TV: Ein kleiner Feiertags-Spielfilm-Rückblick [Upd.]

An dieser Stelle einmal ein kleiner Rückblick auf die Filme, die mir aus der Zeit vor und zwischen den Feiertagen noch im Gedächtnis geblieben sind und die mir neu waren. Wie ich mich kenne habe ich einige schon wieder vergessen. Da macht es sich bemerkbar, dass man einfach keine Website findet, wo man auch das zurückliegende TV-Programm durchsuchen kann. Seis drum…

Final Destination 2

Es gibt nicht viele Fortsetzungen die einem erfolgreichen ersten Teil folgen, aber soweit ich mich noch an den ersten Teil erinnere, ich sah ihn damals mit Freunden im Kino, ist das eine würdige Fortsetzung. Anders als beim ersten Teil weiß man nun natürlich, dass man sich auf eine Menge bizarre Wege zu sterben gefasst machen muss, aber die Umsetzung weiß zu gefallen.

Van Helsing

Wow, das ist mal wirklich eine gruselige Umsetzung des alten Vampir-Themas. Gruselig ist dabei hauptsächlich die Umsetzung, die ebenso überdreht, kitschig und überfrachtet mit Tricktechnik ist wie „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“. Besonders schade finde ich es für die weibliche Hauptdarstellerin Kate Beckinsale. So einem Leckermäulsche gönnt man wirklich etwas besseres. Wer denkt man könne Vampire, Werwölfe, Jekyll&Hide und Frankenstein samt Monster in einen Film packen, einmal umrühren und schon käme was Gescheites dabei rum – denkste!

Noel

Eine alternde Jungfer (Susan Sarandon) opfert sich für ihre kranke alte Mutter auf und lernt einen seltsamen Kauz (Robin Williams) kennen, der sie womöglich vor dem Selbstmord bewahrt.
Ein junges Paar (Penelopé Cruz, Paul Walker) werden auf eine schwere Probe gestellt, als die Beziehung an seiner unbegründeten Eifersucht zu scheitern droht, während sie schwanger ist und er von einem Verrückten für die Inkarnation seiner damaligen Frau gehalten wird.
Jemand lässt sich von einem Profi die Hand brechen um noch einmal das in der Jugend erlebte Gefühl des Glücks bei einer Weihnachtsfeier im Krankenhaus zu erleben.

Die lose miteinander verbundenen Einzelschicksale aus dem modernen New York zur Weihnachtszeit verbreiten eine etwas schwere Stimmung, aber das ist wohl typisch für derlei Filme, da die Stimmung ebenso typisch für die Weihnachtszeit ist, zu der statistisch gesehen die meisten Selbstmorde geschehen.

Moonlight Mile

1973 wird Diana Floss zufällig bei einem Verbrechen erschossen. Ihr Freund Joe (Jake Gyllenhaal) kommt darauf bei ihren Eltern (Susan Sarandon, Dustin Hoffmann) unter und steigt in die Firma ihres Vaters ein. Sie wissen nicht, dass Joe und Diana sich kürzlich getrennt haben und denken noch immer sie seien in den Hochzeitsvorbereitungen. Jake selber findet nicht den Mut es ihnen in den Tagen nach Dianas Tod zu beichten. Bei einem Ausflug lernt er in einer Bar die süße Bertie (Ellen Pompeo, bekannt als Dr. Meredith Grey aus der Serie Grey’s Anatomy) kennen. Sie wartet seit drei Jahren auf die Rückkehr ihres vermissten Freundes aus Vietnam. Die beiden lernen sich näher kennen und verlieben sich. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Joe und den Eltern seiner verstorbenen Freundin geht in eine neue Runde.

Die Geschichte wird in Ruhe und mit viel Gefühl erzählt. Der Film gehört zu den wenigen, bei denen mir die Tränen kommen. Es ist ein traurig-schöner Film ohne viel Pathos, mit einer Botschaft die leicht und subtil daherkommt und dem Zuschauer nicht mit dem Hammer eingetrichtert wird.

Großes Gefühlskino mit sehr guter Besetzung.

