Das Iserlohner Nachtleben und ich

In Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ , Teil eins der fnfteiligen Trilogie, wird der Planet Erde im intergalaktischen Reisefhrer mit einem Artikel gewrdigt, der kurz knapp und przise einfach nur „Grtenteils harmlos.“ lautet. Erinnerungen an die Zeit, als ich dieses Buch las, kommen mir immerwieder in den Sinn, wenn ich an das Nachtleben in meiner Heimatstadt Iserlohn denke..

Iserlohn bei Nacht, das war im Grunde immer eine Art von Monokultur. Das fing zur Realschul-/Abizeit an mit dem Hofbruhaus, Fchen und Wichtig und schwenkte dann zur Fabrik. Bei der Fabrik blieb es dann auch und nach dem Umzug und der Umfirmierung zur Schauburg, blieb man auch dabei – bis heute. Naja, dann gab und gibt es noch das Louisiana mit dem Nightlife/Apfelbaum, aber AB und NL haben schon vor zwei Jahren ihren Reiz verloren und nun gibts eigentlich nur noch die Schauburg – eine gewisse Markentreue hat man ja schon.

Und obwohl ich selten mal mit der Musik so richtig zufrieden bin, bleib ich irgendwie dabei. Alles was man so kennt treibt sich da mehr oder minder regelmig rum – wie ich selbst auch. Nach all den Jahren lernt man immer mal wieder Leute dort kennen, die einem bisher noch nicht aufgefallen sind und so wurde die Fabrik/Burg im Laufe der Zeit sowas wie mein zweites Zuhause.

Nein, Iserlohn ist nichts fr Nachtschw?rmer. Oder vielleicht habe ich auch gar keinen Bock gro rumzuziehen und mir andere Lden anzuschauen, denn nirgends sonst kann ich Stier trinken. Ach was kommen da fr Erinnerungen hoch, die sich ber die Jahre in den heiligen Hallen angesammelt haben…