Electronic Beats 2004 Review

Gestern gabs mal wieder Electronic Beats im T-Mobile Forum in Bonn, ich glaub zum f?nften Mal. Diesmal bestand die Lineup aus den Chicks On Speed, 2Raumwohnung und MIA. Nat?rlich war ich zu allererst wegen MIA. zugegen und nat?rlich hats voll gerockt…

Chicks On Speed
Also einige wenige Sachen kannte ich ja von den drei Herzchen. Als ich sie dann auf der B?hne sah, erinnerte ich mich auch vor einiger Zeit nen Bericht ?ber sie im TV gesehen zu haben. Das die drei mal Kunst studiert haben, war der Performance (80-90% Playback) sehr anzumerken. Ob jedem dieser k?nstlerische Anspruch in vielen Details klar geworden ist – keine Ahnung. Vermutlich hab auch ich nur an der Oberfl?che grkratzt. Jedenfalls fand ich die Performance sehr interessant, aber nicht unbedingt abrock-geeignet.

2Raumwohnung
Als ich 2Raumwohnung zuletzt sah, das war 2003 auf der Mayday, da waren sie noch zu zweit. Ich hatte sie in guter Erinnerung, weil sie gute Texte, guten Sound und ne eing?ngige Stimme mit hohem Wiedererkennungswert haben. Ich hab auch irgendwo das Album „In wirklich“ rumfliegen und h?re es dann und wann mal abends so nebenbei. Nun gibts eben noch nen zus?tzlichen Drummer und Gitarristen und das rundet den Sound doch ungemein ab. Mir ham se sehr gut gefallen, nur war ich eben voll und ganz auf MIA. eingestellt und da passen 2Raumwohnung direkt davor tempom??ig m.E. nicht.

MIA.
Jaaaaa, da waren sie endlich wieder. MIA. mit ihrer Frontfrau Mieze, aktuelle Nummer 1 auf meiner Will-ich-heiraten-Liste. Da der Herr vor den Spa? den Schwei? gesetzt hatte, mussten die Roadies beim Schlagzeug erstmal ?berstunden schieben – aber dann wurden wir f?rs Warten belohnt. Wie schon in Bochum begannen MIA. mit „Komm mein M?dchen“, ganz so wie ich es vorausgesagt hatte. Ebenso wie in Bochum und ebenso von mir erhofft gabs gegen Ende „Sonne“ – als wenn MIA. uns davon nciht schon genug gegeben h?tten! Besonders geil waren wieder „Machtspiele“, das ?berraschende „Factory City“, „Atze de Boe“?und das ultimative Tuba-Lied „Kill for you“. Vermisst habe ich lediglich das rote Herz. Ich dachte das sei nun st?ndiger Reisebegleiter, aber angesichts der neuen Single, hat es wohl ausgedient.
Wieder mal musste ich mich zwingen, auch mal den Rest der Band zu beobachten. Sorry boys! Wieder einmal war Miezes Pr?senz ein Ph?nomen und das Publikum hatte endlich was zum mitrocken. Mein Auftritt war wesentlich ruhiger als zuletzt, daf?r konnte ich viel mehr genie?en.

Mein Dank gilt dem Veranstalter, allen drei Acts und nat?rlich den Leutz (Hallo Martin und Freund!), vor allem nat?rlich Schenni und dem Bonner MIA.-Clan. Wiedersehen dringend erforderlich!

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