir so brauchen. Es ist eine etwas erweiterte Version des MP4-Containers und kann u.a. auch AC3-Audio enthalten. Die Alternative ist das MKV-Containerformat (das sog. Matroska). Es ist neuer und bietet mehr Möglichkeiten, aber man sollte vorher wissen ob das spätere Abspielgerät mit dem Format klarkommt. Media-Player wie VLC, XBMC, Plex und Boxee kommen damit problemlos klar. Es gibt aber Media-Player-Geräte fürs Wohnzimmer die MKV nicht abspielen können oder dabei etwas in der Bedienung haken. Das betrifft vor allem günstige und ältere Geräte.

Was ein Containerformat ist? Achso, ja.. hm.. also der Container enthält die Bilddaten, die Tondaten ggf. mit mehreren Spuren, ggf. Untertitel, Kapitelinformationen und einiges mehr. M4V und MKV legen gewissermaßen unterschiedliche Inhaltsverzeichnisse an und haben unterschiedliche Optionen (Matroska hat derer mehr). Auf die Inhalte und deren Qualität hat die Wahl des Containers dagegen keinen Einfluss. Eine schöne Übersicht und viel Hintergrundwissen bekommt man auch auf der Containerformate-Seite von Encodingwissen.de .

Starten wir Handbrake das erste Mal, möchte es von uns gleich mit einer Datei oder einem VIDEO_TS-Ordner gefüttert werden. Ich nehme hier als Beispiel mal mein ISO von Der Herr der Ringe 1 (Die Gefährten):

Handbrake hat nun automatisch unter den diversen Video-Spuren den Hauptfilm ausgemacht und ausgewählt. Zudem ist für die Ausgabe-Einstellungen zuständige Profil „Normal“ standardmäßig aktiviert. Es sieht vor, dass in einem M4V-Container abgespeichert wird und dass das Video mit dem H.264 Codec transkodiert wird. Klicken wir in den Einstellungs-Tabs auf „Audio“ sehen wir auch, dass in diesen Voreinstellungen (Preset) die Standard-Tonspur genommen und heruntergerechnet wird um Platz zu sparen. In diesem Fall wird also ein 5.1 Sound genommen und in ein Dolby Pro Logic II Signal mit 160 Kilobit je Sekunde heruntergerechnet:

Eigene Voreinstellungen speichern

Diese Einstellungen entsprachen nicht meinem Geschmack und so habe ich anfangs ein wenig rumgespielt bis ich bei einem Setting landete, das mir gefiel. Klickt man oben auf den Button „Toggle Presets“ findet man geordnet eine ganze Reihe verschiedener Voreinstellungen, um etwa Filme gezielt für das iPhone umzuwandeln. Dabei wird es auch von der nromalen Auflösung auf die des iPhone heruntergerechnet. Ich möchte aber nur möglichst ohne Qualitätsverlust meine Filme transkodieren um Speicherplatz zu sparen und das möglichst mit zus. englischer Originalspur (wenn vorhanden). Das geht so:

„High Profile“ für Startwerte

Mit einem ausgewählten Film klicke ich in den Presets in der Gruppe „Regular“ auf „High Profile“. Das ist gewissermaßen eine Voreinstellung die das Video in Originalauflösung mit qualitativ hochwertigen Voreinstellungen transkodiert. Als Ausgabeformat habe ich mich für MKV entschieden, M4V funktioniert hier aber genauso.

Ton-Optionen

Dann habe ich in den Audioeinstellungen die erste Spur auf „Deutsch (AC3) (5.1 ch)“ und den Codec auf „AC3 Passthru“gesetzt. Das gleiche habe ich noch für eine zweite Spur auf Englisch gemacht.

