Serverloft – Root-Server von der schnellen Sorte

Da es zuletzt diverse Anfragen gab, habe ich mich kürzlich entschlossen für leistungshungrige Projekte auch kundenspezifisch Webhosting anzubieten. Erst vor wenigen Wochen stieß ich auf Serverloft, einer Schwestergesellschaft von PlusServer und beschloss nun es einmal mit diesem vielversprechenden neuen Anbieter zu versuchen, zumal bei Hetzner erstmal nicht mit neuen Modellen und Konditionen zu rechnen ist.

Das Protokoll meiner Bestellung liest sich wiefolgt:

  • 18:27 Uhr
    Online-Bestellung abgeschickt
  • 18:29 Uhr
    Eingangsbestätigung per E-Mail erhalten
  • 18:40 Uhr
    Ein Mitarbeiter von Serverloft ruft an, um nochmal kurz meine Daten und die Bestellung durchzugehen. Er sagt eine Bereitstellung im Regelzeitraum 1 – 24 Stunden zu und merkt an, dass er bei mir mit einer Freischaltung in den folgenden 30 Minuten rechne.
  • 19:20 Uhr
    40 Minuten später erhalte ich eine Mail, dass die Serverinstallation gestartet wurde.
  • 19:40 Uhr
    Ich erhalte per Mail den Hinweis, dass ich mich nun mit meinen bei der Bestellung angegebenen Daten im Kundenbereich von Serverloft einloggen und dort die technischen und administrativen Daten meines Root-Servers entnehmen könne. Ein kurzer Blick und ein Test per SSH bestätigen, dass alles wie gewünscht läuft und eingerichtet ist.
  • 03:37 Uhr
    Die Rechnung kommt per Mail. Einen Tag später wird bereits abgebucht. Einen weiteren Tag später kommen die schriftlichen Vertragsunterlagen mit frankiertem Rückschein.

Bis dato kann ich also beleibe nichts Negatives über Serverloft sagen. Wie sich der Service im „Ernstfall“ gestaltet, werde ich hoffentlich nicht herausfinden müssen. Über das Kundeninterface lassen sich auch der Backup-Space anfordern und einrichten, ebenso wie zusätzliche IP Adressen und Domain-Management (welches ich aber nicht in Anspruch nehme), Traffic-Übersicht, Reverse DNS, etc.

Neben Serverloft selbst ist auch die Maschine eine ganz fixe: MIt 8 GB RAM und zwei Quadcore-Prozessoren schaufelt sie schon ordentlich was weg. Die Leistungsreserven sollten erstmal eine Weile reichen, zumal ich gar nicht unbedingt viele Hosting-Kunden haben möchte.