Eine Stunde Spore zocken

Ja, das würde ich auch gerne. Noch 47 Tage und 12 Stunden werde ich auf das Release warten müssen, so verrät es mir mein Spore Countdown Dashboard Widget. Andere haben da mehr Glück, z.B. Nick Breckon, der für ShackNews vorab eine Stunde lang Spore spielen dürfte.

Spore Cuntdown

Er begann das Spiel in der Zivilisations-Phase. Nachdem er sich in der Sporepedia die Rasse Max Rebo geladen hatte (nach Vorbild der Pianospieler in Star Wars, fängt das Spiel / die Phase an mit einer Ansicht einer runden Stadt, in der man dann wahlfrei Gebäude innerhalb der Stadtmauern platzieren kann. Es gibt u.a. Häuser zum bewohnen, Fabriken um darin zu arbeiten, Vergnügungscenter zum Zeitvertreib und Verteidigungsanlagen. So kann man die Polulation und ihre Zufriedenheit steigern, Einnahmen generieren, usw. Ein typisches Aufbau-Strategie-Szenario.Als Besonderheit stellt Breckon einmal mehr heraus, wieviel Mühe man sich mit den Entwicklungstools gegeben hat. Die Gebäude folgen nicht einfach Schema F, sondern können ebenso wie neue Rassen, Vehikel und alles andere interaktiv im 3D-Editor gestaltet werde. So verbringt man Ende deutlich mehr Zeit damit an Details zu arbeiten, als es bei anderen Spielen möglich wäre.

Eine Stadt in Spore

Einheiten und Gebäude können zu jeder Zeit umgestaltet werden, so dass man seiner Zivilisation sofort ein neues Aussehen verpassen kann. Entdeckt man Städte anderer Zivilisationen kann man sich entscheiden, ob man eine Handelsroute einrichten möchte, die Stadt abkaufen möchte, diese gewaltsam annektieren will, etc.

Da ihm die Zeit fehlte, schummelte Breckon sich durch in die galaktische Phase. Bei der Auswahl eines Raumschifftyps, wählte Nick den Zufallsgenerator und bekam als Raumschiff ein Bett mit vier Pfosten. Ein Vertreter von Electronic Arts gab ihm zu verstehen, dass das Coolste bisher ein gelber Schulbus gewesen wäre. Sein Blick in den Menüs fiel auf Dutzende leerer Plätze mit Fähigkeiten, die im weiteren Spielverlauf auf die Freischaltung warten.

Ein Spore Raumschiff über einer Stadt

Das Auslöschen von Gegnern mit dem Todesstrahl vergleicht er mit dem Vergnügen Ameisen mit einer Lupe zu verbrennen. Aber natürlich gibt es auch friedliche Missionen, die erstmal die Erforschung fremder Planeten erfordern und eine friedliche Kontaktaufnahme mit neuen Zivilisationen.

Hätte Nick mehr Zeit gehabt, hätte er sich womöglich noch die Fähigkeit des Terraformings verdient. So bleibt aber nur der außerordentlich positive Eindruck eines Mannes, der dort gewesen ist, wo sich so manch einer schon seit Jahren hinwünscht – im Spore-Universum.