Auf einer DVD befinden sich in der Regel mehrere Tonspuren. Je nach Alter des Films kann da alles drauf sein von einer Mono-Spur, Stereo (2 Channels), 5.1 Surround Sound (AC3 5.1 ch), DTS und Dolby Surround. Nach vielem Lesen ist bei mir hängen geblieben, dass DVDs in der Regel die beste Tonqualität in den AC3 5.1 Spuren haben, weil diese so im Studio abgemischt werden, während die gerade bei neueren Filmen oft noch zusätzlich beiliegenden Dolby-Tonspuren eher etwas stiefmütterlich behandelt werden. Ich benutze als Eingangssignal also immer AC3 und da nach Möglichkeit die 5.1-Spur. Es macht nichts wenn ihr kein Surround-System daheim habt (ich habe auch noch keines), der Abspieler wandelt das ggf. automatisch in Stereo. Aber wenn ihr später mal eine passende Heimkino-Anlage habt, dann ist der passende räumliche Ton schon in euren Videos enthalten. Die Codec-Wahl auf „AC3 Passthru“ zu stellen bewirkt, dass das AC3-Signal von der DVD bitgenau in den Container übernommen wird. Es wird also nicht verlustbehaftet heruntergerechnet, sondern wird exakt so übernommen wie es auf der DVD vorliegt. Das braucht natürlich mehr Platz. Bei einer Kodierung fürs iPhone würde man einfach nur auf Stereo runterrechnen lassen.

Untertitel

Bei den Untertiteln (Subtitles) kann es mitunter knifflig werden. Im Vorteil ist man, wenn man den Film bereits gesehen hat den man gerade transkodiert, denn dann weiß man ob und wieviel Untertitel es gibt. Den hier ausgewählten Herr der Ringe 1 habe ich schon oft gesehen und ich erinnere mich daran, dass in einigen wenigen Szenen Elbisch gesprochen wird, wozu es dann Untertitel gibt. Diesen muss man beim Filmschauen nicht extra aktivieren, sondern es handelt sich um einen sog. erzwungenen Untertitel. Den gibt es z.B. auch in Filmen wie Babel, wo eine Episode in Japan spielt und man ganz bewusst auf eine Synchronisierung verzichtet hat.

Solche erzwungenen Untertitel haben nicht viele Filme und ihr Anteil am Gesamtfilm ist auch meist gering. Handbrake macht sich das zunutze und bietet eine Einstellung namens „Foreign Audio Search“ an. Ist diese aktiv, durchsucht Handbrake vor der Transkodierung den Film einmal auf Szenen mit erzwungenn Untertiteln. Machen diese weniger als 10% der Spiellänge des Films aus übernimmt Handbrake sie dann automatisch. Mit der Aktivierung der Option „Burned In“ wird der Untertitel ins das Video-Bild mit eingesetzt. Das hat den Vorteil, dass der Zwangsuntertitel später auch immer da erscheint wo er sein soll. Ohne diese Option würde der Untertitel separat im Container abgelegt und müsste beim Abspielen manuell über die Auswahl der Untertitelspur aktiviert werden. Das will aber in der Regel keiner bei den Zwangsuntertiteln, schlichtweg weil man es nicht gewohnt ist und daher wohl auch nicht direkt daran denkt. Kennt man den Film nichtmal, weiß man es auch nicht besser.

Bei Filmen die mehr als diese 10% Zwangsuntertitel haben (wie etwa Babel) bringt uns „Foreign Audio Search“ aber nichts. Wir müssen dann die passende Untertitel-Spur selbst auswählen und hinzufügen. Im Fall von Babel mit den aktivierenden Haken bei „Forced Only“ und „Burned In“.

RF-Wert

Die restlichen Einstellungen habe ich bis auf eine Ausnahme so gelassen wie sie sind. Im Bereich „Video“ habe ich den RF-Wert auf 19 statt 20 gestellt um evtl. in manchen Situationen noch minimal etwas mehr Qualität im Bild zu haben. Weiter runter sollte man nicht gehen, da die Dateien dann sehr schnell sehr große (sogar größer als die ISO-Datei!) wird, ohne dass sie qualitativ besser würde. Das gilt zumindest so für DVDs.

