Japanisch Essen als Ereignis

Am Samstag war ich mitmeinem Schwager und zwei Bekannten in Köln essen. Eigentlich wollten wir uns immer mal an Sushi ranwagen, bekamen dann aber den Tipp doch mal „richtig“ japanisch Essen zu gehen. Gesagt getan, ich reservierte uns per Fax für Samstag Abend Plätze im Daitokai, checkte vorher schonmal die gehobenen Preise auf der Website ab und freute mich.

Was uns dann erwartete war schon echt nicht übel. In meinem Menü hatte ich fünf verschiedene Sushis als eine der Vorspeisen und das war echt lecker. Auch das Essen mit Stäbchen ging nach ein aar Eingewöhnungsminuten locker von der Hand – zur Not hätte ich aber auch ein Besteck bekommen können. Und dem Koch am eigenen Tisch bei der Arbeit zuzuschauen ist echt klasse. Das geht schon als Kunstform durch, was die da am Teppan-Yaki („heißer Tisch“) zaubern und auch die Zutaten genau in Augenschein nehmen zu können, ehe sie zubereitet werden, sorgt für zusätzliches Vertrauen. Qualität ist dort das A und O und das Essen war von vorne bis hinten einfach nur ein Genuss. In meinem Fall mit 54 Euronen zzgl. Getränke (japanisches Bier ist auch nicht übel) zwar nicht ganz billig, aber der Preis scheint auf jeden Fall gerechtfertigt und mit dem Teppan-Eis (flambiert) gabs am Ende auch nochmal etwas Show, zumal der Koch nebenan am Tisch mit dem Besteck rumwirbelte….

Wer also mal Lust auf etwas Außergewöhnliches hat, dem sei das Daitokai in Köln (gibts auch in Mänchen und Berlin) ans Herz gelegt, auch wenn man nich timmer weiß, was für ein Fisch denn da gerade verarbeitet wird, weil der Koch den deutschen Namen nicht kennt. Aber das ist auch nicht wirklich wichtig. Für mich als jemanden, der vorher noch nie japanisch, also auch kein Sushi gegessen hat, war das Essen völlig unproblemantisch und lecker.

Übrigens hatte ich das Perlhuhn als Hauptgericht und die Soße war einfach nur ein Traum!

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