Auch heute wieder: Wetter, Wetter, Wetter!

So, oder so ?hnlich pr?sentierte Mirco Nontchev fr?her in RTLs Comedy „Samstag Nacht“ das Wetter an. Der Spruch passt denke ich mal ganz gut in die Zeit, denn das Wetter ist in aller Munde und Topthema Nummer 1. Sonst ist es gerade mal bei, Fris?r Thema und wenn einem sonst nichts einf?llt und man die Stille in Gesellschaft als beklemmend empfindet, aber heuer macht sich so jeder seine eigenen Gedanken ?ber das, was ?ber unseren K?pfen geschieht.

F?r meine Wahrnehmung fing es ja urspr?nglich mit dem Winter an. Ich kann mich an viel Schnee erinnern, Schlitten fahren, dick eingeschneit sein, von Mama gesucht werden m?ssen weil man auf dem Heimweg halb erforen war, richtig fette wei?e Weihnachten. Ich bin jetzt 26 und diese Erinnerungen stammen noch aus meiner fr?hen Grundschulzeit. Seit Jahren sind die Winter doch gr??tenteils von Regen, Matsch und Depression gepr?gt. Der Mangel an Sonnenlicht und die kurzen Tage schlagen eh schon aufs Gem?t, aber in den alten Wintern sorgten die Reflektionen des Schnees f?r Helligkeit selbst noch?in tiefer?Nacht. Gerade in den letzten Jahren habe ich an mir bemerkt, das mir die modernen Winter furchtbar auf die Laune schlagen. Ich geh?re wohl zu den umweltfreundlichen solargetriebenen Menschen..

Aber eigentlich dreht es sich ja derzeit ?berall um den aktuellen Sommer, der mehr oder weniger nur auf dem Kalender existiert. Klar, so ein ebenfalls nicht ganz normaler Extremsommer wie 2003 war nicht wieder zu erwarten, aber was derzeit mit dem Wetter geht, spottet jeder Beschreibung. Am Samstag habe ich nach l?ngerer Zeit mal wieder ausgeschlafen. Dank der Sonne war ich schnell fit und bin mal ne Runde offen im Cabrio rumgezogen und hab Schwester/Schwager/Nichte/Neffe besucht, die schick im Garten sa?en und es sich gutgehen lie?en. Keine halbe Stunde sp?ter war es, als h?tte jemand das Licht ausgeschaltet und dann ging drau?en richtig der Punk ab, ehe das Licht wieder angeschaltet wurde und ich offen einkaufen fuhr. Was bittesch?n soll das f?r eine Art von Wetter sein? Seit Wochen drehen sich die Verh?ltnisse im Stundentakt. Verfolgt man die Nachrichten und h?rt und sieht von Tornados und Hagelst?rmern meint man, es g?be gerade alle Jahreszeiten zugleich. Es graut mir echt vor der Zeit, in der der es wom?glich eine Einheitsjahreszeit geben mag. Ich pers?nlich finds zum Kotzen, denn ich brauche Licht! Ich bin ein Sonnenkind!

Ich m?chte wenigstens f?r die verbleibenden Wochen noch so etwas wie Konstanz im Wetter haben. 22 Grad und heiter reichen mir ja schon f?r den Anfang. Man ist ja nicht mehr so anspruchsvoll… Derzeit ist die einzige Konstanz die Inkonstanz und wenn ich was nicht leiden kann, dann sind es zickige Diven, die nicht wissen, was sie wollen..

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