Im Kino: Pathfinder – Fährte des Kriegers

600 Jahre vor Christopher Kolumbus reisen bereits Wikinger nach Amerika. Eines ihrer Schiffe strandet vor Neufundland, einziger Überlebender ist ein kleiner Junge, der von den dort lebenden Indianern aufgenommen wird.

15 Jahre später ist der junge „Geist“ (Karl Urban) ein stattlicher junger Mann geworden, noch immer verfolgt von seiner Vergangenheit. Als wieder Wikinger an der Küste landen und die angetroffenen Indianer niedermetzeln, entwickelt sich eine Geschichte, die ein wenig an „Rambo 1“ und „Stirb Langsam“ erinnert.

Der Film kommt recht wortkarg daher. Die Wikinger werden alle als riesige Hünen überzeichnet, die Rittern gleich in ihren Rüstungen daherkommen und alles niedermetzteln. Es gibt recht viel Blut und Körperteile zu bestaunen und die Action als solche weiß durchaus zu gefallen, während die Story Schema F folgt und auch eine kleine Love-Story nicht fehlen darf.

Wenn man nicht allzuviele Ansprüche an Story und Authentizität stellt, kann man mit dem Film durchaus leben. Ein Meisterwerk oder gar ein Kultfilm wird hieraus sicher nicht werden.

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A propos „Stirb Langsam“: Im Kino lief der Trailer für den 4. Teil – garantiert realitätsfern und noch viel überdrehter als Teil 3…

Hard Facts

  • Erscheinungsjahr: 2007
  • Spieldauer: 102 Min.
  • Regie: Marcus Nispel
  • Darsteller:
    • Karl Urban als Der Geist
    • Ralf Möller als Ulfar
    • Moon Bloodgood als Sternenfeuer
    • Clancy Brown als Gunnar