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	<title>Alexander Langer &#187; Essen</title>
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	<description>Das (nicht nur) digitale Leben</description>
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		<title>Die sch&#228;rfste Currywurst und ich &#8211; Ein Leidensbericht</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 16:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe gut gew&#252;rztes Essen. Gern darf es auch etwas sch&#228;rfer zugehen. Da bin ich recht schmerzfrei und probierfreudig. Als wir bei unserem Hockeytripp nach Mannheim vor einigen Wochen in der Nacht zu einer Currywurstbude geleitet wurden, die angeblich die sch&#228;rfsten W&#252;rste der Republik haben soll, war zumindest meine Neugier direkt geweckt. Der Rest wollte [...]]]></description>
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<p>Ich liebe gut gew&#252;rztes Essen. Gern darf es auch etwas sch&#228;rfer zugehen. Da bin ich recht schmerzfrei und probierfreudig. Als wir bei unserem <a href="http://www.alexander-langer.de/2010-10-08/na-endlich-die-nhl-saison-hat-wieder-angefangen.html">Hockeytripp nach Mannheim</a> vor einigen Wochen in der Nacht zu einer Currywurstbude geleitet wurden, die angeblich die sch&#228;rfsten W&#252;rste der Republik haben soll, war zumindest meine Neugier direkt geweckt. Der Rest wollte einfach nach der Kneipentour noch eine Kleinigkeit essen, ehe es ins Hotel ging.</p>
<h3>Teil 1: Die Koeri-Wurst</h3>
<p>Im <a href="http://www.koeri.de/">Koeri</a>, so der Name des Ladens in Mannheim, gibt es neben verchiedenen Curryw&#252;rsten, hausgemachten Salaten und So&#223;en, sowie dem Getr&#228;nkesortiment aus dem Hause <a href="http://www.alexander-langer.de/2010-09-26/einfach-lecker-fritz-kola-und-limo.html">Fritz</a> auch verschiedene Sch&#228;rfestufen f&#252;r die Mantaplatte. &#220;ber allem thront auch noch das Plakat zum letzten Wettbewerb, der Hall of Flame Trophy. Die Sch&#228;rfegrade gehen von 1 (Bambi) bis 8 (K.O.). Ab Stufe 6 muss der Esser zudem 18 Jahre alt sein und eine schriftliche Erkl&#228;rung unterschreiben, denn hier geht es echt hei&#223; her!</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/10/koeri.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1587" title="koeri" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/10/koeri.png" alt="" width="530" height="549" /></a></p>
<p>Im Fernsehen habe ich schon zu verschiedenen Gelegenheiten Berichte &#252;ber Wettbewerbe im scharf Essen gesehen. Verheulte Gesichter, Schwei&#223;ausbr&#252;che, Kreislaufkollaps sind die Dinge, an die ich mich erinnere. Ich entschied mich zun&#228;chst f&#252;r eine Currywurst der Stufe 4. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, hatte diese Wurst eine Sch&#228;rfe von irgendwas in den 100.000 Scoville. Scoville, das ist die Einheit der Sch&#228;rfe und gibt an mit vielen Teilen Wasser man etwas strecken muss dass man es nicht mehr schmeckt. Tabasco hat 2.500 Scoville. Die 4 ging locker runter. Kann man immer und &#252;berall essen.</p>
<p>Nein, nur diese 4 h&#228;tte den Abend nicht rund gemacht. Es fehlte noch ein guter Abschluss. Daher nahm ich die 6 in Angriff. Wirt Simons eindringliche Warnung lie&#223; ich links liegen. Seltsam war es dann aber schon, als er die Sauce f&#252;r die Wurst mit Handschuhen anr&#252;hrte, um sich nicht versehentlich irgendwo mit der So&#223;e zu benetzen. Wer schonmal Chilis geschnitten und sich versehentlich in eine Wunder oder die Augen gerieben hat, wird wissen wozu diese Vorsichtsma&#223;nahme dient.</p>
<p>Nach meiner Unterschrift ging es zur&#252;ck an den Tisch. Alle waren gespannt wie ich diese Portion wohl bew&#228;ltigen w&#252;rde &#8211; mich inbegriffen. Die ersten St&#252;cke Wurst gingen gut runter. Ich schmeckte die Wurst, die So&#223;e und alles war gut. Ich a&#223; normal langsam und St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck und dann, nach dem dritten St&#252;ck, ging es los. Die Sch&#228;rfe begann schnell den ganzen Mundraum auszuf&#252;llen. Sch&#228;rfe, das war nun kein Geschmack mehr, sondern blo&#223; noch Schmerz. Physiologisch ist das auch v&#246;llig korrekt. Der Wirkstoff, der etwa Chilis seine Sch&#228;rfe verleiht, ist das Capsaicin. Dieses Alkaloid wirkt nicht wirklich auf die Geschmacksnerven, sondern reizt die Schmerzrezeptoren. F&#252;r den K&#246;rper wirkt dies wie eine Verbrennung. Entsprechend weiten sich Blutgef&#228;&#223;e und ggf. bekommt man es mit dem Kreislauf zu tun. Ich nicht. Als nicht besonders schmerzempfindlich bekannt a&#223; ich weiter. Der Schmerz blieb, die Augen tr&#228;nten etwas, aber in den Pausen war zu merken, dass die Wirkung auch recht schnell wieder verklang.</p>
<p>Wirklich &#8220;Schmecken&#8221; tut die 6 schon nicht mehr. Sie liegt im Koeri bei &#252;ber 1 Million Scoville. Ein leckeres Milcheis bes&#228;nftigte die gebeutelten Nerven nachher. Fett, wie es z.B. in Milchprodukten vorkommt, bindet das Capsaicin und f&#252;hrt zu einer schnellen und wirkungsvollen Linderung &#8211; f&#252;r ein paar Augenblicke.</p>
<h3>Teil 2: Alex kann es nicht lassen</h3>
<p>Da ich es nicht lassen konnte suchten wir am folgenden Abend ebenfalls das Koeri auf. Nein, mit der 7 wollte ich mich nicht aufhalten. Ich wollte aufs Ganze gehen, ich wollte auf die 8 &#8211; den Olymp der Sch&#228;rfe. Die 8 wird mit einer So&#223;e namens &#8220;The Source&#8221; gew&#252;rzt. Sie ist die sch&#228;rfste So&#223;e der Welt mit &#252;ber 7 Millionen Scoville. Reines Capsaicin (ein kristallines Pulver) hat 16 Millionen Scoville, wird meines Wissens nach aber weder irgendwo produziert, geschweige denn verkauft. Die Bedienung z&#246;gerte zun&#228;chst, doch Chef Simon meinte nur &#8220;Mach nur, der hat gestern schon die 6 wie nichts verdr&#252;ckt, der kann das ab.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/10/koeri-8.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1588" title="koeri-8" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/10/koeri-8.png" alt="" width="530" height="398" /></a></p>
