Das Vermächtnis der Tempelritter

Benjamin Franklin Gates ist nicht Indiana Jones. Aber so übel wie das klingen mag, ist es dann auch wieder nicht. Nicolas Cage spielt den Erben eines Famiengeheimnisses. Als letzter Spross einer Familie von Spinnnern will auch er das Geheimnis lüften und muss dazu arg seltsame Wege gehen um das, was er da versucht zu finden, vor den bösen Buben zu schützen. Natürlich lässt sich der Drehbuchautor nicht lumpen und getreu dem Motto „höher, weiter, schneller“ muss es der Schatz aller Schätze sein. Und so mussten einmal mehr die Templer herhalten, die über die Jahrhunderte riesige Schätze anhäufen konnten und diese ausgerechnet in den USA verbuddelt haben.Und hier setzt dann unser M?chtegern-Elvis an, unterstützt von einem etwas trotteligen Nerd und zunächst unfreiwillig auch von Diane Krüger und die ist mal echt sehenswert ;) Für mich kommt nach den Indiana Jones-Filmen ne Weile lang nichts, dann kommt „Das Vermächtnis der Tempelritter“ und dann eigentlich nüscht mehr, weil man Quartermain und ähnlichen Driss ja nicht ernsthaft mit diesen Filmen vergleichen kann. Regisseur Bruckheimer hat ein gutes Werk abgeliefert. Spannend, lustig und unterhaltsam. Teilweise ist es der Rätsel ein wenig zu viel – manchmal meint man es sei ein Film für Professoren der amerikanischen Geschichte – aber Action, Dialoge und Schauspieler lassen dies schnell vergessen.