Auf DVD: Alien vs Predator 2

Im zweiten Teil des 2004er Kinodebüts wird die Handlung in eine Kleinstadt in Colorado, USA, verlagert. Aus einem gestrandeten Raumschiff der namenlosen Predators entkommen Aliens und zerfleischen die Bevölkerung. Ein aus der Heimat hinterher eilender einzelner Predator kommt, um ihnen den Garaus zu machen. Wie schon im ersten Teil interessieren ihn menschliche Verluste nicht im geringsten. Wieder einmal geraten die Menschen zwischen die Fronten und kämpfen um ihr Überleben.

Der Vorschau nach zu urteilen, hatte ich angenommen, dass Aliens vs. Predator – Requiem wenigstens mehr Spannung bieten würde. Doch weit gefehlt. Im Stakkato werden Menschen als Wirte missbraucht oder gegessen. Dialoge und Darstellung sind recht hölzern und ohne Tiefgang – wie der gesamte Film. Man kann ihn abstempeln als simple SciFi-Action ohne geringsten Anspruch und ohne auch nur die geringste Weiterentwicklung der Geschichte (wenn man Teil 1 mal wohlwollend als Startpunkt nimmt).

Stattdessen hat man etwas in der Geschichte gestöbert. Die Szene mit der Army-Braut am Steuer des Radpanzers erinnert doch nur allzu sehr an Sigourney Weaver in Aliens – Die Rückkehr.

Wenn man irgendwann gar nichts anderes mehr im DVD Regal stehen haben sollte, kann man sich diesen Film geben.

Kommentar (1)

  1. Ganz deiner Meinung. Ich als ein Fan der Alien-Quadrologie war auch bitter enttäuscht über den 2 Teil. Typisch Popcornkino. Einmal und nie wieder!

Kommentare sind geschlossen.