Salem’s Lot

Da schaue ich wie die Damen und Herren Profiküche beim Kerner brutzeln, da sagt dieser gegen Ende doch den darauffolgenden Film an. Salem’s Lot – Brennen muss Salem ist eines der Bücher von Stephen King, die ich nie gelesen habe. Ich kenne die Geschichte aber inhaltlich im Groben, da sie in der Saga um den Dunklen Turm noch eine Rolle spielt, da der Pfarrer aus Jerusalem’s Lot dort nämlich wieder auftaucht und grob seine Geschichte erzählt.

Von der ersten Minute an hatte ich im Film den Eindruck irgendwas verpasst zu haben. Ich dachte zunächst der Film hätte versehentlich mittendrin begonnen, aber die ganzen Dialoge waren schon arg seltsam. Irgendjemand muss wahllos Kapitel aus dem Buch ausgelassen, aus dem Rest ein Drehbuch gemacht und dabei vergessen haben die fehlenden und notwendigen Infos in den Film einzubauen.

Ich bin ja miese Verfilmungen von Kings Büchern gewohnt, aber das war wirklich der Gipfel der Lieblosigkeit.

Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen? [Upd.]

Eigentlich war der Film nicht mit in meiner Liste, aber ich konnte heute Nacht nicht schlafen und so habe ich mir vor der Arbeit noch den Film gegeben. Dafür nun einen neuen Eintrag zu schreiben, ist mir auch zu blöd.

Was passiert, wenn eine Lifestyle-Frauen-Magazin-Kolumnistin für eine Story einen Typen angeln muss, nur um dann zu schauen wie weit sie gehen kann um ihn wieder loszuwerden, während der Auserwählte seinerseits eine Wette mit seinem Chef am Laufen hat innerhalb von 10 Tagen eine Frau zu finden, diü

Eine kurzweilige Komödie mit Kate Hudson (die Ähnlichkeit mit Mama Goldie Hawn ist gerade in diesem Film unverkennbar ) und Matthew McConaughey (Ich gestehe, ich habe den Namen per Copy&Paste übernommen!) in den Hauptrollen. Da fällt mir überhaupt erst auf wie vielfältig Kade Hudson so ist. Ich kenne nicht alle ihre Filme, die ja derzeit zum Großteil Komödien sind, aber Almost Famous, Der Verbotene Schlüssel und diese Klamotte hier spannen schon ein weites Feld auf. Da fällt mir gerade auch noch auf, dass ich zu Der Verbotene Schlüssel gar keinen Eintrag in meinem Blog habe, obwohl ich den noch im Kino gesehen habe. Ich werde alt, ich sags euch…

Kommentare (5)

  1. Ah da hast’e aber viele Filme in den Feiertagen geschaut…Moonlight Mile und Salem’s Lot kenne ich gar nicht…hm. Aber Wie werde ich ihn los- in 10 Tagen schon, den Film habe ich mir damals auch im Kino angesehen…ist aber nicht so mein ding…eine typische Amerikanische Liebeskomödie wie ich finde. Kann man sich zwar 1-2 mal ansehn…aber mehr auch nicht.

  2. Ich bin auch kein großer Fan von Teenie-Komödien á la „Party Animal“ oder Verarsche-Filmen wie „Scary Movie“, etc.

    Ich hab ganz gerne auch mal eine Runde Anspruch und ansonsten mag ich es gerne düster :)

  3. Van Helsing fand ich persönlich nicht so gut.
    Final Destination 2 hingegen war richtig gut und die anderen Filme kenne ich noch nicht.

  4. Hallo zusammen!

    Ich fand alle angeführten Filme Klasse. Die Teenie-Komödien liebe ich vor allem deshalb, weil sie so parodistisch sind. Man munkelt, es ist ein neuer Horror-Splatter-Parodie-Film in Planung. Bin auf ein Video gestoßen:

    http://www.youtube.com/watch?v=tLfv9zEOk60

    schaut recht witzig und abstrus aus. Weiß jemand, was es damit auf sich hat?

  5. Schaut für mich aus wie all die anderen typischen YouTube-Videos von irgendwelchen Nerds, Hobbyfilmern und Nachwuchskünstlern.

    letzten Monatg kam, allerdings mit 0:20 Uhr sehr spät, übrigens auch noch „Sweet November“ mit Charlize Theron und Keanu Reeves – ein Taschentuchfilm.

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