Im Kino: The Hitcher

Was dem Musikgeschäft die Cover-Version ist, ist dem Filmgeschäft sein Remake. Dieses Mal hat es „The Hitcher“ erwischt, der erstmals 1986 verfilmt wurde. Wie bereits das eine oder andere Horror-Remake stammt auch „The Hitcher“ aus dem Dunstkreis von Michael Bay.

Ein junges Studentenpärchen ist allein auf dem Weg zum Spring Break, einer jedes Frühjar in südlichen Gefilden der USA und in Mexiko stattfindenen Partyzeit. Bei einem Beinahe-Unfall begegnen sie John Ryder und nehmen ihn ein Stück mit. Schnell entpuppt er sich als Psychopath, der den beiden an die Gurgel will. Zwar können sie ihm zunächst entkommen, aber in Folge verfolgt er sie und es entwickelt sich ein Katz-und-Maus Spiel zwischen ihnen, John Ryder und auch der Polizei.

Sean Bean, u.a. bekannt aus meiner kleinen DVD-Sammlung „Herr der Ringe“, „The Dark“ und „Silent Hill“ ist die überzeugende Reinkarnation von John Ryder. Meine weiteren Favoriten im Film sind die verdammt hübsche Sophia Bush und der Oldsmobile 442 (ich vermute Baujahr 1970). Da ich mich im Vorfeld mit Filmen nicht so eingehend beschäftige um nicht zu voreingenommen zu sein, war mir nicht wiklich bewusst, dass es sich um ein Remake handelt, bis zur LKW-Szene weiter hinten im Film. Bis dahin dachte ich eher an Motiv und Variation, aber obwohl ich das Original schon zwei-, dreimal gesehen hatte, tat das dem Filmvergnügen keinen Abbruch.

Ein paar wohldosierte Schock-Effekte sorgten für Adenalin und so denke ich kann man das gute Stück Zelluloid ohne Probleme weiterempfehlen, wenn man mal wieder ein Mädel zu etwas mehr Nähe im Kino animieren möchte ;) Weiterhin hat mir auch die Auswahl der Musiktitel gefallen, zu denen u.a. „Closer“ (Nine Inch Nails) und „Out Of My Hands“ (Dave Matthews Band) gehören.