Nine Inch Nails: High-Tech bei der Bühnenshow

Trent Reznor, Kopf der Industrial Band Nine Inch Nails (NIN) ist bekannt dafür, gerne mal neue Wege zu gehen. Das Wired Magazin wirft in einem aktuellen Artikel einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Bühnenshow „Lights in the Sky“.

NIN haben sich dabei einmal wieder selbst übertroffen und die Messlatte international höher gelegt. Halb im Scherz meint Reznor, dass man das noch schnell auf Video festhalten müsse, damit U2 im kommenden Jahr nicht behaupten können, sie hätten es erfunden. In der Tat ist die Technik beeindruckend:

Die Band agiert vor einem hochaufllösenden Bildschirm (1024 x 288). Davor befinden sich zwei weniger hochauflösende halbtransparente Bildschirme. Diese können während der Show hoch und runter gefahren werden. Vor und zwischen diesen Flächen befinden sich die Bandmitglieder. In Verbindung mit einem Computersystem können sie, von Laserstrahlen und Videokameras beobachtet, mit den live berechneten Effekten auf den Bildschirmen interagieren.

Wired hat es sich nicht nehmen lassen die Band während der Show zu fotografieren und in einem mehr als 12 Minuten dauernden Video die visuellen Effekte der Show zu dokumentieren. Gerade die Kameraeinstellungen von der Bühnenseite machen deutlich, wo die Bildschirme stehen und wie die Band darin agiert und interagiert. Eine wirklich beeindruckende Dokumentation!

Doch Reznor wäre nicht Reznor, würde er auf die Frage danach, was als nächstes kommt, etwas ganz anderes in Aussicht stellen. „Vielleicht gibt es im nächsten Jahr nur uns und weiße Scheinwerfer. Dann steht die Musik wieder im Vordergrund.“. Bis dahin bleibt Reznor, bleiben die Nine Inch Nails, von Artwork, über Videos, Musik, Marketing und Konzerten das, was sie sind – ein nicht ganz fassbares Gesamtkunstwerk.

Kommentar (1)

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