Handarbeit trotz eigenen Voreinstellungen

Ehe wir loslegen können wir diese Einstellungen nun als neue Voreinstellung (Preset) abspeichern. Ich habe mein Preset, welches also nur ein leicht angepasstes „High Profile“-Preset ist, schlichtweg „al“ genannt. Es merkt sich die Qualitätseinstellungen, das Containerformat, etc. Per Klick kann man sein Profil auch zum Standardprofil machen, dann muss man es später nicht mehr erst manuell auswählen.

Was sich sich ein Profil nicht merken kann ist die Auswahl der Ton- und Unterstitelspuren. Hier muss man für jedes Video kurz die richtigen Spuren auswählen. Sind die Einstellungen fertig, kann man den Transkodierungsvorgang mit „Start“ beginnen, oder mit „Add to Queue“ zur Warteschlange hinzufügen. Ich mache zumeist letzteres und bereite dann noch weitere Videos vor, die ich hinzufüge. Der Rechner arbeitet die ganze Schlange dann in Ruhe ab, ohne dass ich zwischendurch noch eingreifen muss.

Wer zu den Einstellungen noch Fragen hat findet diese wohl in der sehr umfangreichen Handbrake Dokumentation (engl.) beantwortet. Hier gibt es auch viel technisches Hintergrundwissen.

Was am Ende rauskommt

Mit diesen Einstellungen sind die bei mir erzeugten MKV-Dateien deutlich kleiner als die DVD-ISO-Datei. Wie groß der Unterschied ist hängt davon wieviele Trailer, wieviel Bonusmaterial, wieviele Tonspuren, usw. sich auf der DVD befinden und was man so übernimmt. Wer nur einsprachigen Stereo-Sound übernimmt kommt mit weniger Platz aus als meinereiner, der in der Regel zwei 5.1-Tonspurkopien in seinen Dateien hat.

Ansonsten bestimmen Laufzeit des Films und Detailvielfalt die Größe. Details können hier aber auch durch die Körnung entstehen die das Rohmaterial hat. Die DVD von Das Leben des Brian hat ein so körniges Bild, dass die Datei schrecklich groß wird. „Echte“ Details bei Avatar machen den Film zusammen mit seiner Überlänge zu einem dicken Brocken. Filme die sehr dunkel und kontrastarm sind kommen häufig mit weniger Platz aus.

Die kleinsten Videos die ich mit oben genannten Einstellungen so erzeugt habe:

  • 0,74 GB / Nobody (2007) / deutsch 2.0, englisch 2.0
  • 1,05 GB / I Sell The Dead (2008) / deutsch 5.1, englisch 5.1
  • 1,08 GB / So finster die Nacht (2008) / deutsch 5.1
  • 1,08 GB / Red Eye (2005) / deutsch 5.1, englisch 5.1
  • 1,09 GB / Das Waisenhaus (2007) / deutsch 5.1
  • 1,11 GB / Alles was wir geben mussten (2010) / deutsch 5.1, englisch 5.1

Die größten Videos die ich erzeugt habe:

  • 4,24 GB / Avatar (2009) / deutsch 5.1, englisch 5.1
  • 4,18 GB / The Devil’s Rejects (2005) / deutsch 5.1, englisch 5.1
  • 3,78 GB / Aliens (1986) / deutsch 5.1, englisch 5.1
  • 3,66 GB / Gandhi (1982) / deutsch 5.1, englisch 5.1
  • 3,34 GB / JFK – Tatort Dallas (1991) / deutsch 5.1 , englisch 5.1
  • 3,25 GB / Das Leben des Brian (1979) / deutsch 2.0, englisch 5.1

