Personenbezogene Werbung in Google Ads deaktivieren

Google Ads sind beinahe überall. Viele Weblogs, Newsseiten und Portale nutzen die Einbindung des Google Werbenetzwerkes AdWords um ihren Besuchern zum Inhalt passende Werbung zu präsentieren und – wenn die Besucher die Werbung anklicken – ein wenig Geld damit zu verdienen. Google wiederum kann über einen Cookie, einen kleinen im Browser des Users abgelegten Datensatz, den Benutzer und sein Verhalten im Web verfolgen.

Welche Daten Google zwar anonym aber eben doch benutzerbezogen über einen selbst gesammelt hat, kann man in den Google Anzeigevorgaben einsehen. In meinem Fall sind die aktuell hinterlegten Daten völlig richtig. Das ist nicht verwunderlich, denn ich nutze Google viel, bin mit meinem Google Account dabei stets eingeloggt und ließ Google bislang auch nicht durch Browser-Plugins blocken.

Google Anzeigenvorgaben

Unter dem Profil findet man u.a. eine Schaltfläche „Kategorie hinzufügen“, über die man aus langen Liste von Kategorien sein eigenes Profil vervollständigen kann. Möchte ich aber gar nicht. Ich bin in letzter Zeit zunehmend genervt überall wo ich hinkomme die immer selben Anzeigen zu sehen und möchte zukünftig etwas mehr Auswahl angezeigt bekommen. Darum klicke ich auf die Schaltfläche „Deaktivieren“. Er sorgt dafür, dass der Cookie von Google nicht gespeichert wird. Damit fehlt dann der Anhaltspunkt mein Verhalten mitzuverfolgen und allein der Inhalt der Seite bestimmt dann noch die Auswahl der angezeigten Google Ads.

Je nachdem mit welchem Browser man arbeitet werden unterschiedliche Plugins angeboten um den Cookie dauerhaft zu unterbinden. Egal ob Firefox, Safari, Internet Explorer oder Chrome – Google hat für die meistgenutzen Browser ein Plugin am Start, das ohne jegliche Konfiguration auskommt.

Der Tipp zur Einsicht in die Anzeigevorgaben kam übrigens von John Resig auf Google+. Damit hat Googles neues soziales Netzwerk wiederholt in seiner jungen Geschichte und seit ich dabei bin bewiesen, mehr interessanten und nützlichen Content (Tipps, Links, Diskussionen) zu liefern als Facebook in gefühlt endlos langem Zeitraum.