<p>Als ich zum Tisch ging mussten die &#252;brigen G&#228;ste schon aus der Entfernung ob des blo&#223;en Ger&#252;chs husten. Hier musste ich nicht bis zum dritten St&#252;ck Currywurst warten. Bereits das erste St&#252;ck Fleisch entfaltete seine Wirkung und machte aus meinen Mundraum ein flammendes Inferno. Atmete ich durch den Mund aus hatte ich eine Idee davon, wie sich ein Schwei&#223;brenner f&#252;hlen muss. Der Schmerz war f&#252;r mich dennoch ertr&#228;glich. Ich fand ihn nicht schlimmer als bei der 6. Irgendwann stellen die Schmerzrezeptoren eben auf Dauerfeuer und mehr geht nicht.</p>
<p>Allerdings stellten sich von Bissen zu Bissen zus&#228;tzliche Effekte ein. Das Gesicht begann komplett an zu kribbeln, als w&#252;rden tausende  Ameisen dar&#252;ber laufen. Nat&#252;rlich begann ich zu schwitzen, was sich aber in Grenzen hielt. Wesentlich schlimmer erging es einem Nachbarn. Vor seinen Freunden und Freundinnen wollte er wohl den harten Macker markieren und versuchte sich an einem St&#252;ck 5er Wurst seines Freundes. In Sekundenschnelle verschwand er jaulend durch die T&#252;r in die Schw&#228;rze der Nacht!</p>
<p>Ich dagegen a&#223; weiter. H&#246;rte Geschichten von ehemaligen Kandidaten, die es noch so eben auf die Stra&#223;e geschafft und sich dort &#252;bergeben hatten. Nein, &#252;bel war mir nicht. Aber ich konnte nicht einsch&#228;tzen ob wenn ich mehr esse die Effekte st&#228;rker werden w&#252;rden. Nur ungern h&#228;tte ich die Nacht mit einem Kreislaufkollaps beendet. So unterhielt ich mich mit meinen Begleitern und Simon und machte &#8211; 3 St&#252;cke vor Schluss &#8211; klar, dass es mir nicht um Titel und Troph&#228;en ging. Simon zeigte sich beeindruckt von meinen Nehmer-Qualit&#228;ten, da ich nicht einmal zitterte. Auch so eine bekannte Nebenwirkung. Bis dato soll wohl niemand die 8 so cool verdr&#252;ckt haben.</p>
<p>Schlussendlich werkte ich wie die Wirkung im Mundraum verklang, auch das Kribbeln im Gesicht verschwand und so nahm ich noch in Ruhe die letzten drei St&#252;cke in Angriff. Geschafft! Als gerade einmal achter Mensch &#252;berhaupt war es mir gelungen die 8 zu essen. Von nun an war ich Mitglied des erlauchten Kreises der Hall of Flame!</p>
<h3>Teil 3: Die Nachwehen</h3>
<p>Wieder drau&#223;en in der Mannheimer Nacht bekam ich nach einigen Minuten in denen es mir pr&#228;chtig ging (aber ich merkte nichts von dem angeblichen &#8220;Flash&#8221; den viele bekommen) Magenschmerzen. So stark, dass wir uns auf die Suche nach etwas Milchhaltigem begaben. Im McDonald&#8217;s einen gro&#223;en Vanille-Milchshake? Keine Chance bei den Schlangen an der Kasse.. Es dauerte noch qualvolle Minuten, ehe wir einen D&#246;nermann fanden. Halb gierig und halb gen&#252;sslich trank ich den ersten Ayran meines Lebens (gar nicht &#252;bel das Zeug) und alles war wieder gut. Bis zur Nacht im Hotel.</p>
<p>Ich erwachte mit Magenschmerzen von einem anderen Stern. Als stecke eine gl&#252;hende Lanze in meinem Magen. Irgendwann aber siegte die M&#252;digkeit und ich schlief erstmal wieder ein. Als ich erneut aufwachte war es noch schlimmer geworden. Auch wenn es hei&#223;t das Sch&#228;rfe durch Wasser nicht gelindert, sondern nur verteilt wird, ging ich ins Bad und trank ein gro&#223;es Glas Wasser. Zun&#228;chst vorsichtig und schluckweise, dann mehr. Nach ein, zwei Minuten wurde es besser. Als ich gerade wieder einschlafen wollte ging es aber wieder los. So qu&#228;lte ich mich stundenlang in dieser Nacht. Mit Schmerzen die durch kein Wasser, keine Bewegung oder K&#246;rperhaltung zu b&#228;ndigen waren. Nur wenn ich tief durchatmete war mein K&#246;rper f&#252;r einen Sekundenbruchteil vom Schmerz abgelenkt.</p>
<p>Auf dem H&#246;hepunkt des Schmerzes lief ich auf und ab, kauerte mich auf dem Bett zusammen, versuchte flach auf dem R&#252;cken zu liegen und mich zu entspannen und zu konzentrieren. Eine gef&#252;hlte Ewigkeit verbrachte ich so, bis ich endg&#252;ltig nicht mehr konnte und Karsten weckte. Der schaute ebenso hilflos wie verwirrt mit einem &#8220;Und was soll ICH jetzt machen!?&#8221;-Blick drein. &#8220;Keine Ahnung. Taxi anrufen, was mit Milch bringen lassen. Irgendwas. Aber ich halte das nicht mehr aus!&#8221; keuchte ich durch den Schmerz, den kalten Schwei&#223; auf der Haut.</p>
<p>Ein paar Minuten sp&#228;ter &#8211; wir hatten noch keine Aktionen eingeleitet &#8211; ebbte der Schmerz auf ein Ma&#223; ab, das f&#252;r mich handhabbar war. (Ihr erinnert euch, ich bin recht schmerzresistent.) F&#252;r zwei Stunden fanden wir Schlaf, ehe es Zeit wurde aufzustehen und das Hotel zu verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war ich okay. Der Schmerz war weiter abgeebbt, aber weiter vorhanden. Noch auf dem Weg nach unten in die Lobby hatten wir alle die gleiche Idee, n&#228;mlich dass es besser sei wenn ich nicht am Steuer des Wagens sitze, falls der Schmerz wiederk&#228;me. Kaum ausgesprochen, vllt. durch die Bewegung ausgel&#246;st, ging es wieder los. Das gro&#223;e hinterm Hotel vom Personal erbettelte Glas Milch brachte ein wenig Linderung. Auf dem Beifahrersitz hatte ich noch ein paar unangenehme Augenblicke, doch schon als wir eine dreiviertel Stunde sp&#228;ter Karsten daheim ablieferten und er mir noch eine T&#252;te Milch vermachte (Danke!), konnte ich gefahrlos selbst fahren. Auf dem Weg heim durch den Westerwald war auch Platz f&#252;r ein paar Burger und den gro&#223;en Vanillemilchshake, sehr zur &#220;berraschung von Peter und Michael.</p>
<h3>Abspann</h3>
<p>R&#252;ckblickend betrachtet bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein Fehler war die 8er Koeri-Wurst auf quasi n&#252;chternen Magen zu essen. Ich h&#228;tte vorher, oder danach noch etwas ordentliches essen sollen, um nicht nur dieses Teufelszeug &#8220;The Source&#8221; im Magen zu haben. Froh bin ich irgendwie dar&#252;ber, dass ich mich nicht &#252;bergeben musste. Wie das wohl erst gebrannt h&#228;tte!? Die Schmerzen jedenfalls werde ich niemals vergessen. Das war der intensivste Schmerz den ich in meinem Leben gesp&#252;rt habe, noch dazu habe ich mich stundenlang damit herumgeschlagen, ohne Bet&#228;ubung.</p>