Trink dir nen Cocktail

Hat Handbrake einen einzelnen Film oder eine Warteschlange abgearbeitet, poppt ein Fenster ab, welches uns auffordert den Contail beiseite zu legen. Programmierer-Humor.. Das Transkodieren dauert einfach je nach Ausgangsmaterial und Einstellung eine ganze Weile. Auf meinem 2008er iMac mit Dual-Core-Prozessor kann ich mit meinen Einstellungen grob rechnen, dass über alle meine Filme im Schnitt um die 25 Bilder pro Sekunde transkodiert bekommen habe. Meist etwas weniger, manchmal auch mehr. Neuere Rechner mit höherem Takt und mehr Prozessorkernen bringen bei Handbrake eine ganze Menge. Wer also eine Quadcore, Hexacore oder gar Octacore sein Eigen nennt, wird im Vergleich zu mir geradezu rasend schnell transkodieren können ;)

Na und in der Wartezeit soll man sich eben zurücklehnen und nen Cocktail schlürfen..

Kommentare (41)

  1. Ich weiß zwar nicht, was dich dazu gebracht hat so einen mega langen Artikel zu schreiben… mir hast du auf jeden Fall damit geholfen.

    Ich muss mal rausfinden, wie man das bei Serien so macht, da will ich ja nicht das ganze Filmmaterial am Stück haben, sondern nachher in einzelne Episoden stückeln und wenn ich, wie gerade bei mir die erst DVD-Iso der Serie Flashpoint einlese, habe ich 14 Titel mit unterschiedlichsten Längen (davon 8 mit ca. 40 Minuten) allerdings sind auf der DVD nur 4 Folgen. Da werde ich mir wohl einen Trick überlegen müssen..

  2. Gerade festgestellt, dass es bei Serien ein witziges Bild ergibt. In meinem Fall ist der erste Titel knapp 1h21 lang, titel 2 & 3 jeweils 40,5 Minuten. Alle drei Titel erhalten allerdings Daten aus Folge 1. Analog verhält es sich bei den anderen 3 Folgen.

    Irgendwie scheint also die längere Folge (1) die beiden unterteile (2&3) zu vereinen.
    Was auch immer das für einen Grund hat!?

  3. Du kannst ja auch die Kapitel / Spuren auswählen, die du im File encodiert haben willst. So sollte man theoretisch auch einuelne Folgen auf einer DVD extrahiert bekommen.

  4. Vielen Dank für diesen Artikel.
    Ich habe versucht, das umzusetzen und bekomme folgende Situation:

    Film mit mehreren Audiospuren (Englisch, Deutsch, Spanisch).
    Rippen mit allen drei Spuren, im „Universal“ mode von Handbrake, was zur Folge haben sollte, dass es für alle Apple-Geräte funktioniert.

    Nun aber (vom gerippten Ergebnis, MP4):
    Abspielen mit DVD-Player: nur English verfügbar, Deutsch nicht anwählbar (ausgegraut)
    Abspielen auf AppleTV2: nur Deutsch verfügbar, gar keine Auswahl möglich
    Abspielen auf iPad Generation 1: Nur Englisch verfügbar, gar keine Möglichkeit, eine andere Audiospur zu wählen.

    Irgendwie enttäuschend.

    Hast Du mir eine Idee?

  5. Puh, ich habs bislang auch stets nur zweisprachig (D/E) ggf. mit fest eingebrannten Zwangsuntertiteln bewerkstelligt und bin nach den ersten Tests von MP4 auf MKV gewechselt. Ich spiele eh nur über meinen WD TV Live Hub ab, muss mir um Kompatibilität zu meinem BD-Player o.ä. also keinen Kopf machen.
    Da bekomme ich dann auch die Tonspuren korrekt den Sprachen zugewiesen und habe sie nicht ungelabelt im File.

    Bei der Suche im Netz stoße ich auf diverse Probleme die Leute mit MP4s und mehreren Sprachversionen haben. Da wird als Lösung immerwieder das neu „muxen“ erwähnt..

    Da ich das Problem nie hatte, musste ich mich damit aber nicht beschäftigen und demzufolge weiß ich auch nicht, wie ich dir da helfen kann.

  6. Hi, ich lasse alles über einen Mac Mini als Mediaserver laufen. Warum, weil ich gerne auch über das iPad oder das iPhone schaue. Also bleibt mir nur das MP4-Format. Ich habe keine Probleme mit mehreren Sprachen. Alles super, sogar mit Untertiteln, allerdings dann nur einen. Das reicht aber. Nix neu muxen oder so. Alles direkt über HB. Ich versuche mich größentechnisch an die Filme aus dem iTunesstore zu halten und das klappt ganz gut.
    Selbst full HD geht und bis auf ein paar kleine Ruckler kann das sogar das aktuelle Apple TV.

  7. Wie kann ich den original zeitstempel erhalten bei den von mir konvertierten Filmen ?

  8. Ich meine das original Aufnahmedatum. Habe nähmlich festgestellt, dass nach dem konvertieren unter Information bei Erstellungsdatum der konvertierungszeitpunkt steht. Hat das Programm vielleicht die Möglichkeit den original Zeitstempel zu erhalten. Habe zuvor ein anderes Programm ausprobiert, dass diese Möglichkeit hatte. Wäre toll wenn es diese Möglichkeit hier auch gäbe. Habs bisher aber nicht herausgefunden. Vielleicht könntest du mir ja weiterhelfen.

  9. Ach ja muß noch hinzufügen, dass es sich bei meinen Problem um von mir im Urlaub selbst gedrehte Filme geht.

  10. Bist du auf Mac oder Windows unterwegs? Technisch gesehen ist das Erstellungsdatum natürlich richtig, denn es bezieht sich auf die Datei, nicht den Inhalt.

  11. Bin auf Mac unterwegs. Das andere Programm hatte eben diese Option, dass man das Erstellungsdatum des Urfilms mit übernahm. Das machte die chronologische Ablage in iMovie viel leichter.

  12. Handbrakeist tendenziell mehr auf DVD-Filme ausgelget, wo so ein Feature schlichtweg keinen Sinn macht. Daher hat es das auch nicht.

    Auf dem Mac kannst du von der Kommandozeile das Erstellungsdatum mit setfile ändern:
    SetFile -d mm/dd/yyyy hh:mm:ss /Pfad/zu/der/Datei

    Auch mit AppleScript / Automator ist das möglich. ABetterFinderAttributes (aka File Multi Tool im App Store), Kilometre, .. sollten das auch können.

  13. tolles Tutorial zum Schnelleinstieg in die schwierige Thematik. In meinem Fall wollte ich ein von der Platform onlinetvrecorder.com heruntergeladenes Video in ein Format konvertieren, welches sich mit unserem Samsung TV-Gerät abspielen lassen würde. Nicht so einfach, als Laie die passenden Einstellungen zu finden. Zumal es bei dieser Software sehr viele (zu Beginn) verwirrende Einstellmöglichkeiten gibt. Da ich auch moch zuvor von Windows auf Ubuntu gewechselt bin, und FormatFaktory nicht mehr benutzen konnte. Aber mit Handbrake und dem Tut. hat es geklappt. Klasse.

  14. Auch von mir ein Danke für die Infos hier!
    Tipp: wenn man die MP4s via iTunes ansteuert als auch auf iDevices abspielen will, muss der erste Audio Track in AAC sein. Anhand des Beispiels aus dem Tutorial also als 1. Track die gewünschte Sprache auf AAC(CoreAudio) setzen, die AC3 Passthru dann dahinter.
    Somit werden die MP4 syncbar und abspielbar auf iDevices. Am Rechner selber kann man dann mit dem Player deiner Wahl dann die AC3 Spur auswählen. Als ich am Anfang die AAC Spur nicht drin hatte, hat iTunes es gar nicht abgespielt und auch der Sync auf iDevices wurde schon gar nicht ausgeführt. Was klar ist: zumindest der Standardplayerauf iDevices erlaubt keine Audiospur oder Subtitle Selektion. Es wird immer die erste Audiospur genommen (daher AAC Format). Falls es für jemanden wichtig ist auch Subtitle auf den iDevices zu haben (ohne über anderen Player zu gehen), muss wohl oder übel ihn einburnen.

