Auf DVD: The Machinist

„The Machinist“, das ist der Arbeiter Trevor Reznick, gespielt von Christian Bale. Dieser nahm für die Rolle 30 kg ab und sieht in dem Film wirklich sehr gruselig aus – wie sein eigener Schatten. Noch während des Films nahm er weiter ab, ehe er sich anschließend in 6 Wochen wieder aufpäppeln musste, um mit den Arbeiten für „Batman Begins“ starten zu können. Trevor hat einen eintönigen Job, eine Lieblingshure die er regelmäßig besucht und ein Problem – er hat bereits seit einem Jahr nicht mehr geschlafen.
Mit einem Arbeitsunfall geht dann die Reise durch Trevors Geist los. Die Kamera hält ihn fest, aber auch seine Welt und langsam ganz langsam kommt er hinter seine eigenen Kulissen und findet Antworten auf Fragen, die er sich bis dahin nie gestellt hat.

„The Machinist“ ist kein Horror-Film, kein Schocker, kein Thriller, kein Action-Film. Er wehrt sich nicht gegen klassische Genres, er entspricht ihnen nur einfach nicht. Visuell und in der Geschichte selbst zieht der Film seinen Reiz aus der Rolle des Hauptdarstellers und aus dessen Verwandlung zu Trevor Reznick. Liest man sich das Booklet durch und schaut sich die Extras an, wird einem bewusst, dass Christian Bale für 8 Drehwochen und mehr nicht Trevor Reznick spielt, sondern eine Symbiose eingeht. Trevor profitiert indem er so glaubhaft wie möglich umgesetzt wurde und Christian fühlte abgemagert und total entkräftet nach eigenen Angaben nie besser und von innerer Ruhe erfüllt.