<p>Ach, und falls ihr wissen wollt wie es war, als die Koeri-Wurst als Wurst wiedergeboren wurde: Nicht der Rede wert. Ich habe D&#246;ner gegessen nach denen ich auf dem k&#246;niglichen Porzellan deutlich mehr Probleme hatte. Nach den Koeris des Wochenendes aber war es jedoch, als h&#228;tte ich sie niemals gegessen.</p>
<p>Bei Gelegenheit muss ich daran denken ein Foto und meinen Namen zu den Koeri-Boys zu schicken, dass ich auch auf der Website (die wird gerade umgestaltet) in die Hall of Flame eingetragen werde. Nochmal muss ich das jedenfalls nicht machen. Ich brauche keinen Wettbewerb um mir oder anderen etwas zu beweisen. Das habe ich hinter mir.<br />
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		<title>Rezept: Putenschnitzel im Speckmantel auf Spinat und K&#228;se</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 19:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder so ein Tag wo man in den K&#252;hlschrank schaut und denkt &#8220;Ach herrje, was mache ich denn damit?&#8221;. Einem Impuls folgend hatte ich gestern Abend schonmal TK Spinat zum Auftauen rausgelegt (ich besitze keine Mikrowelle). Ein St&#252;ck Gorgonzola konnte ich noch entdecken, Fr&#252;hst&#252;cksspeck (Bacon) war ebenfalls noch dort. Da mir nicht nach Pasta war [...]]]></description>
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<p>Wieder so ein Tag wo man in den K&#252;hlschrank schaut und denkt &#8220;Ach herrje, was mache ich denn damit?&#8221;. Einem Impuls folgend hatte ich gestern Abend schonmal TK Spinat zum Auftauen rausgelegt (ich besitze keine Mikrowelle). Ein St&#252;ck Gorgonzola konnte ich noch entdecken, Fr&#252;hst&#252;cksspeck (Bacon) war ebenfalls noch dort. Da mir nicht nach Pasta war und irgendwie das Fleisch fehlte, brachte ich mir vom Einkauf noch Schupfnudeln aus der Frischetheke, einen Becher Schlagsahne (s&#252;&#223;e Sahne) und drei Putenschnitzel mit. Damit war die Marschroute klar und hier kommt mein Rezept f&#252;r Putenschnitzel im Speckmantel auf Gorgonzola-Spinat und Schupfnudeln:</p>
<h3> Die Zutaten zum Rezept (f&#252;r 3 Portionen)</h3>
<ul>
<li>3 Putenschnitzel</li>
<li>500g Schupfnudeln (Frischetheke)</li>
<li>1 Packung Fr&#252;hst&#252;cksspeck (Bacon)</li>
<li>300g Spinat (TK)</li>
<li>100g Gorgonzola</li>
<li>1 Schalotte</li>
<li>1 Zehe Knoblauch</li>
<li>200g S&#252;&#223;e Sahne</li>
<li>50g Pinienkerne</li>
<li>etwas Oliven&#246;l</li>
<li>etwas Butterschmalz</li>
<li>Salz, Pfeffer, Muskat</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>Den Spinat auftauen oder wer ihn frisch zubereitet kurz blanchieren und fein hacken.</p>
<p>Die Putenschnitzel abwaschen, mit K&#252;chenkrepp abtrocknen, salzen und pfeffern. In einer gro&#223;en Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Schnitzel kurz aber scharf anbraten, dass sie so gerade anfangen zu br&#228;unen. Die Schnitzel beiseite stellen, die Hitze reduzieren und im restlichen Fett die Schupfnudeln durchschwenken, bis sie ebenfalls br&#228;unen. Passt auf, die Dinger bleiben sehr gern am Pfannenboden kleben. Gebt ggf. noch etwas &#214;l hinzu. Die Schupfnudeln dann in eine Auflaufform geben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1452" title="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_1" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_1.jpg" alt="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_1" width="530" height="337" /></p>
<p>In einem Topf etwas &#214;l erhitzen und die klein gehackte Schalotte bei mittlerer Hitze d&#252;nsten. Den fein gehackten Knoblauch kurz mitd&#252;nsten und dann den Spinat hinzugeben. Wird Tiefk&#252;hl-Spinat verwendet, diesen vorher kurz ausdr&#252;cken, damit er nicht zuviel Fl&#252;ssigkeit mit einbringt. Die Sahne hinzugeben und die Mischung aufk&#246;cheln lassen, dann den K&#228;se st&#252;ckeln und unterheben. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken und &#252;ber die Schupfnudeln verteilen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1453" title="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_2" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_2.jpg" alt="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_2" width="530" height="398" /></p>
<p>Eine trockene Pfanne erhitzen und die Pinienkerne bei mittlerer Hitze anr&#246;sten bis sie einen angenehmen Braunton haben. Hier sch&#246;n aufpassen, denn es fehlt nie fiel, dann werden die Kerne schwarz und damit ungenie&#223;bar. Die Kerne &#252;ber die Spinat-K&#228;se-Mischung verteilen.</p>
<p>Die Putenschnitzel sind nun soweit abgek&#252;hl, dass wir sie in Ruhe mit dem Speck umwickeln k&#246;nnen. Sie legen wir dann oben auf die restlichen Zutaten in die Auflaufform.</p>
<p>Im vorgeheizten Elektro-Backofen bei Ober- und Unterhitzen lassen es sich die Schnitzel nun 35-40 Minuten bei 175 Grad auf mittlerer Schiene (Rost) gutgehen. Der Bacon ist dann sch&#246;n kross und duftet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1454" title="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_3" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_3.jpg" alt="putenschnitzel_speck_spinat_gorgonzola_3" width="530" height="572" /></p>
<h3>Variationen</h3>
<p>Beim Vorkosten und Abschmecken fiel mir auf, dass ich ein sehr mildes St&#252;ck Gorgonzola (Bavaria Blue) erwischt hatte. War wohl ein Gorgonzola dolce, kein piccante, der doppelt so lange reift. H&#228;tte ich an der Rinde auch sehen k&#246;nnen.. Um dem Ganzen Rezept noch etwas Pfiff gegeben habe ich noch rund 100g Schafsk&#228;se (Feta), den ich noch offen im K&#252;hlschrank hatte, in die So&#223;e gebr&#246;selt. Alternativ kann man sicher auch ein wenig frischen Parmesan &#252;ber die Masse streuen.<br />
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		<title>Rezept: Rosenkohl-Suppe mit Fleischb&#228;llchen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 17:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einem Reflex folgend habe ich gestern beim Einkauf einfach mal Rosenkohl mitgenommen. Rosenkohl habe ich im Leben noch nicht selbst in Rezepten verwurstet. Nach dem Studium diverser Rezepte im Netz habe ich mich schlussendlich zu einer eigenen Variation entschieden, die sich auch an dem orientiert hat, was mein K&#252;hlschrank gerade hergab. Heraus kam das Koch-Rezept [...]]]></description>
