Chipsfrisch El Gaucho – BBQ aus der Tüte?

Mit „El Gaucho“ fügt Funny-Frisch seiner Chipsfrisch-Kartoffelchipsserie eine neue Sorte hinzu. Ohne künstliche Geschmacksverstärker und ohne künstliche Aromen will man „eine einzigartige Kombination aus würziger Süße und herzhafter Grillsauce“ präsentieren. Als Chips-Fan, konnte ich an dieser Kreation nicht vorbei gehen…

Gauchos, so bezeichnet man die Viehzüchter Südamerikas. Meist denkt man an Argentinien, Rinder und ausgelassene Grillfeiern mit Unmengen an Fleisch, gegrillt auf offenem Feuer. Drum prangt auf der Vorderseite der Tüte auch ein stilisierter Stier als Steaklieferant und auf der Rückseite ein appetitlich gegrillter Fleischspieß mit BBQ Sauce.

Dem vollmundigen Versprechen folgt kein vollmundiger Geschmack.

Dem vollmundigen Versprechen folgt kein vollmundiger Geschmack.

Geöffnet entweicht der Tüte ein zunächst ein dezenter süßlicher Geruch mit einer leicht rauchigen pfefferigen Note. Die Chips sind Funny-Frisch typisch dünn, knusprig und crunchig.  Der Geschmack bestätigt zunächst den süßen Geruch und geht dann in eine milde Schärfe über mit einem leichten Ton Röstaroma. Die Milde erklärt sich nicht zuletzt auch auf den Verzicht auf Glutamat (Gluten). Der zusätzliche Verzicht auf Milchzucker macht sie auch für Menschen mit Laktose-Intoleranz interessant.

Bei mir hinterlassen die El Gaucho Chips keinen bleibenden Eindruck. Zum einen bin ich kein großer Fan des klassischen BBQ-Saucen Geschmacks, zum anderen sind die Kartoffelchips zu mild abgestimmt, so dass der Inhalt der Verpackung die aufgedruckten Versprechen nicht halten kann. Neben meinen persönlichen Favoriten, den Chili Riffles, werden die El Gauchos wohl nicht mehr auf den Tisch kommen. Lieber variiere ich noch mit einfach gesalzenen Kollegen, den Chipsfrisch Oriental oder den Chakalaka.

„Vamos – auf nach Südamerika!“ – so heißt es auf der Rückseite. Dem Aufruf komme ich gerne nach, um mir dort ein echtes BBQ zu geben. Anders sieht es übrigens der Frau Shopping Blog, der sich nach der Grillnote die Finger leckt (die übrigens leicht klebrig werden), während der Snackblog sich ähnlich unbeeindruckt zeigt wie ich.