Auf DVD: King of California

Nach 2 Jahren kommt Charlie (Michael Douglas) aus der Nerven-Klinik zurück nach Hause. Hier lebt er zusammen mit seiner 16jährigen Tochter Miranda (Evan Rachel Wood) in einer Kleinstadt an der Küste Kaliforniens. Da sie während Charlies Abwesenheit alleine für sich und das Haus verantwortlich war, hat sie zwischenzeitlich die Schule geschmissen und hält sich – und nun auch Vater Charlie – mit einem Job bei McDonald’s über Wasser.

 Poster: King of California mit Michael Douglas und Evan Rachel Wood

Charlie dagegen scheint sich nicht geändert zu haben. Er ist noch immer ein wirrer Kauz, der für nichts und niemanden so recht Verantwortung übernimmt und in seiner eigenen Traumwelt lebt. Offensichtlich ist Miranda die Erwachsene von den beiden und das verträgt sich anfangs nicht mit den Ideen und Ausflügen ihres Vaters. Dieser ist überzeugt davon auf der Fährte eines verschollenen Goldschatzes zu sein, doch soll dieser ausgerechnet unter dem Fundament eines Baumarkts liegen.

Evan Rachel Wood in King of California

Eine verrückte Geschichte mit zwei auf ihre eigene Art ebenso verrückten Hauptfiguren, das ist King of California von Drehbuch-Autor und Regisseur Mike Cahill. Amüsant, kurzweilig und unterhaltsam begleitet der Film Vater und Tochter auf ihrer Suche nach einem Schatz, auf der sie sich letzten Endes selbst finden.

Hollywood-Urgestein Michael Douglas überzeugt als sympathischer Wirrkopf ebenso wie Jung-Schauspielerin Evan Rachel Wood in ihrer Rolle als toughes Mädchen, das früh erwachsen werden musste.

Ich weiß zumindest bewusst gar nicht, ob ich Evan schonmal in irgendeinem Film gesehen habe, aber sehenswert ist sie mit ihren roten Locken und den strahlenden Augen allemal. Schwer vorstellbar, dass ausgerechnet dieses (in der Rolle) so natürliche und sympathische junge Ding die Nachfolgerin von Dita von Teese an der Seite des Schock-Rockers Marilyn Manson ist. So unschuldig wie in diesem Film wird man sie womöglich eine Weile nicht mehr zu sehen bekommen. Schade, Evan..