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<p>Einem Reflex folgend habe ich gestern beim Einkauf einfach mal Rosenkohl mitgenommen. Rosenkohl habe ich im Leben noch nicht selbst in Rezepten verwurstet. Nach dem Studium diverser Rezepte im Netz habe ich mich schlussendlich zu einer eigenen Variation entschieden, die sich auch an dem orientiert hat, was mein K&#252;hlschrank gerade hergab. Heraus kam das Koch-Rezept f&#252;r eine Rosenkohl-Gnocchi-Suppe mit Fleischkl&#246;&#223;en.</p>
<h3>Rezept-Zutaten (f&#252;r 4 Portionen):</h3>
<ul>
<li>400g Rosenkohl</li>
<li>400g Gnocchi (Frischetheke)</li>
<li>3 Bratw&#252;rste (grob)</li>
<li>1 Dose st&#252;ckige Tomaten (400g)</li>
<li>50 g (eine gute Hand voll) getrocknete Tomaten</li>
<li>150ml Sahne</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>1l Br&#252;he</li>
<li>Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Salbei, Thymian</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>Zun&#228;chst die Zwiebel w&#252;rfeln und in etwas Butter oder &#214;l bei glasig d&#252;nsten. Die fein gehackte Knoblauchzehe kurz mitd&#252;nsten und dann mit der Br&#252;he abl&#246;schen. Die getrockneten Tomaten in d&#252;nne Streifen schneiden (hier zeigt sich ob das Messer was taugt) und zur Br&#252;he geben, sie gibt dem Gericht ein frisches fruchtiges Aroma. Wenn die Br&#252;he k&#246;chelt Gnocchi und dem Rosenkohl hinzugeben. Aus der groben Bratwurst die F&#252;llung in kleinen Kl&#246;schen herausdr&#252;cken und mitgaren lassen. Die Suppe bei mittlerer Hitze ziehen lassen, bis der Rosenkohl gar ist.</p>
<p>Mit Muskatnuss, Salbei und Thymian w&#252;rzen und die Sahne einr&#252;hren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1441" title="Rosenkohl Gnocci Fleischb&#228;llchen" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/03/rosenkohl_gnocci_fleischbaellchen.jpg" alt="rosenkohl_gnocci_fleischbaellchen" width="530" height="466" /></p>
<h3>Variationen</h3>
<p>Statt der Gnocchi (ich hatte sie halt noch im K&#252;hlschrank liegen) kann man auch klein geschnittene Kartoffeln nehmen, die man etwas fr&#252;her in die Br&#252;he gibt. Statt der groben Bratwurst kann man zum W&#252;rzmett greifen, oder zu in Scheiben geschnittenen Mettw&#252;rsten. Die s&#252;&#223;e Sahne kann durch saure Sahne oder Sahneschmelzk&#228;se ersetzt werden.<br />
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</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Rezept: Verschiedene Pilze an Bandnudeln in Sahneso&#223;e</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war mir irgendwie nach Pilzen, also ging es nach einer kleinen Stippvisite im Edeka an den Herd. Da man das Ergebnis guten Gewissens essen konnte, kommt an dieser Stelle das Rezept: Die Zutaten (f&#252;r 2 Portionen) Zubereitung f&#252;r Morchel Sauce (findet man in der Regel im Regal mit den Trockenpilzen unweit der Gew&#252;rze und [...]]]></description>
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<p>Heute war mir irgendwie nach Pilzen, also ging es nach einer kleinen Stippvisite im Edeka an den Herd. Da man das Ergebnis guten Gewissens essen konnte, kommt an dieser Stelle das Rezept:</p>
<h3>Die Zutaten (f&#252;r 2 Portionen)</h3>
<ul>
<li>Zubereitung f&#252;r Morchel Sauce (findet man in der Regel im Regal mit den Trockenpilzen unweit der Gew&#252;rze und / oder So&#223;en) f&#252;r 1/4 Liter Sauce</li>
<li>250 g Pilze nach Wahl, gern auch gemischt (hier: wei&#223;e und braune Champignons, Austernpilze)</li>
<li>200 g s&#252;&#223;e Sahne</li>
<li>100 ml Wasser</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>Petersilie</li>
<li>1/2 Zitrone</li>
<li>Salz, Pfeffer</li>
<li>Butter oder Rama Culinesse</li>
<li>250 g Nudeln nach Wahl (hier: breite Bio-Bandnudeln)</li>
</ul>
<div id="attachment_1410" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-1410" title="Gemischte Pilze an Bandnudeln mit Sahneso&#223;e" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2010/02/pilze_bandnudeln.jpg" alt="Nichtmal einen unbeweglichen Teller bekomme ich scharf geschossen.." width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text">Nichtmal einen unbeweglichen Teller bekomme ich scharf geschossen..</p></div>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>Die Pilze kurz abwaschen, s&#228;ubern und mit K&#252;chenkrepp trocknen. In Scheiben schneiden und in einem Essl&#246;ffel Butter oder Rama Culinesse bei mittlerer Temperatur garen. Dabei ruhig schonmal etwas pfeffern und salzen.</p>
<p>Wasser f&#252;r die Nudeln aufsetzen und Nudeln darin nach Packungsanleitung garen.</p>
<p>W&#228;hrenddessen Wasser, Milch und einen Essl&#246;ffel Butter oder Rama Culinesse erhitzen. Den Knoblauch fein w&#252;rfeln und zu den Pilzen geben. Wenn die Fl&#252;ssigkeit hei&#223; ist die Saucenzubereitung unter R&#252;hren mit einem Schneebesen hinzugeben. Kurz aufkochen lassen und nun die Pilze hinzuf&#252;gen. Die Pilz-So&#223;e mit frischem Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.</p>
<p>Die fertigen Nudeln mit der So&#223;e servieren und etwas gehackte Petersilie dar&#252;ber streuen.</p>
<p>Guten Hunger!<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Rezept: K&#228;se-Lauch-Suppe mit Hackfleisch</title>
		<link>http://www.alexander-langer.de/2009-12-16/kaese-lauch-suppe-mit-hackfleisch.html</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 00:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie ist einfach zuzubereiten, schmeckt jedem, ist der Lieblingsgast auf jeder Party und kann unkompliziert in gro&#223;en Mengen hergestellt werden &#8211; die K&#228;se-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Da sie gerade bei mir auf dem Speiseplan stand, folgt anbei mein Rezept: Zutaten (8-10 Portionen) 250g Schweinemett 250g Hackfleisch (Rind, Schwein oder gemischt) 1 Zwiebel 2-5 Stangen Lauch (sog. [...]]]></description>
