Iserlohner Sch?tzenfest 2004

Am Freitag war es wieder soweit. Das allj?hriche Iserlohner Sch?tzenfest nahm seinen Lauf und nat?rlich war man wieder mit von der Partie. Als geb?rtiger Iserlohner ist man glaube ich darauf konditioniert teilzunehmen. Andere Kneipen in der Stadt sind darauf eingerichtet und schlie?en ?ber das Sch?tzenfest – auch um sich selbst einen zu Brennen.

Aber die Dinge ?ndern sich. Fr?her hie? es „zum Sch?tzenfest ist immer gutes Wetter“. Das hat sich die letzten Jahre dann doch ganz ordentlich gedreht. Wir (Daniel, Jens, ich) hatten insofern Gl?ck, dass es nicht wirklich regnete, als wir drau?en in der Schlange standen. Die Schlange hatte es allerdings in sich. Scheinbar gabs dieses Jahr statt?drei Eing?ngen nur noch einen oder zwei und entsprechend war der Andrang. Da machen die Klagen der anwohnenden Anw?lte und Anwaltsv?ter bemerkbar, die Veranstaltungen an der Alexanderh?he/in der Parkhalle immer schwieriger machen – manche haben einfach Spa? daran anderen ihren Spa? zu erschweren und zu verderben.

In Sch?tzenzelt, Parkhalle und Feuerwehrzelt war es im Grunde wie immer: Man trifft all die Leute, die man sonst ?bers Jahr verteilt kaum einmal zu sehen bekommt. Das Sch?tzenfest ist quasi eine wichtige soziale Komponente in Iserlohn. ;-)

Eigentlich hatte ich ja gar nicht vorgehabt viel zu trinken, weil ich tags drauf noch nach Bonn auf Rheinkultur musste. Aber es kommt ja immer anders als man denkt. Es fing mit ein paar harmlosen Bieren (0,2l) zur Einstimmung an und dann ging es los mit den alte Bekannte treffen. Schwupps hatte man round the clock Biernachschub und das Ganze wurde zum Selbstl?ufer. Als ich um halb vier daheim war, war ich sternhagelvoll, hab die Schuhe ausgezogen und in Klmaotten auf der Couch gepennt. Die f?nf Meter zum Schlafzimmer h?tte ich nicht mehr hinbekommen ;)

Und als morgens um 9 der Wecker klingelte, h?tte ich stundenlang nur brechen k?nnen, dran muss wohl die Krakauer am Ende schuld gewesen sein.

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