  15. Sehr informativer Artikel, hat mir sehr weitergeholfen. Musste mich zwar auch erstmal damit auseinandersetzen, hat aber dann gut funktioniert.

  16. Wenn ich den Hauptfilm einer BluRay nach *.mkv transkodiere ist beim abspielen ca. jede Sekunde ein kleiner „Ruckler“ zu beobachten. Das stört besonders bei Kameraschwenks. Lässt sich das irgendwie verhindern?

  17. Sat-Receiver „TechniSat ISIO S1“. Der spielt eigentlich alles ab was man ihm anbietet, nur wenn das Quellmaterial von einer BluRay stammt hat man dieses ruckeln. Das ist immer nur ein Bruchteil einer Sekunde, aber man merkt es eben.

  18. Und hast du das Ruckeln auch, wenn du die Datei z.B. mit dem VLC Player auf dem Rechner abspielst? Wenn nicht, liegt es am Receiver.
    Meine Eltern haben ein Gerät, dass auch scheinbar wahllos bei völlig gleich kodierten Filmen welche „auswählt“, wo es dann nur die englische Tonspur abspielt, wähend mit diversen Playern und auf meinem WD TV Live Hub alles funktioniert, wie es soll.

  19. Ich habe noch einen externen Mediaplayer, da läuft alles ruckelfrei. Aber ich „will“ halt alles über den Receiver abspielen weil das von der Bedienung her bequemer ist.
    Wobei ich natürlich auch vermute das es am Receiver liegt, aber warum nur bei den BluRay Filmen.
    Naja gut, ich dachte man könnte in den „Erweiterten Einstellungen“ etwas bewirken, da lässt sich ja einiges einstellen, nur weiß ich leider nicht was das alles bedeutet.

  20. Tach,
    Wenn ich, mit Handbrake, zwei Tonspuren wähle ….
    … eine für iTunes (iPad2, iPhone4 (ACC)) und eine (AC3 oder DTS) für meine WD TV Live bekomme ich Probleme.

    1.) Ist die 1. Spur ACC muss ich am WD TV die Spur wechsel auf Surround, aber dann rennt der Film mit doppelter Geschwindigkeit :-(
    2.) Wenn ich HandBrake so einstelle dass Surround die erste Spur ist bekomme ich den Film nicht auf iPad2 oder iPhone. Dann „sagt“ iTunes „kann den Film nicht synchronisieren weil dieser nicht am iPad wiedergegeben werden kann“

  21. Die Ausgabe-Dateien sind aber schon geschützt, gell?
    Ich möchte gerne einzelne Clips vom gerippten DVD Film erstellen. In Premiere wird mir der aber nun nach dem Import als zwei Sekunden Clip angezeigt.

    Can you help?

  22. Hallo,
    vielen Dank für die Anleitung. Hat alles super funktioniert. Allerdings sind auf der DVD 4 verschiedene Episoden. Ich habe wie beschrieben VIDEO_TS angewählt und er kopiert nur die 1. Folge. Wie schaffe ich es alle 4 Folgen zu kopieren?
    Hat hier wer eine Idee?

    Vielen Dank

  23. Danke für die Anleitung – klappt damit schon mal viel besser.
    Allerdings habe ich folgendes Problem: Die Umwandlung hört nach ner gewissen Zeit einfach auf und das Programm sagt mir, dass es fertig ist mit dem Cocktail. Ich habe es jetzt 3x mit der gleichen DVD versucht und jedes Mal unterschiedliche Länge von 34 min – 1h 30 (der Film dauert insgesamt 01h 55). Wie kann das sein? Und was muss ich tun, damit der Film in der vollen Länge umgewandelt wird?