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<p>Sie ist einfach zuzubereiten, schmeckt jedem, ist der Lieblingsgast auf jeder Party und kann unkompliziert in gro&#223;en Mengen hergestellt werden &#8211; die K&#228;se-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Da sie gerade bei mir auf dem Speiseplan stand, folgt anbei mein Rezept:</p>
<p><strong>Zutaten</strong> (8-10 Portionen)</p>
<p>250g Schweinemett<br />
250g Hackfleisch (Rind, Schwein oder gemischt)<br />
1 Zwiebel<br />
2-5 Stangen Lauch (sog. Porree), je nach Gr&#246;&#223;e<br />
1l Br&#252;he<br />
200g Kr&#228;uter-Schmelzk&#228;se<br />
200g Sahne-Schmelzk&#228;se<br />
2 Zehen Knoblauch<br />
1 Zitrone<br />
&#214;l, Salz, Pfeffer</p>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>Den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Die Zwiebel normal und den Knoblauch fein w&#252;rfeln. Die Br&#252;he in einem Kochtopf erhitzen. In einer Pfanne das Mett und das Tartar zusammen in hei&#223;em Fett anbraten, die Zwiebelw&#252;rfel mitd&#252;nsten und den Knoblauch ebenfalls untermischen und kurz mitbrutzeln lassen. Den Pfanneninhalt und die Lauchringe in die hei&#223;e Br&#252;he geben und kurz aufkochen. Nun die beiden Packungen Schmelzk&#228;se hinzugeben und umr&#252;hren, bis sich alles gleichm&#228;&#223;ig aufgel&#246;st hat. Den Saft einer halben Zitrone hinzugeben. Die Suppe 10 Minuten ziehen lassen und dann mit Pfeffer, Salz und ggf. dem Saft der &#252;brigen Zitronenh&#228;lfte abschmecken. Mit etwas Baguettebrot servieren.</p>
<p><strong>Variationen</strong></p>
<p>Dieses Rezept ist nicht unbedingt etwas f&#252;r eine Di&#228;t. Man kann aber einige Kalorien ohne gro&#223;e geschmackliche Abstriche sparen, wenn man statt normalem Hackfleisch sog. Schabelfleisch (Tartar) benutzt. Schmelzk&#228;se gibt es zudem auch in fettreduzierten Varianten. Ich gebe gerne auch noch eine kleingehackte Chili hinzu und w&#252;rze mit etwas Sojasauce, oder Worcester-So&#223;e und einem Teel&#246;ffel s&#252;&#223;em Paprika. Statt der Zitrone kann man auch Wei&#223;wein benutzen und in Scheiben geschnittene Champignons machen sich ebenfalls sehr gut in der Suppe. Zu guter letzt kann man auch die Mengen an Lauch und Fleisch dem eigenen Geschmack anpassen.</p>
<p>Wer den vollen Geschmack m&#246;chte, nimmt &#252;brigens nur Mett und nur Kr&#228;uter-Schmelzk&#228;se. Wer dann noch ein sch&#246;nes St&#252;ck Camembert (z.B. Soignon Ziegenrolle), ca. 80-100g, in die Suppe gibt und darin aufl&#246;st, bekommt nochmal eine ganz tolle zus&#228;tzliche Note.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1398" title="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_1" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/12/kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_1.jpg" alt="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_1" width="530" height="398" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1399" title="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_2" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/12/kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_2.jpg" alt="kaese_lauch_suppe_mit_hackfleisch_2" width="530" height="398" /><br />
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		<title>Chipsfrisch El Gaucho &#8211; BBQ aus der T&#252;te?</title>
		<link>http://www.alexander-langer.de/2009-05-31/chipsfrisch-el-gaucho-bbq-aus-der-tuete.html</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 16:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[BBQ]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelchips]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;El Gaucho&#8221; f&#252;gt Funny-Frisch seiner Chipsfrisch-Kartoffelchipsserie eine neue Sorte hinzu. Ohne k&#252;nstliche Geschmacksverst&#228;rker und ohne k&#252;nstliche Aromen will man &#8220;eine einzigartige Kombination aus w&#252;rziger S&#252;&#223;e und herzhafter Grillsauce&#8221; pr&#228;sentieren. Als Chips-Fan, konnte ich an dieser Kreation nicht vorbei gehen&#8230; Gauchos, so bezeichnet man die Viehz&#252;chter S&#252;damerikas. Meist denkt man an Argentinien, Rinder und ausgelassene [...]]]></description>
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<p>Mit &#8220;<em>El Gaucho</em>&#8221; f&#252;gt Funny-Frisch seiner <em>Chipsfrisch</em>-Kartoffelchipsserie eine neue Sorte hinzu. Ohne k&#252;nstliche Geschmacksverst&#228;rker und ohne k&#252;nstliche Aromen will man &#8220;eine einzigartige Kombination aus w&#252;rziger S&#252;&#223;e und herzhafter Grillsauce&#8221; pr&#228;sentieren. Als Chips-Fan, konnte ich an dieser Kreation nicht vorbei gehen&#8230;</p>
<p>Gauchos, so bezeichnet man die Viehz&#252;chter S&#252;damerikas. Meist denkt man an Argentinien, Rinder und ausgelassene Grillfeiern mit Unmengen an Fleisch, gegrillt auf offenem Feuer. Drum prangt auf der Vorderseite der T&#252;te auch ein stilisierter Stier als Steaklieferant und auf der R&#252;ckseite ein appetitlich gegrillter Fleischspie&#223; mit BBQ Sauce.</p>
<div id="attachment_1046" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-1046" title="funny-frisch Chipsfrisch El Gaucho" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/05/funny_frisch_chipsfrisch_el_gaucho.jpg" alt="Dem vollmundigen Versprechen folgt kein vollmundiger Geschmack." width="530" height="347" /><p class="wp-caption-text">Dem vollmundigen Versprechen folgt kein vollmundiger Geschmack.</p></div>
<p>Ge&#246;ffnet entweicht der T&#252;te ein zun&#228;chst ein dezenter s&#252;&#223;licher Geruch mit einer leicht rauchigen pfefferigen Note. Die Chips sind Funny-Frisch typisch d&#252;nn, knusprig und crunchig.  Der Geschmack best&#228;tigt zun&#228;chst den s&#252;&#223;en Geruch und geht dann in eine milde Sch&#228;rfe &#252;ber mit einem leichten Ton R&#246;staroma. Die Milde erkl&#228;rt sich nicht zuletzt auch auf den Verzicht auf Glutamat (Gluten). Der zus&#228;tzliche Verzicht auf Milchzucker macht sie auch f&#252;r Menschen mit Laktose-Intoleranz interessant.</p>
