Das waren Dave Matthews und Tim Reynolds in Hamburg

Hier ein kleiner Kurzbericht (die Zeit drängt, der Zug zum Konzert nach Amsterdam wartet nicht) vom gestrigen exklusiven Akustik-Gig von Dave und Tim in der Warner Music Lounge:

An einem wunderschönen warmen sonnigen Sommertag begab es sich, dass rund 100 Fans (ein Großteil Warner-Mitarbeiter) ganz kurzfristig zusammengetrommelt wurden, um einer Akustik-Session von Dave und Tim von der Dave Matthews Band zu lauschen. Selbst den alten Hasen der Branche merkte man an, dass dies ein ganz besonderes Ereignis war. Nicht alle Tage kann man Künstler diesen Kalibers (VH1 Award, zwei Grammys, 35 Millionen Platten, Best Selling Live Band 2000, …) vor Ort präsentieren.

Dabei waren Liebhaber und und einige glückliche Fans. In einer eher privaten und heimeligen Atmosphäre spielten und sangen die beiden einen Mix aus Interpretationen älterer und aktueller Songs sowohl der Band, als auch von Daves Solo-Album. Damit war für jeden etwas dabei und die mitwippenden und die Texte stumm mitsingenden Anwesenden bewiesen, dass sie die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Super war vorneweg auch schon die Atmosphäre. Die Jungs und Mädels von Warner waren super freundlich und zugänglich. Ich war etwas verdattert von diversen Leuten mit namen angesprochen zu werden. Ich selbst bin leider ein hoffnungsloser Fall, was Namen angeht – sorry, junge Frau! ;-)

Dave gab sich locker, verschwitzt, stimmlich etwas grummelig vom Konzert der letzten Nacht, aber bestens gelaunt und zu Jokes aufgelegt. Da wir aber allesamt unsere Keller nicht im Handgepäck hatten, brauchten wir mitunter etwas, bis wir uns zum spontanen Lachen durchringen konnten. Großer Augenblick war dann nach dem Gig, als ich schon Angst hatte die beiden würden schnell einfach verschwinden:

In einem Satz an Dave gab ich meine Freude für sein Kommen gleichermaßen zum Ausdruck, wie meine Trauer, weil sie so selten in Deutschland sind. Wie Michael von Warner aber schon zum Abspann angekündigt hatte, bestätigte Dave, dass man für Frühling 2010 an einem Konzert in Deutschland arbeitet. Zum Abschluss bekam ich – obwohl mein frisch gekaufter und verpackter heller Edding streikte – noch das Booklet meines ersten DMB Albums von Dave signiert und Matthias, den ich mit seinem Sohn Jakob zuvor kennengelernt hatte, steckte mir auch noch eines von Daves Plektrums zu – ich war schon immer zu banane um bei Konzerten Souvenirs (Plektrum, Playlist, ..) abzugreifen.

Heute Abend gibt es dann ein Wiedersehen, auch mit Matthias, in Amsterdam. Dann kommt mein erstes „echtes“ Dave Matthews Band Konzert. Danke nochmal an Warner und alle die dabei waren, natürlich auch an Dave und Tim, die dies möglich gemacht haben!

P.S.:

Obige Videos sind von gestern. Irgendwer konnte es nicht lassen. Aber auch offiziell wurde mitgefilmt. Ich werde mal nachhaken, was mit dem Material passiert.

Kommentare (5)

  1. Schon verwunderlich, dass von den Anwesenden welche gefilmt hattten. Ich hatte a) den Eindruck, dass die Security wie Schiesshunde aufgepasst haben und b) frage ich mich, warum man sich immer wieder über sowas hinwegsetzen muss. Wäre gut, wenn Du mal rausfinden kannst, was mit dem Material passieren soll. Ich würde das auch gerne sehen. Ziemlich große Session, fand‘ ich! By the way: Netter Blog.

  2. Danke für das Review, viel Spaß heute Abend und bin gespannt auf deinen Bericht. Kann leider nicht dort sein und hoffe auf 2010!

  3. @Marco
    Hatte auch mitbekommen, dass sich der eine oder andere mit Kamera einen Rüffel eingefangen hatte.
    Auf Rückfrage bekam ich die Info, dass der Mitschnitt von Warner noch im Web veröffentlicht wird.

    @Cranker
    Bin wieder daheim und ziemlich erschlagen von der Reiserei- Mal schauen ob ich meinen Bericht heute noch zusammen bekomme :)

  4. Toller Bericht…ich hoffe wirklich, dass es mit dem Konzert in 2010 klappt. Würde mich sehr freuen. Ich habe das Amsterdamer Konzert sehr genossen. Da waren wirklich ein paar Highlights dabei. Die passenden YouTube-Clips jagen mir heute noch einen Schauer über den Rücken und sorgen für Gänsehaut. Schade, dass die Band 2 Songs (Crush und Watchtower) von der Setlist streichen musste. Der Abend war wohl schon zu weit fortgeschritten.

  5. So wie ich es verstanden habe, mussten sie sich zeitlich in Amsterdam an ein Limit halten, weil die Zuschauer sonst die letzte Metro verpassen würden. Und von der Halle kommste ja nur recht schlecht weg.

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