Rezept: Fisch in pikanter Tomatensoße aus dem Ofen

Seit einiger Zeit lungerten noch drei einsame Seelachsfilets in meinem Tiefkühlfach vor sich hin. Es wurde Zeit ihrem Leben, oder vielmehr ihrem Tod, einen Sinn zu geben. Hier kommt das zugehörige Rezept in Bild und Schrift:

Das Rezept (Zutaten für 4 gute Portionen)

  • 3-4 Fischfilets (Seelachs oder Barsch)
  • 2 Dosen á 400ml stückige Tomaten
  • 2-3 Rispentomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 5 TL Kapern
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • je 1 TL Oregano, Basilikum, Thymian
  • 1 Chilischote
  • 3-5 EL Sahne
  • 3-5 EL Tomatenmark
  • 50-100g Käse, gerieben (Gouda, Edamer)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Pfeffer

Die Zubereitung

Die Zwiebel würfeln, den Knoblauch und die Chilischote fein und die Kapern grob durchhacken. Zwiebeln in heißem Olivenöl anschwitzen, Chili und den Knoblauch hinzugeben und mitschwenken bis er gut duftet. Das Tomatenmark hinzugeben und kurz anbraten. Die stückigen Tomaten mit den Kapern und Gewürzen hinzugeben. Wenn die Soße blubbert die Sahne hinzufügen, alles mit Salz, gemahlenem Pfeffer und Zucker abschmecken.

Eine Auflaufform mit Öl oder Butter einreiben und den Boden mit Soße bedecken. Die aufgetauten, gewaschenen und trocken getupften Fischfilets darauf verteilen und die restliche Soße darübergeben. Die in Scheiben geschnittenen Rispentomaten oben drauf verteilen, darauf den Käse streuen. Das Ganze nun für etwa 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene stellen.

Als Beilage passen Reis und Kartoffeln.

Je nachdem wie schnell man mit den Vorbereitungen ist, steht das Essen vom ersten Handgriff anganz leicht in unter einer Stunde auf dem Tisch.

Variationen

Rezepte sind nicht in Stein gemeißelt, sondern dienen als Basis für eigene Experimente und Anpassungen an den eigenen Geschmack. Ich mag die pikante Variante, daher der Chili und eine gute Portion Pfeffer. Wer nicht auf Kapern steht (die in dieser Dosierung aber gar nicht vorschmecken), der kann beispielsweise eine handvoll Oliven nehmen. Beim Käse habe ich persönlich eine Mischung aus etwa 1/3 frischem Parmesan und 2/3 Edamer benutzt. Statt der Sahne könnte man auch mit einem Stück Blauschimmelkäse (Gorgonzola, Bavaria Blu, Rochefort) arbeiten und dem Ganzen damit noch einen weiteren Pfiff geben. Den Fisch habe ich abends zuvor in den Kühlschrank zum Auftauen gegeben.

Kommentare (2)

  1. Sieht gut aus – werd‘ ich mal probieren, hab‘ noch Pangasius im Tiefkühlfach – sollte aber genauso geeignet sein, denke ich. Sind die Fotos wirklich eigentlich selbst geschossen?

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