<p>Bei mir hinterlassen die El Gaucho Chips keinen bleibenden Eindruck. Zum einen bin ich kein gro&#223;er Fan des klassischen BBQ-Saucen Geschmacks, zum anderen sind die Kartoffelchips zu mild abgestimmt, so dass der Inhalt der Verpackung die aufgedruckten Versprechen nicht halten kann. Neben meinen pers&#246;nlichen Favoriten, den Chili Riffles, werden die El Gauchos wohl nicht mehr auf den Tisch kommen. Lieber variiere ich noch mit einfach gesalzenen Kollegen, den Chipsfrisch Oriental oder den Chakalaka.</p>
<p>&#8220;Vamos &#8211; auf nach S&#252;damerika!&#8221; &#8211; so hei&#223;t es auf der R&#252;ckseite. Dem Aufruf komme ich gerne nach, um mir dort ein echtes BBQ zu geben. Anders sieht es &#252;brigens der <a href="http://www.frau-shopping.de/funny-frisch-chipsfrisch-el-gaucho-953.html">Frau Shopping Blog</a>, der sich nach der Grillnote die Finger leckt (die &#252;brigens leicht klebrig werden), w&#228;hrend der <a href="http://snackblog.de/?p=26">Snackblog</a> sich &#228;hnlich unbeeindruckt zeigt wie ich.<br />
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 15:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Drupal]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelchips]]></category>

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		<description><![CDATA[I guess we all remember the famous &#8220;will code for html&#8221; fun picture from the 2000 dot-com bust. It got famous again (sad but true) over the last couple of months when times got rough for a lot of startups as well as some established IT businesses (not mentioning all the other business sectors). Today [...]]]></description>
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<p>I guess we all remember the famous &#8220;will code for html&#8221; fun picture from the 2000 dot-com bust. It got famous again (sad but true) over the last couple of months when times got rough for a lot of startups as well as some established IT businesses (not mentioning all the other business sectors).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-851" title="will code html for food" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/03/will_code_html_for_food.jpg" alt="will code html for food" width="329" height="379" /></p>
<p>Today the deliveryman passed me a mid-sized parcel. I didn&#8217;t expect any deliveries so I was <strong>very</strong> curious to see what it was about and who sent it to me, though I&#8217;m usually not that kinda guy who jumps around the christmas tree. For some reason even our office dog Judy had a rather unusual interest in whatever was hidden inside that parcel..</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-852" title="What is it?" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/03/what_is_it.jpg" alt="What is it?" width="530" height="707" /></p>
<p>It took me a knife and a few seconds to open it and as I saw its content I couldn&#8217;t help myself and had to laugh so hard I almost fell into the desk. Lying in there were 10 bags (150g each) <em>Funny-Frisch Riffels Chili &amp; Paprika</em> potatoe chips &#8211; my most beloved junkfood of all!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-853" title="10 bags funny frisch riffels chili paprika" src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/03/10_bags_funny_frisch_riffles_chili_paprika.jpg" alt="10 bags funny frisch riffels chili paprika" width="530" height="398" /></p>
<p>The story behind this is simple: I&#8217;m addicted to this stuff and enjoy it frequently while watching my favorite stuff (live <em>Lost</em> or <em>NHL</em> games of my <em>St. Louis Blues</em>) and someday I must have mentioned it in an email or while phoning with that customer.</p>
<p>He seems to be a happy customer of mine, most notably after I set his <em>Drupal</em> project to public beta status last week. So I think it&#8217;s just fair to say <strong>I will code Drupal for Chips</strong>, reminding me of the above historic picture. Two weeks from now and I&#8217;m sure those 10 bags will be history, too.</p>
<p>Thank you very much, Frank. You just made a geek happy (and fat of course) and a dog jealous..</p>
<p><strong>P.S.:</strong></p>
<p>If you ask why the hell I am posting this in English, it&#8217;s just because it fits better to &#8220;will code X for Y&#8221;.<br />
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		<title>Crunchips D&#246;ner mit alles! Aber wo ist der Geschmack?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 13:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Döner]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffelchips]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Weihnachtszeit wird man irgendwie gef&#252;hlsduselig, ob man m&#246;chte oder nicht. In einem Anfall von Gef&#252;hlsduseligkeit tat ich beim Einkauf etwas, was ich sonst nie tue: Ich ging fremd. Meine Geliebte, die funny-frisch Riffels Chili &#38; Paprika, war ausverkauft und Not macht bekanntlich erfinderisch. Kartoffelchips mit D&#246;nergeschmack, das sind die Lorenz Crunchips D&#246;ner mit [...]]]></description>
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<p>In der Weihnachtszeit wird man irgendwie gef&#252;hlsduselig, ob man m&#246;chte oder nicht. In einem Anfall von Gef&#252;hlsduseligkeit tat ich beim Einkauf etwas, was ich sonst nie tue: Ich ging fremd. Meine Geliebte, die <em>funny-frisch Riffels Chili &amp; Paprika</em>, war ausverkauft und Not macht bekanntlich erfinderisch.</p>
<p>Kartoffelchips mit D&#246;nergeschmack, das sind die <em>Lorenz Crunchips D&#246;ner mit alles!</em>. Vorne auf der Packung pr&#228;ngt noch ein &#8220;Hakans L&#252;m&#252;t&#252;d Edition&#8221; mit einem Foto von Comedian Kaya Yanar in seiner Rolle als T&#252;rke &#8220;Hakan&#8221;. Er ist zeitgleich seit geraumer Zeit die Galleonsfigur diverser Werbekampagnen f&#252;r Crunchips. F&#252;r speziell diese Chips h&#228;tte er seinen Namen aber mal besser nicht hergegeben.</p>
<p><img src="http://www.alexander-langer.de/wp-content/uploads/2009/01/crunchips_doener_mit_alles.jpg" alt="Crunchips D&#246;ner mit alles mit Kaya Yanar aka Hakan" align="left" hspace="10" />Crunchips D&#246;ner schmecken wie eingeschlafene F&#252;&#223;e. Der durchschnittliche Bewohner der 175 Gramm T&#252;te schmeckt zun&#228;chst nach nichts, dazu gesellt sich eine Note nach muffigen Kartoffeln, dann erreicht ein Geschmackskonglomerat aus einer leichten Salznote und S&#252;&#223;e hinzu, die aber beinahe augenblicklich von einem schwer definierbaren Geschmack &#252;bert&#246;nt werden, der von Knoblauch dominiert wird. Dieser Knofigeschmack ist es dann auch, der im Mundraum haften bleibt.</p>
<p>Ein paar Chips in der T&#252;te, die mehr von der W&#252;rzmischung abbekommen haben, schmecken dann auch noch besonders penetrant. Gr&#246;&#223;tenteils ist das Geschmackserlebnis aber nur fad und laff zu nennen. Einzig sehr fein und t&#252;chtig crunchen, das k&#246;nnen die fleckig graubraungelblichen Dinger.</p>
<p>Ich w&#252;nsche niemandem, dass sein D&#246;ner auch nur entfernt &#228;hnlich wie dieses Produkt schmeckt. Da werden Erinnerungen an meine <a href="http://www.alexander-langer.de/2008-10-25/wenn-der-doener-krankt-macht-protokoll-eines-leidenden.html">letztj&#228;hrigen D&#246;ner-Lebensmittelvergiftung</a> wach, als ich meinen Stammd&#246;nerl&#228;den untreu war. Das soll mir eine Lehre sein, <a href="http://www.alexander-langer.de/2004-05-10/die-chips-parade.html">bei meinen Stammprodukten</a> (okay, die Liste geh&#246;rt mal auf den aktuellen Stand gebracht) zu bleiben. Darum hei&#223;t es in Zukunft von mir in Richtung Crunchips: <strong>Ihr kommt hier net rein! </strong><br />
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		<title>Wenn der D&#246;ner krankt macht &#8211; Protokoll eines Leidenden</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 10:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Döner]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Do, 14:30 Uhr Unser Stamm-Lieferant bringt D&#246;ner. Wir haben eigentlich bessere Alternativen, aber die haben keinen Lieferservice. Wenn keiner f&#252;rs B&#252;ro fahren will / keine Zeit da ist, lassen wir uns eben was bringen. Ein D&#246;ner f&#252;r Tim, eine gro&#223;e T&#252;rkische Pizza mit viel Fleisch f&#252;r Jens, einen gro&#223;en D&#246;ner f&#252;r mich. Alles extra scharf. [...]]]></description>
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<p><strong>Do, 14:30 Uhr</strong><br />
Unser Stamm-Lieferant bringt D&#246;ner. Wir haben eigentlich bessere Alternativen, aber die haben keinen Lieferservice. Wenn keiner f&#252;rs B&#252;ro fahren will / keine Zeit da ist, lassen wir uns eben was bringen. Ein D&#246;ner f&#252;r Tim, eine gro&#223;e T&#252;rkische Pizza mit viel Fleisch f&#252;r Jens, einen gro&#223;en D&#246;ner f&#252;r mich. Alles extra scharf.</p>
<p><strong>Do, 14:35 Uhr</strong><br />
Ich mache eine kurze Anmerkung, dass sich in einen Bissen Fleisch wohl eine ordentliche Prise Oregano verlaufen hat. Ansonsten ist alles wie immer.</p>
<p><strong>Do, 17:00 Uhr</strong><br />
Magenschmerzen machen sich breit. Kann ja mal vorkommen, also denke ich mir nichts dabei. Ich sp&#252;le sie bei meiner Schwester und meinem Schwager, &#252;ber deren neues Notebook gebeugt, mit zwei Bier herunter.</p>
<p><strong>Do, 20:00 Uhr</strong><br />
Da ich die Nacht kaum geschlafen hatte, macht sich die M&#252;digkeit breit. Im ICQ eine komische Nachricht von Jens, er sei schon dreimal kotzen gewesen. Hm.. langsam bekomme ich Hunger.</p>
<p><strong>Do, 20:45 Uhr</strong><br />
Keine Lust auf eine Koch-Arie. Also schnell ein Fischfilet in den Backofen geschmissen. Irgendwie gehts mir jetzt aber auch nicht mehr so prall. Im Minutentakt berichtet Jens von neuerlichen Klog&#228;ngen mit offenen Schleusen an beiden Enden.</p>
<p><strong>Do, 21:10 Uhr</strong><br />
Beim Geruch des Fischs wird mir spei&#252;bel. Mir gehts total dreckig. An Essen ist nicht zu denken. Ich gehe aufs T&#246;pfchen und was mir da begegnet l&#228;dt nicht zu Freudenst&#252;rmen ein. Ein paar Minuten sp&#228;ter gehe ich ins Bett. Vielleicht kann ich es wegschlafen. Linke Seite (Magen) geht gar nicht. Ich drehe mich auf die rechte Seite und die &#220;berm&#252;dung l&#228;sst mich trotz  &#220;belkeit kurz vor der Brechgrenze irgendwann einschlafen.</p>
<p><strong>Irgendwann sp&#228;ter I</strong><br />
Wache auf, mir ist spei&#252;bel. Mein Bauch f&#252;hlt sich prall und aufgebl&#228;ht an. In mir gurgelt und rumort es bis in die untersten Regionen. Ich gehe aufs Klo. Da bleibe ich lange sitzen. Immer wenn ich denke, &#8220;Da kommt nichts mehr.&#8221;, schwemmt die n&#228;chste peristaltische Welle D&#246;nerreste und Bier in s&#252;dpolare Regionen. Ich beschlie&#223;e mir zur Vorsicht einen Putzeimer ans  Bett zu stellen, falls ich doch mal endlich brechen kann. Zur&#252;ck im Bett qu&#228;le ich mich weiter mit meinem Bl&#228;hbauch. Ich wei&#223; nicht wie ich liegen soll, zudem schmerzen meine Glieder. Irgendwann senkt sich der Schlaf &#252;ber mein Haupt und erl&#246;st mich &#8211; vorerst.</p>
<p><strong>Irgendwann sp&#228;ter II</strong><br />
Ich wache auf. Nun gehts gar nicht mehr. Ich packe den Putzeimer am Fu&#223;ende meines Bettes und explodiere in ihn hinein &#8211; endlich kann ich kotzen! Noch w&#228;hrend sich jeder Muskel immer und immer wieder verkrampft und einen neuen Schwall in den Eimer ergie&#223;en l&#228;sst, f&#252;hle ich mich besser, erleichtert.<br />
Nach einer Weile kommt nichts mehr. Ich mache Anstalten wie ein Fisch, der auf dem Trockenen versucht zu atmen. Ich gehe mit dem Eimer aufs Klo und bin &#252;berrascht wie gut er gef&#252;llt ist. Nachdem ich ihn entleert und ausgewaschen habe, sorge ich am anderen Ende meines K&#246;rpers noch eine Weile f&#252;r Erleichterung. Im Kontrast zum vorigen Befinden geht es mir nun geradezu pr&#228;chtig. Ich trinken noch ein paar Schlucke Wasser und mache mich wieder auf den Weg ins Bett. Ein Blick aufs iPhone verr&#228;t, es ist gerade einmal 01:30 Uhr.</p>
<p><strong>Fr, 08:00 Uhr</strong><br />
