Im Kino: Königreich der Himmel

Orlando Bloom, Eva Green, Jeremy Irons und Liam Neeson halten, was ihre Namen versprechen. Mit letzterem kommt noch eine weitere Parallele: Wie auch schon in „Star Wars – Episode I“ ist Liam Neesons Figur in „Königreich der Himmel“ ebenfalls kein langes Leben beschieden. Er spielt einen Kreuzritter, der in Frankreich auf der Suche nach seinem Sohn (Orlando Bloom) ist und um ihn nach Jerusalem zu holen. Dort wird er bald eine entscheidende Rolle in den Intrigen unter den Christen und im Krieg gegen die Sarazenen im Kampf um die heiligen Stätten spielen.

Der Film ist gut gemacht, auch wenn mir nicht ganz klar ist bis in welche Details hinein er geschichtlich authentisch ist. Die Bilder sind sehr lebendig, unglaublich real und halten Vergleichen zu „Gladiator“ und „Herr der Ringe“ locker stand. Störend empfand ich die Pause, die das Kino mitten im Film einbrachte – das muss nun wirklich nicht sein. Charaktere, Story, Umsetzung sind hervorragend. Was fehlt ist, dass seitens des Zuschauers nicht die Identifkation stattfindet, die zu dieser emotionalen Involvierung führt wie es beim „Herr der Ringe“ oder in geringerem Umgang auch bei „Gladiator“ der Fall war. Als Kinoerlebnis ist der Film aber unbedingt empfehlenswert.