DrupalCamp Köln: Tag 2, Fazit und Impressionen

Auch zum zweiten und letzten Tag des DrupalCamp Köln bin ich früh morgens angereist – nachdem ich mir nachts noch das Spiel der Blues gegen die Blackhawks angeschaut habe.

Die erste Stunde ab 09 Uhr habe ich langsam angehen lassen und mich aus Sessions rausgehalten. Ein wenig Smalltalk hier, ein Kaffee zum wach werden dort.. Von 10 bis 12 Uhr war ich in der Double-Session von Jam (aka HornCologne und „Documentation Lead“ von Acquia) zur Thematik Upgrade Probleme zwischen D5 und D6. Selbst habe ich mich an eine Migration noch gar nicht rangewagt, umso interessanter war es von den Erfahrungen anderer zu partizipieren.

Im Anschluss ab 12 Uhr habe ich mir Gerhard Killesreiters Präsentation Die drupal.org Infrastruktur – Wandel im Wachstum gegeben. Im Grunde genommen ist die faszinierendste Erkenntnis, dass mit relativ wenig Hardwareaufwand mit Drupal High-Traffic Community Sites aufgebaut und unterhalten werden können.

Im Anschluss ging es zum Fast-Food fassen. Einer der beiden Fraggle im Service, die dort schufteten, outete sich als Typo3-Fan – bezeichnend, dass er dann noch bei Subway ackern muss..

Zurück bei der GFU (die später noch bekanntgab dieses Jahr auch Drupal Schulungen anbieten zu wollen), trafen sich dann das Team von DrupalCenter.de um diverse interne Dinge zu besprechen, wie nervende Bugs, Upgrade auf D6, Redesign, etc.

Das Drupal Center Team (soweit anwesend) auf dem DrupalCamp Cologne 2009
Das DrupalCenter Team (soweit anwesend)
Foto: Ingo Juergensmann
Lizenz: Creative Commons by-sa

Die Veranstaltung schloss dann mit einigen kleinen Reden, , einer Interview-Session des Drupal Voice Chat mit kleiner Vorstellung des DrupalCenter Teams, etc. Ach ja, Preise wurden auch noch ausgelost und natürlich ging für das anstehende Redesign von drupal.org noch die Spendendose herum. Zur Unterstützung habe ich in meiner Sidebar rechts in diesem Blog auch das zugehörige Chipin Widget für den nächsten Redesign Sprint untergebracht, um die Message zusätzlich zu verbreiten.

Fazit

Ich habs ungefragt bereits am Mikrofon gesagt, es war meine erste Real Life Veranstaltung in der Open Source Community und mir persönlich hat sie eine ganze Menge gebracht. Abgesehen von einigen interessanten Vorträgen war es die souziale Komponente, die mich beeindruckt hat. Leute persönlich zu treffen, die man sonst nur online antrifft, einige der wichtigsten Puzzlestücke hinter Drupal kennenzulernen, Erfahrungen mit Anwendern, Designern, Entwicklern und Entscheidern auszutauschen und und und. Für mich hat sich daraus in Zusammenhang mit den passenden Gesprächen ein ganz anderes Verständnis von Community und Drupal als Open Source Projekt entwickelt.

Alexander Langer spricht sein persönliches Fazit auf dem Drupal Camp Köln 2009
Ich mit meinem persönlichen Statement zur Veranstaltung
Foto: Ingo Juergensmann
Lizenz: Creative Commons by-sa

Das Drupal Camp Cologne 2008 hat Drupaler aus 12 Nationen zusammengebracht und vorallem erstmals die deutschsprachigen Drupaler zusammengeführt, die nach der nordamerikanischen Community die zweitgrößte ist, bisher aber nicht als Einheit in Erscheinung trat. Dieses Camp könnte der Startschuss gewesen sein dies zu ändern und zusammenzubringen was zusammen gehört.

Selbst verstehe ich nun besser, dass eine aktive Teilnahme an der Community für diese überlebenswichtig ist und damit eine Notwendigkeit um nicht zuletzt auch meinen Beruf als Drupal-Entwickler zu sichern.

Nochmals Danke an alle, die fleißig organisiert haben, die Sessions abgehalten haben, die einfach nur gekommen sind und die im Geiste dabei waren. Wäre es nicht so kurzfristig (und die Ausgabe damit nicht eingeplant), hätte ich ganz übel Lust im März zur DrupalCon nach Washington D.C. zu fliegen..

Impressionen

Es werden derzeit fleißig Fotos vom DrupalCamp gesammelt. Diese werden an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

Kommentare (3)

  1. Danke für die Zusammenfassungen der beiden Tage.
    Ich versuch eigentlich schon seit zwei Jahren irgendwie mal auf so eine Veranstaltung zu kommen, aber entweder bin ich bislang zu faul, zu geizig oder zeitlich verhindert gewesen.

    Hoffe, dass ich es irgendwann mal (und bitte nicht erst 2024 *g*) auf die Reihe bekomme.
    Zusammenfassungen wie deine lesen sich nämlich eigentlich immer so, dass man denkt „Oh Mann, hätteste mal gemacht“ …

    PS:
    Gut, in meinem Fall wäre ein solches DrupalCamp jetzt eher unpassend gewesen, da ich damit noch nie gearbeitet habe.
    Lesen tue ich diese Berichte aber trotzdem gerne :)

  2. Och, es war ein Camp von jedem für jeden. Ich sah Dries Buytaert am Ende Stühle wegräumen – nicht schlecht für jemanden, der letztes Jahr ein Business mit 30 Angestellten und $7 Mio. Venture Capital aufgezogen hat.

    Da waren Hobby-Drupaler ebenso wie Buchautoren, Entwickler, Designer, Berater und einige die evaluierten und ebenfalls keine Erfahrungen hatten, u.a. einer für tagesschau.de einer im Kundenauftrag für Pixelpark, usw.

    Viel bunter gemischt gehts glaub ich kaum.

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