Rezept: Rosenkohl-Suppe mit Fleischbällchen

Einem Reflex folgend habe ich gestern beim Einkauf einfach mal Rosenkohl mitgenommen. Rosenkohl habe ich im Leben noch nicht selbst in Rezepten verwurstet. Nach dem Studium diverser Rezepte im Netz habe ich mich schlussendlich zu einer eigenen Variation entschieden, die sich auch an dem orientiert hat, was mein Kühlschrank gerade hergab. Heraus kam das Koch-Rezept für eine Rosenkohl-Gnocchi-Suppe mit Fleischklößen.

Rezept-Zutaten (für 4 Portionen):

  • 400g Rosenkohl
  • 400g Gnocchi (Frischetheke)
  • 3 Bratwürste (grob)
  • 1 Dose stückige Tomaten (400g)
  • 50 g (eine gute Hand voll) getrocknete Tomaten
  • 150ml Sahne
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1l Brühe
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Salbei, Thymian

Zubereitung

Zunächst die Zwiebel würfeln und in etwas Butter oder Öl bei glasig dünsten. Die fein gehackte Knoblauchzehe kurz mitdünsten und dann mit der Brühe ablöschen. Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden (hier zeigt sich ob das Messer was taugt) und zur Brühe geben, sie gibt dem Gericht ein frisches fruchtiges Aroma. Wenn die Brühe köchelt Gnocchi und dem Rosenkohl hinzugeben. Aus der groben Bratwurst die Füllung in kleinen Klöschen herausdrücken und mitgaren lassen. Die Suppe bei mittlerer Hitze ziehen lassen, bis der Rosenkohl gar ist.

Mit Muskatnuss, Salbei und Thymian würzen und die Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Variationen

Statt der Gnocchi (ich hatte sie halt noch im Kühlschrank liegen) kann man auch klein geschnittene Kartoffeln nehmen, die man etwas früher in die Brühe gibt. Statt der groben Bratwurst kann man zum Würzmett greifen, oder zu in Scheiben geschnittenen Mettwürsten. Die süße Sahne kann durch saure Sahne oder Sahneschmelzkäse ersetzt werden.

Variante vom 27.10.2013:
Heute gab es eine Variante als ich in den Kühlschrank schaute und überlegt, was ich daraus machen könnte. Statt Gnocchi oder Kartoffeln gab es Blumenkohlröschen, was das Rezept direkt kohlehydratarm / low-carb / LOGI-tauglich macht. Als Fleischeinlage dienten ein paar geschnippelte Bockwürstchen und als Clou habe ich einige Minuten vor Garzeitende noch Herbstrompeten hinzugegeben. Das ist ein schwarzer pfifferlingähnlicher Speisepilz, der auch als Toten-Trichterling bekannt ist – yummi!!

Kommentare (4)

  1. Das sieht lecker aus und du bist Schuld wenn ich zu solch später Stunde noch Hunger bekomme ;-)

  2. Sieht echt lecher aus Alex, aber anfangs dacchte ich BÄH .. vielleicht ma probieren..

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