CD: Gemma Hayes – The Roads Don’t Love You

Die Veröffentlichung ihres zweiten Albums „The Roads Don’t Love You“ im Herbst 2005 ging auch an mir vorbei. Als ich dann vor einigen Wochen davon Wind bekam, muss ich gestehen, war ich gleich davon angetan. Die mittlerweile in Los Angeles lebende Irin veröffentlichte kürzlich erst ihre Dritte Single „Undercover“ und beendete im März ihre Tour, die größtenteils durch Irland und Großbrittanien ging. In Irland nahm sie bei der Gelegenheit auch gleich noch einen Musikpreis mit.

Getragen von ihrer stets etwas melancholischen und leicht angerauchten Stimme handeln ihre Songs in der Regel von echten Gefühlen. Einige Balladen sind sehr ruhig („Easy On The Eye“, „Helen“, „Tomorrow“), größtenteils ist das Album aber angefällt mit recht dynamischen Songs, von denen mir „Two Step“, „Happy Sad“, „Keep Me Here“ und „Something In My Way“ besonders gefallen. Wie ich herausfand, ist es das ideale Album für längere Autofahrten auf nachtleeren Autobahnen.
Ich bin gespannt, wann sich Gemma mit ihrer Band mal in Deutschland blicken lässt und ob ich es rechtzeitig genug mitbekommen, um den Konzertbesuch einzuplanen.

Links: