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	<title>Alexander Langer &#187; Kochen</title>
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	<description>Das (nicht nur) digitale Leben</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 17:23:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Rezept: Knusprige H&#228;hnchenschenkel auf pikanten Kartoffeln aus dem Ofen</title>
		<link>http://www.alexander-langer.de/2012-01-23/knusprige-hahnchenschenkel-auf-pikanten-kartoffeln-aus-dem-ofen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin kein gro&#223;er Gefl&#252;gelesser, aber irgendwann muss man ja &#252;ber den eigenen Schatten springen und Abwechslung in die K&#252;che bringen. Drum nahm ich mir neulich zwei H&#228;hnchenkeulen mit und &#252;berlegte mir abends, was ich damit anstellen k&#246;nnte. Heraus kam ein einfaches wie leckeres Gericht &#8211; und das Rezept geht so: Zutaten (f&#252;r 2 Portionen) [...]]]></description>
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<p>Ich bin kein gro&#223;er Gefl&#252;gelesser, aber irgendwann muss man ja &#252;ber den eigenen Schatten springen und Abwechslung in die K&#252;che bringen. Drum nahm ich mir neulich zwei H&#228;hnchenkeulen mit und &#252;berlegte mir abends, was ich damit anstellen k&#246;nnte. Heraus kam ein einfaches wie leckeres Gericht &#8211; und das Rezept geht so:</p>
<h3>Zutaten (f&#252;r 2 Portionen)</h3>
<ul>
<li>2 H&#228;hnchenschenkel</li>
<li>500g Kartoffeln (festkochend / vorw. festkochend)</li>
<li>1 kleine Zwiebel</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>100 ml s&#252;&#223;e Sahne</li>
<li>50-80g geriebenen K&#228;se (Grana Padano oder ein anderer Hartk&#228;se)</li>
<li>Paprika-Pulver edels&#252;&#223;</li>
<li>Rosen-Parpika-Pulver</li>
<li>Thymian</li>
<li>Rosmarin</li>
<li>Kr&#228;uter der Provence (oder nach Geschmack)</li>
<li>Salz, Pfeffer, Muskatnuss</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>Wir fangen an den Backofen auf 225 Grad (Elektro) bei Ober- und Unterhitze zu bringen, das Backblech nehmen wir raus. W&#228;hrend der Herd auf Temperatur kommt sch&#228;len wir die Kartoffeln und schneiden sie in d&#252;nne Scheiben. Diese verteilen wir in einem Br&#228;ter. Bei gr&#246;&#223;eren Mengen geht auch das Backblech. Nun schneiden wir die Zwiebel in schmale Streifen und verteilen sie &#252;ber den Kartoffeln.</p>
<p>Als n&#228;chstes waschen wir die H&#252;hnerbeine unter kaltem Wasser kurz ab und trocknen sie mit Krepp. Wir schneiden den Knoblauch l&#228;ngs in ganz d&#252;nne Scheiben und diese verteilen wir unter der Haut der Bollen. Wenn diese sich nicht von selbst zur&#252;ckklappen l&#228;sst kann man leicht mit einem K&#252;chenmesser nachhelfen. Wo wir die Haut schonmal zur&#252;ckgeklappt haben, w&#252;rzen wir darunter noch mit Kr&#228;utern der Provence (oder nach Geschmack). Kr&#228;uter der Provence gibt es als fertige Mischung in kleinen Gew&#252;rzm&#252;hlen f&#252;r kleines Geld zu kaufen und kann man immer gebrauchen. Au&#223;en herum pfeffern wir und salzen wir die H&#228;hnchenschenkel noch auf gut auf beiden Seiten.</p>
<p>Jetzt, wo wir die Finger eh schon schmuddelig haben, nutzen wir die Gelegenheit die Kartoffeln zu w&#252;rzen. Dazu geben wir eine gute Portion edels&#252;&#223;en Paprika, eine kleinere Portion Rosenpaprika, etwas Thymian, eine gute Portion Salz und Rosmarin sowie einen Hauch Muskat &#252;ber die Kartoffeln und mischen sie mit den Fingern gut durch.</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2012/01/haehnchen_kartoffeln_ofen-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2007" title="haehnchen_kartoffeln_ofen-1" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2012/01/haehnchen_kartoffeln_ofen-1.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<p>Die H&#228;hnchenbollen legen wir nun auf die Kartoffeln und gie&#223;en die Sahne ringsherum an. Zum Schluss kann man noch K&#228;se dr&#252;berstreuen. Ich hatte noch ein sch&#246;nes St&#252;ck Grana Padano, von dem ich gesch&#228;tzte 50g (vllt. auch etwas mehr) &#252;ber Kartoffeln und Schenkel gerieben habe.</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2012/01/haehnchen_kartoffeln_ofen-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2008" title="haehnchen_kartoffeln_ofen-2" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2012/01/haehnchen_kartoffeln_ofen-2.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<p>Hat der Ofen schon seine Temeperatur? Wunderbar! Dann packt den Rost auf den zweituntersten Einschub und setzt den Br&#228;ter ohne Deckel darauf. Da bleibt das Ganze nun etwa 50 Minuten. Ich habe nach 25 Minuten die Temeperatur noch leicht auf 200 Grad reduziert. Keine Bange, die H&#252;hnerbeine waren komplett gar, die Sahne verkocht, der K&#228;se kross. Da jeder Backofen anders ist, empfiehlt es sich zwischendurch mal ein Auge drauf zu werfen.</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2012/01/haehnchen_kartoffeln_ofen-3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2006" title="haehnchen_kartoffeln_ofen-3" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2012/01/haehnchen_kartoffeln_ofen-3.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<h4>Tipp zum Knoblauch</h4>
<p>Wer b&#246;se Folgen f&#252;rchtet sollte die Zehe zun&#228;chst l&#228;ngs halbieren und den gr&#252;nen Spross / Keimling im Inneren komplett entfernen. Den kann man in der Regel einfach an einer Ecke anhebeln und dann rausziehen.<br />
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</ul>

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		<item>
		<title>Rezept: Cottage Pie</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 17:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinen letzten Cottage Pie hatte ich vor einem halben Jahrzehnt gemacht. Da ich zwischenzeitlich in Irland Gelegenheit hatte diverse &#8220;Originale&#8221; zu kosten, war es nun Zeit sich einmal wieder &#252;ber das Rezept her zu machen. Der Cottage Pie eignet sich prima zur Resteverwertung, wenn einmal wieder gekochte Kartoffeln &#252;ber sind, als Alternative etwa zu Bratkartoffeln. [...]]]></description>
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<p>Meinen letzten Cottage Pie hatte ich vor einem halben Jahrzehnt gemacht. Da ich zwischenzeitlich in Irland Gelegenheit hatte diverse &#8220;Originale&#8221; zu kosten, war es nun Zeit sich einmal wieder &#252;ber das Rezept her zu machen. Der Cottage Pie eignet sich prima zur Resteverwertung, wenn einmal wieder gekochte Kartoffeln &#252;ber sind, als Alternative etwa zu Bratkartoffeln.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1867" title="cottage_pie_3" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/09/cottage_pie_3.jpg" alt="" width="530" height="396" /></p>
<h3>Cottage Pie Rezept (4 Portionen)</h3>
<ul>
<li>400g Hackfleisch</li>
<li>1 Glas Erbsen und M&#246;hren (230g Abtropfgewicht)</li>
<li>8 mittelgro&#223;e mehligkochende Kartoffeln</li>
<li>100g Pilze (z.B. Champignons)</li>
<li>100 &#8211; 150 ml Milch</li>
<li>50g K&#228;se geraspelt (Cheddar, Edamer, Gouda)</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>2 Zehen Knoblauch</li>
<li>1 Essl&#246;ffel Tomatenmark</li>
<li>1-2 Essl&#246;ffel Butter</li>
<li>1 scharfe Chilie-Schote</li>
<li>100 ml Fleischbr&#252;he</li>
<li>&#214;l</li>
<li>Soja-So&#223;e</li>
<li>Tabasco</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>Muskatnuss</li>
<li>Paprika edels&#252;&#223;</li>
<li>Rosenpaprika</li>
<li>1 Lorbeerblatt</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>In einem gro&#223;en Topf oder einer Pfanne das Hackfleisch in etwas &#214;l scharf anbraten. Das Tomatenmark am Boden des Topfes mit anbraten und anschlie&#223;end unter die Masse r&#252;hren. Den gepressten Knoblauch, die gehackte Zwiebel, die fein gehackte Chili-Schote dazu geben und anbraten. Ist das Hackfleisch sch&#246;n kr&#252;melig und alles gut angebraten mit etwas Fleischbr&#252;he abl&#246;schen, die Temperatur reduzieren und das Lorbeerblatt hinzugeben. Die Masse bei offenem Topf k&#246;cheln lassen, so dass die Fl&#252;ssigkeit reduzieren kann und in der Zwischenzeit die gesch&#228;lten Kartoffeln in kochendem Salzwasser garen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1869" title="cottage_pie_1" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/09/cottage_pie_1.jpg" alt="" width="530" height="396" /></p>
<p>Sind die Kartoffeln gar, die abgetropften Erbsen und M&#246;hren zu der Hackfleisch-Pilz-Masse geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, ein paar Spritzern Tabasco und einem Schuss Sojaso&#223;e abschmecken. Das Kartoffelwasser abgie&#223;en, ein zwei Essl&#246;ffel Butter zu den Kartoffeln geben und so viel Milch wie n&#246;tig, aber so wenig wie m&#246;glich hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1868" title="cottage_pie_2" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/09/cottage_pie_2.jpg" alt="" width="530" height="396" /></p>
<p>Das Lorbeerblatt aus der Hackmasse fischen und diese in eine Auflaufform f&#252;llen, mit dem Kartoffelp&#252;ree bedecken und den K&#228;se dar&#252;ber streuen. Bei 180 Grad f&#252;r rund 20-30 Minuten in den vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) geben, bis der K&#228;se zerlaufen ist und der Cottage Pie beginnt zu br&#228;unen und / oder gegen Ende nochmal kurz mit dem Grill arbeiten. Zum Cottage Pie passt ein herbes Bier, etwa ein Guiness, ein Murphys oder ein Kilkenny.</p>
<h3>Cottage-Pie Rezept-Varianten</h3>
<h4>Das Fleisch</h4>
<p>In der Variante Shepherd&#8217;s Pie (also &#8220;Sch&#228;fers Torte&#8221;) wird statt dem hier in Deutschland &#252;blichen Hackfleisch von Schwein und / oder Rind Lammhackfleisch benutzt. Das bekommt man am g&#252;nstigsten beim t&#252;rkischen Metzger.</p>
<h4>Erbsen &amp; M&#246;hren</h4>
<p>Man kann auch statt E&amp;M aus dem Glas (die ja vorgegart sind) zwei frische M&#246;hren nehmen, die dann entsprechend fr&#252;her mitgegart werden. Auch von Varianten mit Mais habe ich gelesen, original ist das aber nicht.</p>
<h4>Pilze</h4>
<p>&#214;fter als mit trifft man den Cottage Pie / Shepherd&#8217;s Pie in freier Wildbahn wohl ohne Pilze an. Hat man wie ich heute keine frischen Pilze im Haus, tut es eine handvoll zu St&#252;cken geschnittene Trockenpilze, die man ein zwei Stunden vorher in etwas Wasser aufgeweicht hat.</p>
<h4>Gew&#252;rze</h4>
<p>Soajso&#223;e ist kein klassisches irisches Gew&#252;rz (Ach was!?), aber ich benutze sie dennoch gerne. Statt ihr und / oder dem Tabasco passt sicher auch echte Worcestershire So&#223;e. Chilie ist auch nicht wirklich &#8220;original&#8221;, aber ich mag gern ein wenig pepp im Essen.</p>
<h4>Das P&#252;ree</h4>
<p>Es sollte m&#246;glichst fest sein. Das ist mir heute &#252;berhaupt nicht gelungen weil ich gedankenverloren einfach mal mit Schwung zu viel Milch auf die Kartoffeln gesch&#252;ttet habe. Statt Milch kann man auch Schmand, Creme Fraiche oder Saure Sahne nehmen, dann kann man sich auch die Butter sparen. Das P&#252; sollte als feste Masse auf der Hackmasse liegen und nicht darauf zerflie&#223;en.</p>
<div id="attachment_1870" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-1870 " title="cottage_pie_4" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/09/cottage_pie_4.jpg" alt="" width="530" height="396" /><p class="wp-caption-text">Ist das P&#252;ree oder die Hackmasse des Cottage Pie / Shepherd&#39;s Pie zu fl&#252;ssig, sieht es zwar nicht so toll aus wie geplant, schmeckt aber ebenso genial!</p></div>
<p>Wer es ganz ganz ganz original haben will, sollte &#252;brigens mal einen Blick auf den Artikel <a href="http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/wordofmouth/2010/oct/21/make-perfect-cottage-pie" target="_blank">How to make perfect cottage pie</a> des britischen Guardian werfen. Dort erf&#228;hrt man auch mehr zur Geschichte und zu diversen kursierenden Varianten des Cottage Pie.</p>
<h4>Butter</h4>
<p>Statt K&#228;se kann man auch 2 Essl&#246;ffel geschmolzene Butter &#252;ber den Pie geben.</p>
<h4>Whisk(e)y</h4>
<p>Einem Geistesblitz folgend habe ich meinem Pie heute mal einen Schuss schottischen Whisky mitgegeben (irischer geht sicher auch). Der Laphroaig sorgt f&#252;r eine deart geniale rauchige und ungew&#246;hnliche Note in der Grundmasse, dass ich diese es beinahe nicht mehr zu ihrer Hochzeit mit dem P&#252;ree geschafft h&#228;tte&#8230;<br />
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</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Rezept: Fisch in pikanter Tomatenso&#223;e aus dem Ofen</title>
		<link>http://www.alexander-langer.de/2011-08-18/fisch-in-pikanter-tomatensose-aus-dem-ofen.html</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 15:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit lungerten noch drei einsame Seelachsfilets in meinem Tiefk&#252;hlfach vor sich hin. Es wurde Zeit ihrem Leben, oder vielmehr ihrem Tod, einen Sinn zu geben. Hier kommt das zugeh&#246;rige Rezept in Bild und Schrift: Das Rezept (Zutaten f&#252;r 4 gute Portionen) 3-4 Fischfilets (Seelachs oder Barsch) 2 Dosen á 400ml st&#252;ckige Tomaten 2-3 [...]]]></description>
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<p>Seit einiger Zeit lungerten noch drei einsame Seelachsfilets in meinem Tiefk&#252;hlfach vor sich hin. Es wurde Zeit ihrem Leben, oder vielmehr ihrem Tod, einen Sinn zu geben. Hier kommt das zugeh&#246;rige Rezept in Bild und Schrift:</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1831" title="fisch_tomatensosse_reis_01" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_01.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<h3>Das Rezept (Zutaten f&#252;r 4 gute Portionen)</h3>
<ul>
<li>3-4 Fischfilets (Seelachs oder Barsch)</li>
<li>2 Dosen á 400ml st&#252;ckige Tomaten</li>
<li>2-3 Rispentomaten</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>2 Zehen Knoblauch</li>
<li>5 TL Kapern</li>
<li>1 TL Zucker</li>
<li>1 TL Salz</li>
<li>je 1 TL Oregano, Basilikum, Thymian</li>
<li>1 Chilischote</li>
<li>3-5 EL Sahne</li>
<li>3-5 EL Tomatenmark</li>
<li>50-100g K&#228;se, gerieben (Gouda, Edamer)</li>
<li>3-4 EL Oliven&#246;l</li>
<li>Pfeffer</li>
</ul>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1832" title="fisch_tomatensosse_reis_02" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_02.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<h3>Die Zubereitung</h3>
<p>Die Zwiebel w&#252;rfeln, den Knoblauch und die Chilischote fein und die Kapern grob durchhacken. Zwiebeln in hei&#223;em Oliven&#246;l anschwitzen, Chili und den Knoblauch hinzugeben und mitschwenken bis er gut duftet. Das Tomatenmark hinzugeben und kurz anbraten. Die st&#252;ckigen Tomaten mit den Kapern und Gew&#252;rzen hinzugeben. Wenn die So&#223;e blubbert die Sahne hinzuf&#252;gen, alles mit Salz, gemahlenem Pfeffer und Zucker abschmecken.</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_03.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1833" title="fisch_tomatensosse_reis_03" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_03.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<p>Eine Auflaufform mit &#214;l oder Butter einreiben und den Boden mit So&#223;e bedecken. Die aufgetauten, gewaschenen und trocken getupften Fischfilets darauf verteilen und die restliche So&#223;e dar&#252;bergeben. Die in Scheiben geschnittenen Rispentomaten oben drauf verteilen, darauf den K&#228;se streuen. Das Ganze nun f&#252;r etwa 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene stellen.</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_04.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1834" title="fisch_tomatensosse_reis_04" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_04.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<p>Als Beilage passen Reis und Kartoffeln.</p>
<p>Je nachdem wie schnell man mit den Vorbereitungen ist, steht das Essen vom ersten Handgriff anganz leicht in unter einer Stunde auf dem Tisch.</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_05.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1835" title="fisch_tomatensosse_reis_05" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2011/08/fisch_tomatensosse_reis_05.jpg" alt="" width="530" height="396" /></a></p>
<h3>Variationen</h3>
<p>Rezepte sind nicht in Stein gemei&#223;elt, sondern dienen als Basis f&#252;r eigene Experimente und Anpassungen an den eigenen Geschmack. Ich mag die pikante Variante, daher der Chili und eine gute Portion Pfeffer. Wer nicht auf Kapern steht (die in dieser Dosierung aber gar nicht vorschmecken), der kann beispielsweise eine handvoll Oliven nehmen. Beim K&#228;se habe ich pers&#246;nlich eine Mischung aus etwa 1/3 frischem Parmesan und 2/3 Edamer benutzt. Statt der Sahne k&#246;nnte man auch mit einem St&#252;ck Blauschimmelk&#228;se (Gorgonzola, Bavaria Blu, Rochefort) arbeiten und dem Ganzen damit noch einen weiteren Pfiff geben. Den Fisch habe ich abends zuvor in den K&#252;hlschrank zum Auftauen gegeben.<br />
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		<title>Rezept: Putenschnitzel im Speckmantel auf Spinat und K&#228;se</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 19:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder so ein Tag wo man in den K&#252;hlschrank schaut und denkt &#8220;Ach herrje, was mache ich denn damit?&#8221;. Einem Impuls folgend hatte ich gestern Abend schonmal TK Spinat zum Auftauen rausgelegt (ich besitze keine Mikrowelle). Ein St&#252;ck Gorgonzola konnte ich noch entdecken, Fr&#252;hst&#252;cksspeck (Bacon) war ebenfalls noch dort. Da mir nicht nach Pasta war [...]]]></description>
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<p>Wieder so ein Tag wo man in den K&#252;hlschrank schaut und denkt &#8220;Ach herrje, was mache ich denn damit?&#8221;. Einem Impuls folgend hatte ich gestern Abend schonmal TK Spinat zum Auftauen rausgelegt (ich besitze keine Mikrowelle). Ein St&#252;ck Gorgonzola konnte ich noch entdecken, Fr&#252;hst&#252;cksspeck (Bacon) war ebenfalls noch dort. Da mir nicht nach Pasta war und irgendwie das Fleisch fehlte, brachte ich mir vom Einkauf noch Schupfnudeln aus der Frischetheke, einen Becher Schlagsahne (s&#252;&#223;e Sahne) und drei Putenschnitzel mit. Damit war die Marschroute klar und hier kommt mein Rezept f&#252;r Putenschnitzel im Speckmantel auf Gorgonzola-Spinat und Schupfnudeln:</p>
<h3> Die Zutaten zum Rezept (f&#252;r 3 Portionen)</h3>
<ul>
<li>3 Putenschnitzel</li>
<li>500g Schupfnudeln (Frischetheke)</li>
<li>1 Packung Fr&#252;hst&#252;cksspeck (Bacon)</li>
<li>300g Spinat (TK)</li>
<li>100g Gorgonzola</li>
<li>1 Schalotte</li>
<li>1 Zehe Knoblauch</li>
<li>200g S&#252;&#223;e Sahne</li>
<li>50g Pinienkerne</li>
<li>etwas Oliven&#246;l</li>
<li>etwas Butterschmalz</li>
<li>Salz, Pfeffer, Muskat</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>Den Spinat auftauen oder wer ihn frisch zubereitet kurz blanchieren und fein hacken.</p>
<p>Die Putenschnitzel abwaschen, mit K&#252;chenkrepp abtrocknen, salzen und pfeffern. In einer gro&#223;en Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Schnitzel kurz aber scharf anbraten, dass sie so gerade anfangen zu br&#228;unen. Die Schnitzel beiseite stellen, die Hitze reduzieren und im restlichen Fett die Schupfnudeln durchschwenken, bis sie ebenfalls br&#228;unen. Passt auf, die Dinger bleiben sehr gern am Pfannenboden kleben. Gebt ggf. noch etwas &#214;l hinzu. Die Schupfnudeln dann in eine Auflaufform geben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1452" title="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_1" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_1.jpg" alt="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_1" width="530" height="337" /></p>
<p>In einem Topf etwas &#214;l erhitzen und die klein gehackte Schalotte bei mittlerer Hitze d&#252;nsten. Den fein gehackten Knoblauch kurz mitd&#252;nsten und dann den Spinat hinzugeben. Wird Tiefk&#252;hl-Spinat verwendet, diesen vorher kurz ausdr&#252;cken, damit er nicht zuviel Fl&#252;ssigkeit mit einbringt. Die Sahne hinzugeben und die Mischung aufk&#246;cheln lassen, dann den K&#228;se st&#252;ckeln und unterheben. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken und &#252;ber die Schupfnudeln verteilen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1453" title="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_2" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_2.jpg" alt="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_2" width="530" height="398" /></p>
<p>Eine trockene Pfanne erhitzen und die Pinienkerne bei mittlerer Hitze anr&#246;sten bis sie einen angenehmen Braunton haben. Hier sch&#246;n aufpassen, denn es fehlt nie fiel, dann werden die Kerne schwarz und damit ungenie&#223;bar. Die Kerne &#252;ber die Spinat-K&#228;se-Mischung verteilen.</p>
<p>Die Putenschnitzel sind nun soweit abgek&#252;hl, dass wir sie in Ruhe mit dem Speck umwickeln k&#246;nnen. Sie legen wir dann oben auf die restlichen Zutaten in die Auflaufform.</p>
<p>Im vorgeheizten Elektro-Backofen bei Ober- und Unterhitzen lassen es sich die Schnitzel nun 35-40 Minuten bei 175 Grad auf mittlerer Schiene (Rost) gutgehen. Der Bacon ist dann sch&#246;n kross und duftet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1454" title="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_3" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_3.jpg" alt="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_3" width="530" height="572" /></p>
<h3>Variationen</h3>
<p>Beim Vorkosten und Abschmecken fiel mir auf, dass ich ein sehr mildes St&#252;ck Gorgonzola (Bavaria Blue) erwischt hatte. War wohl ein Gorgonzola dolce, kein piccante, der doppelt so lange reift. H&#228;tte ich an der Rinde auch sehen k&#246;nnen.. Um dem Ganzen Rezept noch etwas Pfiff gegeben habe ich noch rund 100g Schafsk&#228;se (Feta), den ich noch offen im K&#252;hlschrank hatte, in die So&#223;e gebr&#246;selt. Alternativ kann man sicher auch ein wenig frischen Parmesan &#252;ber die Masse streuen.<br />
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		<title>Rezept: Rosenkohl-Suppe mit Fleischb&#228;llchen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 17:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem Reflex folgend habe ich gestern beim Einkauf einfach mal Rosenkohl mitgenommen. Rosenkohl habe ich im Leben noch nicht selbst in Rezepten verwurstet. Nach dem Studium diverser Rezepte im Netz habe ich mich schlussendlich zu einer eigenen Variation entschieden, die sich auch an dem orientiert hat, was mein K&#252;hlschrank gerade hergab. Heraus kam das Koch-Rezept [...]]]></description>
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<p>Einem Reflex folgend habe ich gestern beim Einkauf einfach mal Rosenkohl mitgenommen. Rosenkohl habe ich im Leben noch nicht selbst in Rezepten verwurstet. Nach dem Studium diverser Rezepte im Netz habe ich mich schlussendlich zu einer eigenen Variation entschieden, die sich auch an dem orientiert hat, was mein K&#252;hlschrank gerade hergab. Heraus kam das Koch-Rezept f&#252;r eine Rosenkohl-Gnocchi-Suppe mit Fleischkl&#246;&#223;en.</p>
<h3>Rezept-Zutaten (f&#252;r 4 Portionen):</h3>
<ul>
<li>400g Rosenkohl</li>
<li>400g Gnocchi (Frischetheke)</li>
<li>3 Bratw&#252;rste (grob)</li>
<li>1 Dose st&#252;ckige Tomaten (400g)</li>
<li>50 g (eine gute Hand voll) getrocknete Tomaten</li>
<li>150ml Sahne</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>1l Br&#252;he</li>
<li>Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Salbei, Thymian</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>Zun&#228;chst die Zwiebel w&#252;rfeln und in etwas Butter oder &#214;l bei glasig d&#252;nsten. Die fein gehackte Knoblauchzehe kurz mitd&#252;nsten und dann mit der Br&#252;he abl&#246;schen. Die getrockneten Tomaten in d&#252;nne Streifen schneiden (hier zeigt sich ob das Messer was taugt) und zur Br&#252;he geben, sie gibt dem Gericht ein frisches fruchtiges Aroma. Wenn die Br&#252;he k&#246;chelt Gnocchi und dem Rosenkohl hinzugeben. Aus der groben Bratwurst die F&#252;llung in kleinen Kl&#246;schen herausdr&#252;cken und mitgaren lassen. Die Suppe bei mittlerer Hitze ziehen lassen, bis der Rosenkohl gar ist.</p>
<p>Mit Muskatnuss, Salbei und Thymian w&#252;rzen und die Sahne einr&#252;hren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1441" title="Rosenkohl Gnocci Fleischb&#228;llchen" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/rosenkohl_gnocci_fleischbaellchen.jpg" alt="rosenkohl_gnocci_fleischbaellchen" width="530" height="466" /></p>
<h3>Variationen</h3>
<p>Statt der Gnocchi (ich hatte sie halt noch im K&#252;hlschrank liegen) kann man auch klein geschnittene Kartoffeln nehmen, die man etwas fr&#252;her in die Br&#252;he gibt. Statt der groben Bratwurst kann man zum W&#252;rzmett greifen, oder zu in Scheiben geschnittenen Mettw&#252;rsten. Die s&#252;&#223;e Sahne kann durch saure Sahne oder Sahneschmelzk&#228;se ersetzt werden.<br />
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		<title>Rezept: Verschiedene Pilze an Bandnudeln in Sahneso&#223;e</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war mir irgendwie nach Pilzen, also ging es nach einer kleinen Stippvisite im Edeka an den Herd. Da man das Ergebnis guten Gewissens essen konnte, kommt an dieser Stelle das Rezept: Die Zutaten (f&#252;r 2 Portionen) Zubereitung f&#252;r Morchel Sauce (findet man in der Regel im Regal mit den Trockenpilzen unweit der Gew&#252;rze und [...]]]></description>
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<p>Heute war mir irgendwie nach Pilzen, also ging es nach einer kleinen Stippvisite im Edeka an den Herd. Da man das Ergebnis guten Gewissens essen konnte, kommt an dieser Stelle das Rezept:</p>
<h3>Die Zutaten (f&#252;r 2 Portionen)</h3>
<ul>
<li>Zubereitung f&#252;r Morchel Sauce (findet man in der Regel im Regal mit den Trockenpilzen unweit der Gew&#252;rze und / oder So&#223;en) f&#252;r 1/4 Liter Sauce</li>
<li>250 g Pilze nach Wahl, gern auch gemischt (hier: wei&#223;e und braune Champignons, Austernpilze)</li>
<li>200 g s&#252;&#223;e Sahne</li>
<li>100 ml Wasser</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>Petersilie</li>
<li>1/2 Zitrone</li>
<li>Salz, Pfeffer</li>
<li>Butter oder Rama Culinesse</li>
<li>250 g Nudeln nach Wahl (hier: breite Bio-Bandnudeln)</li>
</ul>
<div id="attachment_1410" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-1410" title="Gemischte Pilze an Bandnudeln mit Sahneso&#223;e" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/02/pilze_bandnudeln.jpg" alt="Nichtmal einen unbeweglichen Teller bekomme ich scharf geschossen.." width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text">Nichtmal einen unbeweglichen Teller bekomme ich scharf geschossen..</p></div>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>Die Pilze kurz abwaschen, s&#228;ubern und mit K&#252;chenkrepp trocknen. In Scheiben schneiden und in einem Essl&#246;ffel Butter oder Rama Culinesse bei mittlerer Temperatur garen. Dabei ruhig schonmal etwas pfeffern und salzen.</p>
<p>Wasser f&#252;r die Nudeln aufsetzen und Nudeln darin nach Packungsanleitung garen.</p>
<p>W&#228;hrenddessen Wasser, Milch und einen Essl&#246;ffel Butter oder Rama Culinesse erhitzen. Den Knoblauch fein w&#252;rfeln und zu den Pilzen geben. Wenn die Fl&#252;ssigkeit hei&#223; ist die Saucenzubereitung unter R&#252;hren mit einem Schneebesen hinzugeben. Kurz aufkochen lassen und nun die Pilze hinzuf&#252;gen. Die Pilz-So&#223;e mit frischem Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.</p>
<p>Die fertigen Nudeln mit der So&#223;e servieren und etwas gehackte Petersilie dar&#252;ber streuen.</p>
<p>Guten Hunger!<br />
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		<item>
		<title>Rezept: K&#228;se-Lauch-Suppe mit Hackfleisch</title>
		<link>http://www.alexander-langer.de/2009-12-16/kaese-lauch-suppe-mit-hackfleisch.html</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 00:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie ist einfach zuzubereiten, schmeckt jedem, ist der Lieblingsgast auf jeder Party und kann unkompliziert in gro&#223;en Mengen hergestellt werden &#8211; die K&#228;se-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Da sie gerade bei mir auf dem Speiseplan stand, folgt anbei mein Rezept: Zutaten (8-10 Portionen) 250g Schweinemett 250g Hackfleisch (Rind, Schwein oder gemischt) 1 Zwiebel 2-5 Stangen Lauch (sog. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Sie ist einfach zuzubereiten, schmeckt jedem, ist der Lieblingsgast auf jeder Party und kann unkompliziert in gro&#223;en Mengen hergestellt werden &#8211; die K&#228;se-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Da sie gerade bei mir auf dem Speiseplan stand, folgt anbei mein Rezept:</p>
<p><strong>Zutaten</strong> (8-10 Portionen)</p>
<p>250g Schweinemett<br />
250g Hackfleisch (Rind, Schwein oder gemischt)<br />
1 Zwiebel<br />
2-5 Stangen Lauch (sog. Porree), je nach Gr&#246;&#223;e<br />
1l Br&#252;he<br />
200g Kr&#228;uter-Schmelzk&#228;se<br />
200g Sahne-Schmelzk&#228;se<br />
2 Zehen Knoblauch<br />
1 Zitrone<br />
&#214;l, Salz, Pfeffer</p>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>Den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Die Zwiebel normal und den Knoblauch fein w&#252;rfeln. Die Br&#252;he in einem Kochtopf erhitzen. In einer Pfanne das Mett und das Tartar zusammen in hei&#223;em Fett anbraten, die Zwiebelw&#252;rfel mitd&#252;nsten und den Knoblauch ebenfalls untermischen und kurz mitbrutzeln lassen. Den Pfanneninhalt und die Lauchringe in die hei&#223;e Br&#252;he geben und kurz aufkochen. Nun die beiden Packungen Schmelzk&#228;se hinzugeben und umr&#252;hren, bis sich alles gleichm&#228;&#223;ig aufgel&#246;st hat. Den Saft einer halben Zitrone hinzugeben. Die Suppe 10 Minuten ziehen lassen und dann mit Pfeffer, Salz und ggf. dem Saft der &#252;brigen Zitronenh&#228;lfte abschmecken. Mit etwas Baguettebrot servieren.</p>
<p><strong>Variationen</strong></p>
<p>Dieses Rezept ist nicht unbedingt etwas f&#252;r eine Di&#228;t. Man kann aber einige Kalorien ohne gro&#223;e geschmackliche Abstriche sparen, wenn man statt normalem Hackfleisch sog. Schabelfleisch (Tartar) benutzt. Schmelzk&#228;se gibt es zudem auch in fettreduzierten Varianten. Ich gebe gerne auch noch eine kleingehackte Chili hinzu und w&#252;rze mit etwas Sojasauce, oder Worcester-So&#223;e und einem Teel&#246;ffel s&#252;&#223;em Paprika. Statt der Zitrone kann man auch Wei&#223;wein benutzen und in Scheiben geschnittene Champignons machen sich ebenfalls sehr gut in der Suppe. Zu guter letzt kann man auch die Mengen an Lauch und Fleisch dem eigenen Geschmack anpassen.</p>
<p>Wer den vollen Geschmack m&#246;chte, nimmt &#252;brigens nur Mett und nur Kr&#228;uter-Schmelzk&#228;se. Wer dann noch ein sch&#246;nes St&#252;ck Camembert (z.B. Soignon Ziegenrolle), ca. 80-100g, in die Suppe gibt und darin aufl&#246;st, bekommt nochmal eine ganz tolle zus&#228;tzliche Note.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1398" title="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_1" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/12/kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_1.jpg" alt="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_1" width="530" height="398" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1399" title="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_2" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/12/kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_2.jpg" alt="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_2" width="530" height="398" /><br />
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		<title>Reste-Essen: Tagliatelle con Tonno Diavolo alla Al</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 21:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich koche gerne, aber ich habe nicht viel Zeit und sp&#252;len kann ich mal gar nicht leiden. Aus dieser Not heraus und weil ich Single bin, koche ich meist f&#252;r mehrere Portionen. In letzter Zeit ist bei mir Auflauf-Zeit. Aus diversen nachgekochten und dabei modifizierten Rezepten und einem aufmerksamen Blick im Supermakrt entstand heute eine [...]]]></description>
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<p>Ich koche gerne, aber ich habe nicht viel Zeit und sp&#252;len kann ich mal gar nicht leiden. Aus dieser Not heraus und weil ich Single bin, koche ich meist f&#252;r mehrere Portionen. In letzter Zeit ist bei mir Auflauf-Zeit. Aus diversen nachgekochten und dabei modifizierten Rezepten und einem aufmerksamen Blick im Supermakrt entstand heute eine Eigenkreation, die so genial geil ist, dass ich sie euch nicht vorenthalten m&#246;chte. Ich benenne die Kreation nach mir: Tagliatelle con Tonno Diavolo alla Al (das ist Speisekarten-Italienisch, also bitte keine Grammatik-Vortr&#228;ge bei Fehlern)</p>
<p><strong>Zutaten</strong></p>
<ul>
<li>300 g Thunfisch (frisch, tiefgek&#252;hlt oder aus der Dose)</li>
<li>250 ml Bechamel Sauce (fix &amp; fertig, zumeist im Nudelregal zu finden)</li>
<li>450 g Tagliatelle (frisch aus der K&#252;hltheke)</li>
<li>250 g Mexiko Mix (1 mittlere Dose)</li>
<li>5 Thai-Chilis</li>
<li>100 ml Milch</li>
<li>125 g Mozzarella</li>
<li>1 Zucchini</li>
<li>1 mittelgro&#223;e Zwiebel</li>
<li>Soja-Sauce</li>
<li>70g Tomatenmark (Pi mal Daumen)</li>
<li>TK Kr&#228;uter (italienisch)</li>
<li>Petersilie (frisch oder tiefgek&#252;hlt)</li>
<li>1 Zehe Knoblauch (oder Pulver, oder tiefgek&#252;hlt)</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
</ul>
<p><strong>Hinweis zu den Zutaten</strong></p>
<p>Ich habe dieses Rezept mit fettreduzierten Zutaten zubereitet (Béchamel Légère, fettreduzierte Milch, Mozzarella Light). Statt des Mexiko Mix kann man auch nur Mais benutzen und der Thunfisch war tiefgefroren (da l&#228;sst er sich auch gut schneiden). Wer Thunfisch aus der Dose verwendet, sollte der schlanken Linie zuliebe Thunfisch in eigenem Saft benutzen (und diesen abgie&#223;en) und nicht die in &#214;l eingelegte Variante. Das Gericht ist ein prima Resteessen und man kann auch nach Belieben Strauchtomaten, frische Champigons und dergleichen statt oder zus&#228;tzlich zu den Zucchini verwenden. Die Soja Sauce ist kein Muss und statt des puren Tomatenmarks habe ich Tomatenmark mit W&#252;rzgem&#252;se aus der Tube benutzt. Auch bei den Nudeln kann man wie wild im Schrank wildern.</p>
<p>Ach ja, die Chilis sind auf eigene Gefahr! Ich wolte eigentlich, zwei oder drei gr&#246;&#223;ere rote Chilis nehmen, aber es gab sp&#228;t abends keine mehr, nur noch so fertig in einer kleinen Box abgepackte Thai-Chilis. Sie best&#228;tigten, was man gemeinhin &#252;ber Chiis wei&#223;: Die ganz kleinen sind die fiesesten von allen! Ich wei&#223; noch nicht im geringsten, was ich mit dem Rest machen soll, au&#223;er 112 anzurufen&#8230;</p>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>Den Thunfisch zerpfl&#252;cken oder in St&#252;cke schneiden (wenn gefroren, der taut dann auch schnell auf). Die Zwiebel grob und die Chilis fein w&#252;rfeln und zu dem Fisch geben. Einen guten Schuss Soja-Sauce hinzugeben und dann Tomatenmark, Kr&#228;uter, Petersilie und Knoblauch (fein gehackt) hinzugeben. Ordentlich salzen (muss f&#252;r das ganze Gericht langen) und pfeffern (bei mir ist es bunter Pfeffer aus der M&#252;hle). Das Ganze vermengt man und gibt dabei den Mexiko-Mix hinzu, den wir vorher haben abtropfen lassen. Zum Schluss heben wir die Tagliatelle unter, bis alles halbwegs gleichm&#228;&#223;ig durchmischt ist.</p>
<p>Die Masse geben wir in eine passend gro&#223;e Auflaufform (sie sollte sich nicht &#252;ber den Rand erheben) und r&#252;tteln ein wenig hin und her, dass sie sich setzt. Die Form habe ich nicht gefettet und es blieb auch nichts h&#228;ngen oder dergleichen. Die H&#228;lfte der Bechamel Sauce gie&#223;en wir gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber die Nudelmasse. Dann schneiden wir die Zucchini in gleich dicke Scheiben (etwa 3 mm) und bedecken mit diesen die Masse gleichm&#228;&#223;ig. Wir geben den Rest der Bechamel &#252;ber die Zucchini Scheiben und belegen diese mit dem flach und d&#252;nn aufgeschnittenen Mozzarella K&#228;se.</p>
<p>Zum Schluss gie&#223;en wir noch einen guten Schuss Milch rings herum an und schieben das gute St&#252;ck bei 200 Grad Celsius in den vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) auf ein Rost. Falls eure Form zu klein ist oder die Milch zuviel war, k&#246;nnte es im Verlauf beim Blubbern etwas &#252;berlaufen (mir blieb es erspart). Legt also entsprechend an den R&#228;ndern hochgebogene Alufolie unter, damit es euch den Ofen nicht versaut.</p>
<p>Nach 40 Minuten knurrt euch vom Duft der Magen und der K&#228;se ist sch&#246;n gold-braun.</p>
<p><strong>Hinweis zum Schluss</strong></p>
<p>Lasst euch von den Fernsehfritzen nicht vom Herd vergraulen. Kochen ist keine Wissenschaft. Beim Kochen ist das Bauchgef&#252;hl der beste Ratgeber, denn der Bauch wei&#223; am besten was ihm gut tut.</p>
<p>Guten Appetit!<br />
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		<title>Fitness: 6 kg in 6 Wochen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 23:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom d&#252;nnen Hering zum fetten A(a)l Im Januar bin ich 30 geworden. Von der Realschulzeit bis ich nach dem Grundwehrdienst daheim auszog war ich immer ein d&#252;nner Hering, anfangs sogar immer der kleinste in der Klasse. Sp&#228;ter holte ich in der L&#228;nge auf und bin bis heute bei 184cm geblieben. Gewogen habe ich vor, w&#228;hrend [...]]]></description>
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<p><strong>Vom d&#252;nnen Hering zum fetten A</strong>(<strong>a</strong>)<strong>l</strong></p>
<p>Im Januar bin ich 30 geworden. Von der Realschulzeit bis ich nach dem Grundwehrdienst daheim auszog war ich immer ein d&#252;nner Hering, anfangs sogar immer der kleinste in der Klasse. Sp&#228;ter holte ich in der L&#228;nge auf und bin bis heute bei 184cm geblieben. Gewogen habe ich vor, w&#228;hrend und nach meiner Bundeswehrzeit immer um die 70 kg, meist sogar weniger. Als ich anfing mich selbst zu bekochen &#228;nderte sich dies. Langsam aber sicher wurde ich mehr, mit 22 erreichte ich schon die 80 kg.</p>
<p>Dann fing ich an nur noch mit dem Auto zu fahren und k&#246;rperliche Aktivit&#228;t hie&#223; in erster Linie einmal vom Eingang vom real.-, hinten zu den K&#252;hltheken mit den Molkereiprodukten, zur Kasse und wieder zur&#252;ck. Im B&#252;ro sa&#223; ich, im Auto sa&#223; ich, daheim sa&#223; ich auch. Ab und an gab es kurze Versuche zu Joggen, aber nach dem Winter beim ersten Sonnenschein anzufangen brachte einen schnell aus der Puste. Meine Kondition war nie besser als beim Bund (ich musste ja nicht viel Masse durch die W&#228;lder scheuchen).</p>
<p>Naja, im Januar bin ich eben 30 geworden. Mittlerweile fallen selbst mir, durch meine morgens verquollenen Augen, die vielen grauen Haare auf. Vor 2 Jahren nach einem &#252;blen Sturz und nem Besuch beim Knochendoktor, der mich wieder zurechtr&#252;ckte, kam beim R&#246;ntgen raus, dass meine Wirbels&#228;ule im Lenden- / Bauchbereich einen &#252;blen Bogen f&#228;hrt und auch vertikal verdreht ist. Diagnose: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skoliose" target="_blank">Skoliose</a></p>
<p>Naja, ist ne weit verbreitete Sache und f&#252;r sich genommen in meinem Fall auch nicht so schlimm, dass man st&#228;ndig Probleme h&#228;tte. Aber mit ihr geht eine gewisse Anf&#228;lligkeit einher und zusammen mit meiner unterentwickelten Muskulatur dank dem vielen Sitzen, mangelnder Bewegung und bler K&#246;rperhaltung, ist abzusehen, dass das sp&#228;ter mal einiges an &#196;rger anch sich ziehen kann.</p>
<p>Erw&#228;hnte ich, dass ich im Januar 30 geworden bin? Naja, so ist es nunmal. Die 20 kg, die ich in den 10 Jahren zugenommen habe, davpn d&#252;rfte das wenigste auf funktionelle Masse verfallen. Deutlicher Bauchansatz und Doppelkinn. Das passt hervorragend zu bl&#246;der K&#246;rperhaltung und Stachelbeerbeinen.</p>
<p><strong>Ch-ch-changes</strong> (David Bowie)</p>
<p>Vor, &#228;hm, 2 Monaten und ein bischen kam <a href="http://www.andre-pechmann.de/" target="_blank">André</a> auf mich zu. Er hatte sich nach Recherchen und Tests etwa drei wochen zuvor f&#252;r ein Fitnessstudio entschieden und kann Donnerstags wen als Gast mitnehmen. &#8220;Fitnessstudio&#8230;&#8221;, danchte ich. Der saure Geruch von altem Schwei&#223;, Bollos die vor Kraft kaum gehen k&#246;nnen&#8230; Nunja, ich sagte kurzentschlossen zu, mitzukommen. Ich dachte es sei an der Zeit mir meine Vorurteile entweder best&#228;tigen zu lassen oder sie ad acta zu legen. André zeigte mir, was er so f&#252;r &#220;bungen machte, ich probierte etwas rum. Ich probierte noch den Cross-Trainer aus &#8211; genau 8.5 Minuten. Dann war ich fertig mit der Welt. Blutzucker weg. Blutdruck weg. Den ganzen Tag nichts gegessen. Tolle Idee, Alex!</p>
<p>Obwohl oder vielleicht gerade weil in dieser Situation meine Wahrnehmung nicht die beste war, habe ich mal nen Termin zur Vermessung f&#252;r den folgenden Montag mit dem Leiter des Studios, dem Georg, ausgemacht.  Die Leute waren alle bunt gemischt. Jung und alt, zu d&#252;nn, zu dick, sportlich und unsportlich, drahtig und muskul&#246;s, M&#228;nnlein und Weiblein. &#8220;Vermessung? H&#228;!?&#8221;, h&#246;re ich da Leute sagen. Jap, genau. Die haben so ne raffet&#252;ckische Sache, nennt sich Medi-Mouse. Eine Art zu gro&#223; geratene kabellose Computermaus. Mit der f&#228;hrt der Georg einem vom Hals bis zum Stei&#223; die Wirbels&#228;ule ab, w&#228;hrend man verschiedene K&#246;rperhaltungen (locker stehend, nach vorn gebeugt, nach hinten gebeugt, nach links gebeugt, nach rechts gebeugt, stehend mit Gewicht in den H&#228;nden der ausgestreckten Arme) einnimmt. Dabei macht es sek&#252;ndlich Unmengen an dreidimensionalen Positionsbestimmungen und sendet sie an Georgs Notebook. Die Software &#252;bertr&#228;gt die Daten auf ein 3D-Modell der Wirbels&#228;ule und schwupps kann man sich seine Wirbels&#228;ule mal live in 3D ansehen.</p>
<p>Ist sehr beeindruckend was man da sieht. Ich glaube wir sind die Daten eine halbe bis eine dreiviertel Stunde durchgegangen. Man sieht genau die Verbiegung und Verdrehung der Wirbels&#228;ule (O-Ton Georg: &#8220;Ich habe noch nie so eine perfekte Wirbels&#228;ule zu sehen bekommen, wie sie da hinter mir als Schaubild an der Wand h&#228;ngt.&#8221;), die Verschiebung der Wirbel in der Horizontalen, sieht genau wo Bewegung stattfindet und wo nicht. Anhand von festen Daten wird abgeglichen in welchen Bereichen die Abweichungen von der Idealfall aus dem Unbedenklichen rausgehen.</p>
<p>In meinem Fall war gut zu sehen, dass die Halswirbel nach vorne geschoben sind. Georg nennt das den Schildkr&#246;tenhals. Meine Skoliose kann man anders als auf dem alten R&#246;ntgenfoto von meinem Becken bis hoch zu einem Brustwirbel verfolgen. Deutlich kann man erkennen, dass meine Wirbel in Gruppen unterteilt fest zueinander stehen. Es sieht echt aus, als h&#228;tte ich drei Gelenke im R&#252;cken anstatt einer Wirbel&#228;sule. Ganz unten machte Georg ein Abstand stutzig, wo er direkt meinte, da m&#252;sse ich mal was abbekommen haben, denn das k&#246;nne in der Auspr&#228;gung kaum von alleine entstanden sein. Interessant, denn von meinem Sturz mit Schwung auf der Steintreppe auf meinen  Stei&#223; hatte ich ihm gar nichts erz&#228;hlt.</p>
<p>Anhand dessen was Georg an mir mit blo&#223;em Auge und diesen Daten sehen konnte, hat er mir ein zun&#228;chst 6 Punkte umfassendes Trainignsprogramm zusammengestellt, dass gezielt muskul&#228;re Defizite beheben soll, um meine Haltung zu verbessern und die Fehlstellungen zu korrigieren. Dazu wird einem jede &#220;bung haarklein erkl&#228;rt. Hinterher wei&#223; man genau welche Haltung man einnehmen soll, wo man was sp&#252;ren sollte, wozu die &#220;bung gut ist, welche Fehler man typischerweise macht und worauf man daher achten sollte und und und. Und wenn man dann alleine auf die Ger&#228;te und sich selbst losgelassen wird, dann ist immer irgendwo ausgebildetes Fachpersonal (im Kontrast zu irgendeiner Billig-Muckibude) und schaut und kommt vorbei, wenn sie was anzumerken hat, beantwortet Fragen oder lobt einen, wenn mans gut hinbekommt.</p>
<p><strong>Und die 90 kg?</strong></p>
<p>Ach ja, da war ja noch was. Als Trainingstage habe ich mir recht sponatn und passend Mo, Mi und Fr ausgesucht. Klar, ich kann kommen, wann ich will, aber es schadet nicht Fixpunkte zu haben. Da kann sich auch der Chef denken, wann man mal relativ p&#252;nktlich Feierabend macht und sowieso sollte man zwei-, besser dreimal die Woche mindestens trainieren und ein tag Pause dazwischen sollte auch sein, weil die Regenerationszeit gebraucht wird um die Muskeln aufzubauen und die M&#252;digkeit aus den Gliedern zu vertreiben.</p>
<p>Ich fahre also in der Regel so zwsichen 18 und 19 Uhr ins Studio, ziehe mich um und radle mich erstmal 10 Minuten lang war. Anfangs hab ich bei Stufe 6 von 14 auf dem Drahtesel bei etwas &#252;ber 72 U/min schon gest&#246;hnt und die ersten drei oder vier Male bin ich dann wie auf Eiern die Treppe runter zu meinen Trainingsstationen. Nachm Training als Pflicht folgte dann meine K&#252;r auf dem Rad (Crosser ist mir nix, ich komme da mit dem Bewegungsablauf voll nicht klar, f&#252;hlt sich einfach voll doof an). Anfangs war ich froh ne halbe Stunde durchzuhalten, Stufe 6, um die 70 Umdrehungen&#8230; Dann ging es besser. Stufe 7. Hm.. wenn ich schneller trete, f&#252;hlt es sich einfacher an&#8230;</p>
<p>Mittlerweile mache ich mich auf 9 warm, bei etwa 95 bis 100 U/min. Ist nichtmal was dolles, eben nur Warmlaufen, kein Wettrennen. Nach den &#220;bungen fahre ich meist noch 60 Minuten. Ausdauer- oder H&#252;gelprogramm, Stufe 11 von 14, im Schnitt &#252;ber 90 Touren. In der Spitze zieht das ziemlich, aber ekliger ist es, wenn danach mal bergab kommt, die Spannung etwas nachl&#228;sst &#8211; eklig! ;-)</p>
<p>So ne Stunde verbrennt rund 650 kcal. Zwischendurch gabs Ern&#228;hrungsberatung beim Georg, so die kleinen Tricks und Kniffe, ein paar Zusammenh&#228;nge verdeutlicht. Letzten Donnerstag war ich au&#223;er der Reihe da, um noch 4 neue &#220;bungen zu bekommen, danach war noch ein Ern&#228;hrungsvortrag von Dr. Marc &#8220;Der Dicke&#8221; Warnecke, seines Zeichens mit damals 35 Lenzen &#228;ltesters Schwimmrekordler von Welt.</p>
<p>Am 4. April fragte André Georg mal, ob man den K&#246;rperfettanteil mal messen k&#246;nne. Die Waage im Studio (ich besitze selbst keine, wll auch keine) sagte 90 kg. Das Messger&#228;t ma&#223; 17.8% K&#246;rperfett. Lassen wir mal die Messmethode und den Wert als solches einfach so stehen und vergleichen mit heute, denn heute lie&#223; ich nochmal messen. 84 kg auf derselben Waage, 13.7% mit demselben Messger&#228;t. Keine Ahnugn wie genau das Ger&#228;t den Gesamtk&#246;rperfettanteil bestimmen kann, aber die Vergleiche der Messwerte zeigen ja mal ne deutliche Tendenz und best&#228;tigen die Eindr&#252;cke die ich und Georg so haben. Ich merks ja bei den &#220;bungen, wo ich mittlerweile mehr Gewicht drauf habe oder bei den &#220;bungen ohne Ger&#228;te l&#228;nger oder &#246;fter kann. Ich merks auch beim Radeln, dass ich den Schwierigkeitsgrad peu a peu hochsetzen kann, oder &#252;ber die Distanz mehr Tempo gehen kann. Das Doppelkinn ist so gut wie futsch, der Bauch viel flacher, darunter hat sich auch einiges getan und die Beine sind hart wie Krupp-Stahl&#8230;.</p>
<p><strong>Er macht Di&#228;t</strong></p>
<p>Nein, mache ich nicht. Oder eigentlich schon, weil Di&#228;t im griechischen Wortursprung &#8220;Lebensweise&#8221; hei&#223;t (Georg, selber Grieche, erz&#228;hlt das gerne und ich habs zur Sicherheit mal nachgeschlagen). Ich f&#252;hle mich viel besser (das alleine ist es schon abseits aller Zahlen wert), ich bin mir bewusst wann ich was und wieviel gegessen habe und koche auch anders. Ich verstehe einige Zusammenh&#228;nge besser. Die meisten kannte ich schon, aber es hilft sie ab und an mal kurzweilig vor Augen gef&#252;hrt zu bekommen und das Gro&#223;e Ganze zu sehen.</p>
<p>Meine Kaffee trinke ich schon beinahe das ganze Jahr mit S&#252;&#223;stoff. Man gew&#246;hnt sich an den Geschmack. Ebenso lange gibts Cola nur in Zero oder Max oder Light mit gr&#252;nem Tee, aber meistens isses einfach Mineralwasser. Beim Kochen tun es auch fettreduzierte Sachen und  zwar um Fett zu reduzieren, nicht um die Menge zu erh&#246;hen und so den Effekt zunichte zu machen. Mein Essrhythmus ist anders. Ich esse &#246;fter und &#252;ber den Tag verteilt, vermide es Hungergef&#252;hl aufkommen zu lassen. Ich muss nicht mehr alles Aufessen, nur weil es da ist. Aufl&#228;ufe, Lasagnen &amp; Co. enthalten nun viel mehr Gem&#252;se, ich meide versteckte Zucker (ich bin eh kein Fan von S&#252;&#223;igkeiten) und Fette (diverser Aufschnitt, Rostbratwurst und so).</p>
<p><strong>Er lebt in Askese</strong></p>
<p>Nee, voll nicht! Als die ersten Sonnenstrahlen kamen, haben wir bei meinem Bruder gegrillt. Dazu gabs lecker Bier (225 kcal pro Flasche, hei&#223;t es). Vor drei Wochen am Samstag habsch bei Schwester und Schwager gegrillt, ebenfalls mit Bier. Vorletztes Wochenende war gro&#223;es Grillgelage. Ich habe gefressen wie ein Schwein (auch zwei Rostbratw&#252;rste waren dabei, daneben viel marinierte Putenbrust, viel marinierte Schweineschnitzel) und &#252;ber den Tag verteilt in etwa ein halber Kasten Bier (fragt mich nicht, wie es mir den Tag drauf ging). Derzeit sind Playoffs in der NHL und es war Eishockey WM, das ist bei mir gleichbedeutend mit Chips- und Riffles-Zwang! Dazwischen gibts auf der Arbeit auch mal nen D&#246;nerteller. Da lasse ich aber mittlerweile das Extra-Brot stehen und &#252;berhaupt esse ich den schon lange viel lieber mit Reis als mit Fritten. Ich war nie ein gro&#223;er Pommes-Fan.</p>
<p>Zwischendurch mal ein Salat, finde ich durchaus lecker. Schafsk&#228;se gibts auch fettreduziert (48% sind n&#228;mlich ne Hausnummer) und &#252;berhaupt mal hier und da draufgeschaut was drin ist schadet nicht. Man muss nicht kalorien z&#228;hlen, aber vielleicht mal wieder ein Gef&#252;hl daf&#252;r bekommen wieviele wo drin ist und sich Sachen suchen die s&#228;ttigen (nicht vollstopfen) ohne einen mehrere Tagesbedarfe an Kalorien zuzuf&#252;hren.</p>
<p>Dass ich dennoch 6 kg abgenommen habe, &#252;berrascht mich selbst. Ich denke aber da kommt nicht mehr so viel nach. Da ist noch Speck der weg kann, aber eher denke ich wird die Waage wieder nach oben gehen, wenn sich langsam aber sicher die Muskeln aufbauen. Ab und an mal ein hochwertiger Low-Carb Proteinshake nach dem Training als Ersatz f&#252;r die Mahlzeit (Hunger hatte ich nach dem Training meist eh nicht, wenn ich davor clever gegessen hatte) und Georgs Geheimtipp: Kartoffeln mit Ei!</p>
<p>Ich stolperte mal im Web dar&#252;ber: 1 Ei auf 500 g Kartoffeln und der Eiwei&#223;mix zusammen bringts auf eine biologische Wertigkeit von 127. Okay, bei mir werden es gerne mehr Eier. Ich liebe n&#228;mlich Bratkartoffeln &#8211; nat&#252;rlich jetzt ohne oder mit weniger und magererem Speck und mit wenig aber hochwertigem Fett (Sonnenblumen&#246;l oder so).</p>
<p>Also heilig bin ich nicht, verzichten tu ich auch nicht. Ich genie&#223;e das Essen sogar viel mehr. Esist nun nicht mehr nur das Hineinschaufeln von Futter, sondern weil man sich damit besch&#228;ftigt hat, machts auch mehr Spa&#223; und schmeckt besser. Und gerade weil ich ja was tue, kann ich mit gutem Gewissen mal die Riffles-T&#252;te aufrei&#223;en und einen nach dem anderen dieser leckeren Dinger mit Peperoni-Aroma genie&#223;en.</p>
<p><strong>Der Preis ist hei&#223;</strong></p>
<p>Bei den Grabbeltisch-Fitness-Angeboten kommt man nur wenige hundert Meter weiter mit nem Zwanni im Monat aus. Unter nem Fuffi geht bei mir (je nach Vertragsdauer) nix. Sprit und erh&#246;htes Waschvolumen kommen nat&#252;rlich dazu, auch Getr&#228;nke oder Getr&#228;nke-Flatrate (€14 im Monat). Aber was ich daf&#252;r bekomme ist ungleich mehr wert. Nach gerade mal knapp &#252;ber zwei Monaten ist der Wohlf&#252;hlfaktor deutlich gestiegen und l&#228;sst sich teils auch quantifizieren. Ich h&#228;tte selbst nicht gedacht, dass Schwitzen im Studio (auch wenns drau&#223;en hei&#223; und sonnig ist) so viel Spa&#223; macht.</p>
<p><strong>Linktipps</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.medivital.de/" title="Gesundheit + Sport" target="_blank">Medivital</a></li>
<li><a href="http://fddb.info/" target="_blank">FDDB Lebensmitteldatenbank</a></li>
<li><a href="http://www.amapur.de" target="_blank">Amapur Blog</a></li>
</ul>
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		<title>Weihnachtsessen [Upd.]</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 18:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Weihnachtsfeiertag gibt es das traditionelle Familienessen, mit Eltern, Bruder samt Familie (Frau, zweiKinder), Schwester samt Familie (Mann, zwei Kinder) und mir (keine Frau, keine Kinder). Jahrelang hat mir dieser Tag ernsthafte Probleme bereitet, denn ebenso traditionell verdr&#252;cke ich mich Heiligabend-Abend in die Schauburg und saufe mir das Hirn aus dem Sch&#228;del. Das f&#252;hrte [...]]]></description>
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<p>Am 1. Weihnachtsfeiertag gibt es das traditionelle Familienessen, mit Eltern, Bruder samt Familie (Frau, zweiKinder), Schwester samt Familie (Mann, zwei Kinder) und mir (keine Frau, keine Kinder). Jahrelang hat mir dieser Tag ernsthafte Probleme bereitet, denn ebenso traditionell verdr&#252;cke ich mich Heiligabend-Abend in die Schauburg und saufe mir das Hirn aus dem Sch&#228;del.  Das f&#252;hrte nat&#252;rlich &#8211; ebenso traditionell &#8211; zu ernsthaften Problemen, wenn man am folgenden Mittag wieder feste Nahrung zu sich nehmen muss. Oh, was habe ich mir nicht schon f&#252;r K&#228;mpfe mit meinem Magen und der Klosch&#252;ssel geliefert, am Ende sa&#223; ich wei&#223; oder gr&#252;n am Tisch nud stocherte angewiedert im Essen herum. Dabei h&#228;tte ich allein f&#252;r die Leistung in meinem Zustand &#252;berhaupt halbwegs p&#252;nktlich zum Essen zu erscheinen eigentlich eine Auszeichnung verdient gehabt&#8230;</p>
<p>Diese Essen fanden bisher im sch&#246;nen Wechsel bei meiner Schwester und meinem Bruder statt. An mir blieb zuletzt lediglich h&#228;ngen mich vielleicht um Getr&#228;nke zu k&#252;mmern, denn aus Vodka, dunklem Weizenbier, Red Bull und Kirschsaft kann man leckeren Stier machen (andernorts entspricht es glaube ich in etwa der Geisenmass). Aber irgendetwas musste sich &#228;ndern und so dachte ich mir etwas aus, dass den Druck auf mich erh&#246;hte, mich Heiligabend nicht ganz so sehr gehen zu lassen. Ich entschied mich das Kochen zu &#252;bernehmen. Somit war es an mir fr&#252;h aufzustehen, kaum dass ich ins Bett gekommen war und mich an den Herd zu stellen.</p>
<p>Mein Deb&#252;t als Familienkoch feiertze ich vergangenes Jahr. Ich kann nicht behaupten mich Heiligabend zur&#252;ck genommen zu haben, aber ich habe den vielen Alkohol sehr gut vertragen und kreuzte wie verabredet schon fr&#252;h vormittags bei meiner Schwester auf. Dort jonglierte ich mit allerlei Zeugs und servierte als Vorspeise eine K&#228;se-Lauch-Suppe, die trotz Bedenken sehr gut ankam (ok, ein guter Schluck des Wei&#223;weins landete nicht in der Suppe, sondern im Magen des Kochs). Als Hauptgang gab es zum einen gef&#252;llte Kalbsbrust mit gratinierten Ofenkartoffeln und zus&#228;tzlich Teriyaki-Steaks. Nun, Kalb ist nicht jedermanns Geschmack und die Ciabatta-Artischocken-F&#252;llung las sich besser, als sie mir schmeckte. Aber die Teriyaki-Steaks waren klasse, zumal ich mir die Teryaki-Sauce selbst zusammengemixt hatte und ein bischen zuviel Peperoni verwendete, was aber seitens der Familie meines Bruders auf Begeisterung stie&#223;, w&#228;hrend Schwester und Schwager nicht gerne so scharf essen &#8211; jeder Jeck ist eben anders.</p>
<p>N&#228;chste Woche bin ich wieder dran. Ich wollte eigentlich eine Soljanka vornweg machen, aber allgemein wurde gew&#252;nscht, dass ich wieder meine K&#228;se-Lauch-Suppe kredenze und so beuge ich mich der Mehrheit. Als Hauptgang gibt es jeweils 2 kg Hirsch und Wildschwein, dazu gibts Kl&#246;&#223;e, Kartoffeln, Rotkohl und vermutlich Bohnen im Speckmantel, aber wie ich mich kenne, werde ich mir kurzfristig noch etwas zus&#228;tzliches einfallen lassen. Auf jeden Fall gibt es zum Sp&#252;len wieder leckeren Stier &#8211; man soll ja am Morgen weitermachen, womit man den Abend aufgeh&#246;rt hat. Ich &#252;berlegs mir mal in Ruhe, vielleicht ereilt mich noch ein Geistesblitz.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Das Essen verlief ohne Probleme. Bei der K&#228;se-Lauch-Suppe dachte ich zun&#228;chst, ich habe sie versalzen, aber eine weitere beginnende Erk&#228;ltung hat mir wohl den Geschmack verwirrt. Beim n&#228;chsten Mal werde ich etwas weniger Wei&#223;wein nehmen (aber nen guten Wei&#223;wein zu nehmen war definitiv die richtige Entscheidung) und vielleicht mehr K&#228;se/Schmand/Hackfleisch. Dennoch war sie f&#252;r meinen Geschmack noch eine Ecke besser als im Vorjahr.</p>
<p>Meine das Fleisch betreffenden Bef&#252;rchtungen trafen ebenfalls nicht ein. Nach ordentlichem etwa 20-25 min&#252;tigem Anbraten verschwanden beide St&#252;cke im vorgew&#228;rmten Backofen auf dem Rost bei 80 Grad unter Benutzung eines Backofenthermometers. Kurz drauf l&#246;ste ih den Bratensatz durch Aufkochen mit einem Schuss trockenen Rotwein (ein Cabernet Souvignon) und gab ihn mit dem grob gew&#252;rfelten und w&#228;hrenddessen angebratenen Gem&#252;se (2 Bund Suppengr&#252;n) zusammen mit der gehackten Petersilie und den vor dem Anbraten des Fleischs abgestriffenen Gew&#252;rzen und etwas Tomatenmark in den das Fleisch die Nacht mit Oliven&#246;l ruhte, in eine gro&#223;e hohe Pfanne (Nelken, Zimt und Lorbeer hatte ich dabei rausgesucht und weggelassen). Auf kleinster Stufe lie&#223; ich das  Gem&#252;se in einer Mischung aus Wildfond von Lacroix und dem Rotwein ziehen.</p>
<p>Als eine Stunde vor dem Startschuss die Fleischtemperatur laut des Fleischthermometers, das ich mir ebenfalls besorgt hatte, &#8220;nur&#8221; 55 Grad betrug, setzte ich die Ofentemperatur auf 120 Grad herauf. W&#228;hrend die Beilagen zubereitet wurden, wurde das Gem&#252;se gesiebt und die Fl&#252;ssigkeit  reduziert, mit s&#252;&#223;er und saurer Sahne verfeinert und abgeschmeckt.</p>
<p>Ziemlich p&#252;nktlich um 14 Uhr, als wir mit der Suppe begannen, zeigte das Fleischthermometer 75 Grad an, worauf ich den Backofen abschaltete. Es folgte dann der gro&#223;e Augenblick, als die Beilagen servierfertig waren und ich meine zweite Flasche Wein (einen Merlot) bis auf das letzte Glas selbst verkostet hatte und ich holte das Fleisch aus dem Ofen. Zun&#228;chst konnte ich es kaum erwarten und g&#246;nnte mir selbst erstmal ein kleines St&#252;ck vom Rande des Hirschs &#8211; k&#246;stlich! Beim Anschneiden beider St&#252;cke glitt das Messer problemlos durch das Fleisch, das wie geplant auf den Punkt durchgegart, zart und verflucht lecker war.</p>
<p>F&#252;rs n&#228;chste Mal muss ich mir merken, mehr auf den Eigengeschmack des Hirsches zu stehen, als auf den deutlich gew&#246;hnlicheren Geschmack vom Wildschwein.<br />
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