Surfin‘ Safari

Die Rolle der Beach Boys in der Geschichte muss neu überdacht werden. Wie konnten sie nur bereits 1962 ein Lied über das Surfen mit einem Webbrowser schreiben und produzieren, der erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts von der Firma Apple programmiert wurde?

Naja egal. Jedenfalls versucht Apple Safari 3.0 nicht mehr nur für das hauseigene System Mac OS X, sondern auch für das Redmonder Konkurrenzprodukt Microsoft Windows (XP, Vista) herauszubringen. Mittlerweile ist die 4. Beta für Windows erschienen und nachdem die letzte Version noch sehr schnell aus dem Tritt zu bekommen war, bin ich mit dieser nun doch sehr zufrieden. Bisher konnte ich erst wenige Darstellungsfehler entdecken und nach etwas Gewöhnung empfinde ich die integrierte Kantenglättung von Fonts als sehr angenehm und gelungener als das Windows-Pendan, wie man es in den übrigen Browsern für Windows XP und Vista sieht.

Apple Safari Beta 4 auf Windows XP

Den Benchmarks von Apple würde ich nicht unbedingt trauen, aber rein subjektiv ist die Darstellung recht flink und spielt in einer Liga mit Opera, Internet Explorer und Firefox. Als Standardbrowser kommt Safari aber derzeit dennoch nicht für mich in Frage. Dafür hat mein Firefox zuviele für mich wichtige Plugins, für die es bei der Konkurrenz keine Entsprechungen gibt. Aber immerhin bietet sich nun ein einfacher Weg seine Wedesigns auch auf Safari-Tauglichkeit zu testen, ohne eine Maschine von Apple dafür zu bemühen.

Dass Safari in einem komplett eigenständigen Aussehen daherkommt stört mich persönlich gar nicht. Das Aussehen entspricht der Mac-Version und wer iTunes kennt, wird sich schnell damit anfreunden können. Safari kommt schick und elegant daher