Wie gefährlich ist eigentlich Golf?

Diese Frage stellte ich mir heute Morgen, als ich in den News lesen musste, dass der 20jährige Erik Johnson, Verteidiger bei meinem Lieblings-NHL-Team, den St. Louis Blues, sich beim Golf die Bänder im rechten Knie derart zersäbelt hat, dass er voraussichtlich die komplette Saison, die Ende nächster Woche beginnt, ausfallen wird.

Ich meine.. kommt schon.. wir reden hier von GOLF, dem womöglich größten Antisport, der sich „Sport“ schimpfen darf! Söhne reicher Familien werden noch reicher, indem sie vor reichem Publikum in exquisiten Golfklubs über das Green latschen und Bälle verprügeln.

Wie sagte Journalist, Ex-Nachrichtensprecher und Buchautor Ulrich Wickert gestern bei Johannes B. Kerner, als der ihn auf seine bereits 22 geschriebenen Bücher ansprach: „Ich kann kein Golf spielen. Was soll ich sonst machen?“ Demnach ist Golf spielen dem Bücher schreiben in etwa vergleichbar. Hm.. In der Frage, wie man sich dabei das Knie ruiniert, bringt mich das aber auch nicht weiter.

Eine Google-Suche fördert als typische Verletzungen bei Golf-Spielern den Golferellenbogen zutage. Häufigste Problemzonen sind wohl Rücken, Schultern und Handgelenke. Vom Knie ist allerdings nirgendwo die Rede.

Bis Erik Johnson (rechts) sich erneut so über einen Torerfolg wird freuen können, kann es noch mehr als ein Jahr dauern:

Erik Johnson freut sich mit Bäckman über ein geschossenes Tor

P.S.:

Indirekt hatte der Artikel, der mir als Fan die Hiobsbotschaft brachte, aber auch etwas Gutes. Er machte mich nämlich in der Sidebar auf ein us-amerikansiches Celebrity Girl aufmerksam, Kim Kardashian:

Kim Kardashian

Ich denke bei dem Anblick erübrigt sich jeder Kommentar..

Kommentare (4)

  1. Rücken, Handgelenkt und sonstiges Scherze verletzt man sich aber auch nur, wenn man fett und unsportlich ist.

  2. Du meinst Profis verletzen sich nie und haben grundsätzlich keine sportspezifischen Wehwehchen? Die Realität sieht anders aus…

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