    Danke für Eure Hilfe.

  24. Hallo,
    das ist eine tolle Anleitung!
    Das Problem mit unvollständiger Umwandlung hatte ich auch schon. Als Lösung habe ich die DVD zuerst mit k9copy (unter Linux) auf die Festplatte gesichert und danach transcodiert. Ein anderes Leselaufwerk ist auch oft hilfreich.

  25. Auch wegen der Frage nach dem beizubehaltenden Zeitstempel lohnt sich ein Blick auf „HandBrakeBatch“.

  26. Super-Anleitung! Hat mir geholfen. Danke. D/E klappt bei mir nur nur bei mkv-Format, nicht bei mp4. Ist aber okay.
    Nur die Untertitel schaffe ich noch nicht, mit rein zu kriegen. Aber damit kann ich leben.

  27. Ich kann das Tool jedem empfehlen. Aber die Anleitung sollte man schonmal durchlesen. Zuviele Optionen verbergen sich in den Menüs, von denen man gar nix ahnt :-)

  28. Hey,
    ich habe kein Apple TV. Problem ist, wenn ich den Codec auf Passthru setzte, dass iTunes den Ton nicht abspielen kann! Gibts da n Trick? Also bei mir wird da scheinbar nichts in Stereo umgewandelt…. Hat einer n Tipp?

  29. @christian
    Ich kenn mich zwar mit iTunes nicht aus, könnte mir aber vorstellen, dass es klappen könnte, wenn du das AAC Format auswählst. Das ist zwar dann nicht mehr der Originalsound, aber das effizientest Format bezüglich Qualität/Speicher-Verhältnis. iTunes sollte damit eigentlich klar kommen.

    Vielleicht kennt sich jemand mit den Cropping Optionen aus. Da bräuchte ich mal Hilfe. Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass man durch Cropping noch etwas Größe einsparen kann. Aus Performance Gründen sollte man dabei eine vertikale Auflösung wählen, die sich durch 16 (oder besser noch 32) teilen lässt. Könnte das mit der Option „Anamorphic:Loose“ gemeint sein? Wie stellt ihr die Bildgröße ein? Bei DVDs wäre es mir ja nicht so wichtig. Aber bei Blu-Rays möchte ich schon gerne alles raus holen, was geht.

  30. Hallo,
    an welcher Schraube könnte man denn bei Handbrake bzgl. der „Qualität“ des transcodeten Materials drehen, das Ergebnis ist nicht immer wirklich zufriedenstellend. Meine DVDs rippe ich auch zunächst mit MacDVDRipper Pro. Bei Handbrake habe ich das ATV2 preset abgewandelt und RF auf 19 gestellt (m4v Format). z.T sind bei größeren einfarbigen Flächen ziemliche Artefakte vorhanden.

    Gruß
    RTM

  31. Hi!

    Ich habe mit Interesse Deine kleine Anleitung gelesen und finde sie großartig. Ich habe in letzter Zeit ein wenig mit Handbrake experimentiert und trotz Anleitung noch ein Problem. Vielleicht kannst und willst Du – oder ein anderer freundlicher User – Helfen:
    Zunächst mein System:
    Win7 Pro 64, AMD Phenom II 955, AMD Radeon 5770 Grafikkarte.
    Als „Spielmaterial“ zum Probieren habe ich ein Iso der Bluray „96 Hours – Taken 2“ genommen. Die Bildqualität ist auch in Orndnung. Aber nur, wenn ich die MKV z.B. mit Windows Media Player oder VLC abspiele. Wenn ich es mit Corel WinDVD Pro 11 (oder 12?) abspiele (weil ich Wert auf den HD-Ton lege), habe ich komischerweise Doppelbilder…
    Problem ist aber zunächst die Tonspur. Ich habe als erste Deutsch DTS-HD eingestellt, als zweite Englisch DTS-HD und als dritte deutsch DTS. Für alle habe die jeweilige Passthrough-Option eingestellt.
    In der MKV erhalte ich aber bei allen bisherigen Versuchen immer nur die englische Tonspur. Auch MediaInfo zeigt nur „english“ an.
    Das Scannen der BD (bzw. der Iso) zeigt mir auch merkwürdigerweise zwei Kapitel mit identischer Länge von etwa 1 Stunde 38 Minuten an., nämlich iirc Kapitel 6 und Kapitel 13.
    Es ist aber egal, welches Kapitel ich auswähle, das Ergebnis ist immer nur englisch.

