Top 5 – Woran man merkt, dass man auf die 30 zugeht

  1. Konntest du noch vor 10 Jahren täglich LKW-Ladungen an kalorienreicher Nahrung verdrücken, ohne jemals die magische 70kg Marke auch nur zu erreichen, musst du heute bei Wassersuppe darben, um der 90 nicht zu nahe zu kommen.
  2. Warst du früher irritiert und doch geschmeichelt wenn du – meist am Telefon – gesiezt wurdest, geht es dir heute doch mächtig auf den Senkel, dass dich kein(e) Unbekannte(r) mehr mit einem kumpelhaften „Du“ anspricht. Ganz egal ob im Alltag oder abends auf Juck, jede Schnalle auf Erden spricht dich an, als ginge von dir bereits der süßliche Geruch beginnender Verwesung aus.
  3. Du willst abends noch auf Achse gehen und bist bereits fertig gestylt, da spaltet dir 5 Minuten vor dem Marschbefehl ein irrer Schmerz unvermittelt den Schädel, begleitet dich in den Schlaf und haut dir morgens beim Trocknen der Haare mit einem Hammer von innen ein Auge raus. Kaum ist Die Quälerei die 25km zur Arbeit zu kommen beendet, wirst du mit einem „Du siehst aber scheiße aus!“ begrüßt und deine Chefin fährt dir erstmal ein paar Aspirin holen.
  4. Dein ganzes Leben hast du jedem der es nicht hören wollte erzählt, dass du später auf jeden Fall dein Heimatkaff verlassen wirst. Insgeheim maltest du dir ein neues Leben in einer Großstadt deiner Wahl aus, in welchem du neben der beruflichen Erfüllung dein privates Glück findest und in einem abwechslungsreichen Alltag viele soziale Kontakte zu interessanten Menschen knüpfst. Nun wachst du auf und stellst fest, dass du in deiner Altersgruppe zu den wenigen übriggebliebenen Singles gehörst. Deine besten Freunde bevölkern die entfernten Städte in die du einst ziehen wolltest, sie stehen oben auf den Karreireleitern, deren Sprossen du erklimmen wolltest und führen überhaupt dein Leben, als hätten sie jahrelang in deinen Träumen gewildert – oder diegleichen Fernsehserien wie du gesehen. Du selbst dagegen findest es in deinem Heimatkuhdorf gar nicht mehr so übel und möchtest eigentlich auch nicht mehr weg und sowieso wird Familie eh überbewertet.
  5. Dienstag Abends ab 21:15 Uhr identifizierst du dich eine Brutto-Stunde lang mit einem zynischen lahmenden angegrauten Mittfünfziger namens Dr. Gregory House, dem all seine Fachkompetenz zwar nen tollen Job gebracht hat, in dessen Nähe es aber kein Toter länger als fünf Minuten aushielte, ohne sich nach der Wärme und Geborgenheit von flüssigem Stickstoff zu sehnen.