Mehr RAM fr mehr Spa am Arbeiten

In der Grundversion htte mein Notebook 256 MB RAM gehabt. Da gerade
wieder eine spezielle Aktion bei Dell war, verdoppelte man ohne
AUfpreis auf 512 MB. Leider tat man dies mit einem zweiten 256er Modul,
so das beide SO-DIMM-Sockel (Notebooks haben lediglich derer zwei)
bereits belegt waren. Mit 512 MB aber kann man keinen Blumentopf
gewinnen, wenn man Software entwickelt. gerade Java-IDEs und -Tools
sind mitunter recht hungrig. So schmiss ich einen 256er raus und
besorgte mir einen 512er. So kam ich auf insgesamt 768 MB RAM und damit
lie sich ganz ordentlich arbeiten.

Begeisternd war das Arbeiten aber nie. Bei mir laufen immer ein
Firefox, Eclipse, MindManager, JFormDesigner, The Bat, GAIM, Kaspersky
AntiVirus Professional, Norton Personal Firewall, iRon und einige
weitere Tools. Nach kurzer Zeit kommt man schnell auf ber 700 MB
reservierten Speicher – da bleiben keine Reservern und entsprechend
f?ngt Windows XP an etwas mehr als gew?hnlich zu swappen. Gerade bei
Notebooks ist das Swappen aber ein besonderes bel, da 2.5″-Festplatten
nunmal deutlich langsamer sind als ihre 3.5″-Desktop-Kollegen. Auch
wenn meine Platte zu den schnelleren Notebook-Laufwerken gehrt ist
Swappen echt tzend.

Fr 40 Euro zzgl. Versand htte ich mir noch nen 512er kaufen, den
256er ersetzen und so auf 1 GB kommen knnen. Wenn ich aber schon
aufrste, dann richtig und glcklicherweise schaute ich mal bei Mix
vorbei. Dort gabs ein 1 GB Kingston RAM Modul fr rund 124 Euro – ein
Schnppchen wenn man bedenkt dass 1 GB SO-DIMMS andernorts noch um die
200 Euro kosten. Zwar ist das verglichen zu rund 80 Euro fr
Desktop-DIMMs noch immer viel Geld, aber bei Notebooks kann man es sich
halt nicht aussuchen. So habe ich seit heute 1.5 GB RAM in meinem
Notebook und was soll ich sagen – alles flutscht nun ganz hervorragend!
Wenn ich Feierabend habe werde ich mal schauen wie sich CounterStrike
Source nun anfhlt.

Mehr RAM bedeutet jedenfalls ein flssigeres Feeling, durch weniger
Swapping. Das bedeutet wiederum weniger Festplattenzugriffe und das
fhrt hoffentlich zu einer lngeren Lebensdauer der Platte. Jedenfalls
kann ich nach wenigen Stunden schon sagen, dass sich das AUfbohren des
Hubraums gelohnt hat. Schade nur, dass mein Notebook nun nicht so schn
brabbelt wie die Ami-Karren…