Liebling, ich habe die DVD-Sammlung geschrumpft!

Im Bereich Audio betätigen wir uns schon lange nicht mehr als Diskjockeys wenn wir unsere Lieblingsmusik hören wollen. Unsere alten CDs haben wir längst zu MP3-, AAC oder OGG-Dateien digitalisiert, neue Musik wird vornehmlich online digital eingekauft. Die Dateien fristen ihr Dasein auf PC, Handy, Tablet, MP3-Player für den Sport und im Auto, zur Not auch in Form von MP3-CDs. Schnelle Prozessoren, große Festplatten und vernetzte Heimkino-Komponenten machen dieses Vorgehen auch für DVD-Sammlungen immer attraktiver. In einer kleinen Artikelserie möchte ich von meinen aktuellen Erfahrungen berichten. Ich beginne bei der reinen Digitalisierung der DVDs, komme dann zum Thema Encodierung und schlussendlich zur Frage der richtigen Player-Hardware und -Software.

Die Artikel-Serie (soweit fertig) im Überblick:

Im Laufe der Jahre haben sich bei mir über 250 DVDs angesammelt. Mir wurde der Platzbedarf im Regal nun einfach zu groß und so entwickelte sich aus der Frage „Wie rippe ich meine Filme von DVD auf Computer?“ alles übrige..

Unsortiert aber noch greifbar und platzsparend stehen meine DVDs derzeit in einer Ecke, ehe sie bald in Kartons im Keller verschwinden werden.

Den Großteil der Filme bilden einzelne Scheiben, manchmal sind sog. Bonus- oder Extra-DVDs dabei, selten handelt es sich um Boxen mit mehreren Filmen. Nach einigen Wochen kontinuierlicher Arbeit habe ich aktuell 242 Filme in 243 ISO-Dateien („Quo Vadis“ von 1960 ist auf zwei DVDs gesplittet), also exakten Abbildern der DVD-Inhalten inkl. Vorspann, allen Audio-Spuren, Trailern, DVD-Menüs, etc. Hinzu kommen aktuell 18 ISOs von DVDs mit Binus-/Extra-Material.Die ISO-Dateien haben Größen zwischen 3,91 GB (Der Tiger von New York / 1955) und 8,54 GB (u.a. Pans Labyrinth / 2006, Gandhi / 1982). Insgesamt belegen diese ISOs 1.779 GB, im Schnitt belegt eine DVD-Scheibe demnach später 7,32GB auf der Festplatte.

Ausschnitt aus der Liste meiner DVD-ISO-Dateien

Einige wenige DVDs (< 10 Stück) weigern sich derzeit noch erfolgreich gerippt zu werden. Mit ihnen kämpfe ich noch. Parallel bin ich in den letzten Zügen aus diesen ISO-Dateien platzsparendere Versionen zu encoden. Hier steht der Zähler aktuell bei 201 Filmen. Sie belegen bei meinen Encoder-Einstellungen zwischen 737 MB (Nobody / 2007) und 4,24 GB (Avatar / 2009) pro Film und zusammen rund 365 GB. Das macht im Schnitt urnd 1,81 GB pro Film.

Ausschnitt aus der Liste meiner in das MKV-Format encodierten DVDs

Teil 1 meiner kleinen Serie geht in Kürze online und beschäftigt sich mit dem DVD-Ripping, also wie man die silbernen Scheiben auf die Festplatte bekommt.

Kommentare (7)

  1. Ich finde den Plan großartig und habe mir das eigentlich schon längst vorgenommen, nun habe ich „leider“ einen Windows Rechner auf dem „MAC“DVD Ripper pro nicht wirklich läuft… Hast Du zufällig auch ne alternative Software für Susgetoßene wie mich?

  2. Für andere Systeme kann ich da keine Software empfehlen, da mir schlichtweg die entsprechende Erfahrung fehlt.

    Eine passende Google Suche fördert aber haufenweise Software zutage, die du mal antesten könntest, darunter auch diverse Freeware-Tools.

  3. Danke Dir, bin schon am rumtesten, mal schauen, vielleicht mache ich auch nen Blogpost draus :)
    Aber bisher muss ich schon mal mindestens 2 Softwares benutzen… :(

  4. Du kannst mit Handbrake auch direkt von DVD MKV- / MP4- / M4V-Dateien erstellen. Dazu veröffentliche ich die Tage noch den nächsten Teil der Artikelserie. Wenn das eh dein Ziel ist, ist dies ne Option und du brauchst nur dieses eine und dazu kostenlose Programm.

  5. Ich hatte Handbrake schon mal probiert und die Ergebnisse auf dem PC waren super schlecht… Aber ich freue mich auf Dein Tutorial ;) Komischerweise hat ein Kumpel mit dem Mac hervorragende Ergebnisse gehabt :(

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