Erde von ultradichter Materie durchlöchert

Stephen Hawkings „Das Universum in der Nussschale“ zu kämpfen (wehe ich erwische den, der den Buchtitel meinte übersetzen zu müssen) und mich mit p-Branen und einem 11-dimensionalen Universum
anzufreunden, da machts die Wissenschaft noch komplizierter.

Auf der Suche nach der dunklen Materie, die rund 90% der Masse im Universum ausmachen soll, fand man nun Hinweise au die Existenz angedachter sog. „strangelets“. Dabei handelt es sich um Materiefetzen, die rund ein Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares haben sollen. Dabei sollen sie aber sehr massereich stehen, da sie aus Quarks bestehen, aus denen auch Protonen und Neutronen geformt sind. Im Unterschied zu diesen enthalten sie auch sog. „strange quarks“, also seltsame Quarks. Seit Anbeginn der Zeiten reisen sie mit etwa 1.5 Mio. km/h durch das Universum und durchdringen dabei andere Materie, wie etwa die Erde, meist ungehindert.

Doch ab und an kommt es zu Interaktionen, die von uns via Seismographen registriert werden. Erste Hinweise auf die Richtigkeit der Theorie konnten nun gefunden werden und fieberhaft sucht man nun weiter. Dies wäre ein wichtiger Puzzlestein auf der Suche nach der dunklen Materie, die sich unserer direkten Beobachtung entzieht, aber durch indirekte Beobachtungen bestätigt rund 90% der Masse im Universum ausmachen soll.
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