    Hast Du einen Tipp?

    Danke im Voraus und Grüße

  32. Hallo liebe Handbraker,
    kann jemand sagen wie ich den Audio-Track auf „deutsch“ eingestellt bekomme. Ich möchte Filme in das mkv-Format umwandeln, als Audio Tracks sehe ich nur 1 Unknown, 2 Unknown, usw. aber welcher Track ist in Deutsch? Bisher habe ich zeitaufwändig die Tracks nacheinander ausprobiert, aber dazu habe ich nun keine Lust mehr, das dauert pro Veruch Stunden und Stunden! Ich möchte den Film nur in deutsch, sonst Nichts. Wie gehe ich vor?

  33. Hallo Jörg,

    hm.. sind das irgendwie besondere / ungewöhnliche DVD-Images, die du da hast? Ich hatte noch nie Probleme. Hast du mal versucht direkt von der DVD (ohne den Umweg über das Image) zu kodieren?

  34. Hallo, ich benutze HandBrake 0.9.9.5530 64bit Version.
    Unterhalb von Output Settings befinden sich mehrere Tabs, der 4. Tab heißt „Audio“. Dort kann man, wenn ich das richtig verstehe, die Audiospuren auswählen, welche man später in der Zieldatei haben möchte. Und auch das Codec dafür bestimmen. Ich möchte nicht alle verfügbaren Sprachspuren benutzen, sondern nur die deutsche. Aber welche Spur ist die deutsche Spur? HandBrake zeigt in der Source-Dropdown nur die Nummer der Audio-Spur an, nicht um welche Sprache es sich handelt. Sollte da nicht statt „Unknown“, „englisch“, „deutsch“ usw stehen?
    Wenn ich die Quelle mit JRiver Media Center 19 abspiele, werden die verfügbaren Audiospuren jedenfalls im Klartext mit „englisch, deutsch“ usw angezeigt. Daher dachte ich, wenn deutsch als 2. Sprache aufgeführt ist, wird es Spur 2 sein! Leider stimmt das auch nicht immer!
    Ich glaube ich muß immer alle Audiospuren nehmen, um Enttäuschungen zu meiden.

  35. Hallo,

    danke für die Anleitung.

    Im Gegensatz zu dir nutze ich bei der Codec-Wahl nicht “AC3 Passthru” sondern “Auto Passthru”.
    –> Ist das eigentlich dasselbe wie z.B. “AC3 Passthru” oder verlustbehaftet?

    Und wie verhält es sich mit den erzwungenen Untertiteln?
    Muss man – wenn man weiß welcher Untertitel ein erzwungenen Untertitel ist – „Forced only“ aktivieren? Oder reicht es lediglich „Burn In“ zu aktivieren.

    Danke für die Info!

    MfG
    Günter

  36. Ich habe mal in der Warteschlange 4 Filme zum konvertieren drinnen gehabt. Alle Filme haben eine Laufzeit zwischen 115 und 120 Minuten. Wie kann es sein, dass der eine Film 7,24 GB nach dem konvertieren hat und die anderen 3,34 und 2,13 bzw. 3,11 GB haben? Das verstehe ich nicht, jemand eine Erklärung dafür?

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