Die Weckfunktion des iPhone tut ihre Pflicht. Ich f&#252;hle mich wie mit der Dampfwalze &#252;berfahren und vom Bagger begraben. Um nicht im Mief operieren zu m&#252;ssen z&#246;gere ich meinen Klogang hinaus, bis ich fertig gewaschen und frisiert bin. Jede Bewegung f&#228;llt schwer. Alles tut mir weh, auch mein R&#252;cken, den ich mir vermutlich beim Erbrechen verzogen habe. Wie ein Zombie wanke ich in Zeitlupe die Stufen der Treppe herunter zu meinem Wagen. Wie ein Rentner auf Valium fahre ich ins B&#252;ro.</p>
<p><strong>Fr, 09:00 Uhr</strong><br />
Tim l&#228;sst sich nichts anmerken, sagt, er habe nur leichten Durchfall. Jens hat die ganze Nacht nach J&#246;rg gerufen und die Po-Ebene unter Wasser gesetzt. In meine Jacke eingemummelt lungere ich im B&#252;ro rum. Ich friere. Vor allem H&#228;nde und F&#252;&#223;e sind eiskalt.</p>
<p><strong>Fr, 10:30 Uhr</strong><br />
Ich telefoniere mich durch, bis ich beim zust&#228;ndigen Veterin&#228;ramt bin. Mehrfach erz&#228;hle ich unsere Geschichte, zuletzt auch dem hiesigen Kontrolleur. Nein, wir haben keine Nahrunsmittelreste mehr &#252;ber. Ja, ich wei&#223;, dass gerade auch &#8220;normale&#8221; Erreger Saison haben. Nein, ich denke nicht, dass wir uns zur dritt gleichzeitig anderweitig angesteckt haben. Er wird eine Hygienekontrolle beim D&#246;nermann durchf&#252;hren. Ich nehme nicht an wieder von ihm zu h&#246;ren.</p>
<p><strong>Fr, 14:15 Uhr</strong><br />
Nach noch mehr Rumgelungere, einigen Telefonaten hier und Rechnungstellen dort, lasse ich den lieben Gott einen guten Mann sein. Es geht mir wieder schlechter. Noch schlechter. An Essen ist nicht zu denken. Nur Wasser kann ich trinken. Ab und an habe ich den Drang das Klo zu besuchen, aber in mir ist kaum mehr etwas, was sich den Weg in die Freiheit suchen k&#246;nnte. Tim hat mittlerweile bekannt gegeben, dass es ihm zusehends schlechter geht. Jens geht noch kurz mit dem Hund und macht das B&#252;ro dann dicht. An Dienst bis 17 Uhr ist nicht zu denken.</p>
<p><strong>Fr, 14:45 Uhr</strong><br />
Ich g&#246;nne mir ein hei&#223;es Bad um auf Temperatur zu kommen.</p>
<p><strong>Fr, 16:00 Uhr</strong><br />
Eine SMS weckt mich in der Wanne liegend auf. Das Wasser ist noch warm. Ich brauche eine Weile mich aus ihr herauszuk&#228;mpfen. Ich bin total kraftlos und unendlich m&#252;de, aber wenigstens ist mir nun nicht mehr kalt.</p>
<p><strong>Fr, 18:00 Uhr</strong><br />
Ich esse 5 R&#246;stis ausm Backofen, verpasse ihnen noch ne Portion Salz. Sch&#228;tze, das kann ich brauchen.</p>
<p><strong>Fr, 20:51 Uhr</strong><br />
Hatte meinem Bruder versprochen ihm Drittelergebnisse des Spiels der Roosters in N&#252;rnberg zu schicken. Jetzt nach dem  zweiten Drittel tu ich noch meine Pflicht, gehe dann aber direkt ins Bett. Ist schon lange sinnlos geworden mich wach zu halten.</p>
<p><strong>Sa, 09:00 Uhr</strong><br />
Der Wecker klingelt. Ich bin halbwegs okay, wenn auch schlapp. Die Ganzk&#246;rperschmerzen sind weg. Ganz zur&#252;ck im Diesseits bin ich aber noch nicht.</p>
<p><strong>Sa, 10:00 Uhr</strong><br />
Es sind 10 Grad. Die Jacke trage ich offen, darunter nur ein T-Shirt. Ich schwitze dennoch wie ein Tier, als ich bei meinem Fris&#246;r ankomme.</p>
<p><strong>Sa, 11:15 Uhr</strong><br />
Vom Markt habe ich mir zwei &#252;berbackene K&#228;sebr&#246;tchen mitgebracht, so wie es sie fr&#252;her gab, mit ordentlich viel K&#228;serand. Ich bin m&#252;de, bekomme aber langsam wieder Form.</p>
<p><strong>Nachwort</strong><br />
Lebensmittelvergiftung durch D&#246;ner ist uncool. Nach allem was ich dazu im Netz gelesen habe, haben wir wohl Gl&#252;ck gehabt, nicht im Krankenhaus gelandet zu sein. Ich las so b&#246;se Worte wie &#8220;Einlauf&#8221;.. brr&#8230; Aber Jens und ich haben im Gespr&#228;ch festgestellt, dass wir zur Hochzeit beide ernsthaft daran dachten uns einliefern zu lassen. Wenn ich an Schl&#228;uche im Po denke, bin ich froh, dass wenigstens dieser Kelch an mir vor&#252;ber gegangen ist.</p>
<p><strong>Ausblick</strong><br />
Morgen ist Heimspiel. Mal schauen, wenn wir gewinnen, ist danach traditonell ein &#8220;Siegd&#246;ner&#8221; f&#228;llig &#8211; beim D&#246;nermann meines ungebrochenen Vertrauens und nicht beim Gammel-D&#246;ner-Mann. Sch&#246;ner D&#246;nerteller mit Reis und so&#8230;<br />
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		<title>Reste-Essen: Tagliatelle con Tonno Diavolo alla Al</title>
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		<comments>http://www.alexander-langer.de/2008-06-02/reste-essen-tagliatelle-con-tonno-diavolo-alla-al.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 21:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Leben und ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich koche gerne, aber ich habe nicht viel Zeit und sp&#252;len kann ich mal gar nicht leiden. Aus dieser Not heraus und weil ich Single bin, koche ich meist f&#252;r mehrere Portionen. In letzter Zeit ist bei mir Auflauf-Zeit. Aus diversen nachgekochten und dabei modifizierten Rezepten und einem aufmerksamen Blick im Supermakrt entstand heute eine [...]]]></description>
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<p>Ich koche gerne, aber ich habe nicht viel Zeit und sp&#252;len kann ich mal gar nicht leiden. Aus dieser Not heraus und weil ich Single bin, koche ich meist f&#252;r mehrere Portionen. In letzter Zeit ist bei mir Auflauf-Zeit. Aus diversen nachgekochten und dabei modifizierten Rezepten und einem aufmerksamen Blick im Supermakrt entstand heute eine Eigenkreation, die so genial geil ist, dass ich sie euch nicht vorenthalten m&#246;chte. Ich benenne die Kreation nach mir: Tagliatelle con Tonno Diavolo alla Al (das ist Speisekarten-Italienisch, also bitte keine Grammatik-Vortr&#228;ge bei Fehlern)</p>
<p><strong>Zutaten</strong></p>
<ul>
<li>300 g Thunfisch (frisch, tiefgek&#252;hlt oder aus der Dose)</li>
<li>250 ml Bechamel Sauce (fix &amp; fertig, zumeist im Nudelregal zu finden)</li>
<li>450 g Tagliatelle (frisch aus der K&#252;hltheke)</li>
<li>250 g Mexiko Mix (1 mittlere Dose)</li>
<li>5 Thai-Chilis</li>
<li>100 ml Milch</li>
<li>125 g Mozzarella</li>
<li>1 Zucchini</li>
<li>1 mittelgro&#223;e Zwiebel</li>
<li>Soja-Sauce</li>
<li>70g Tomatenmark (Pi mal Daumen)</li>
<li>TK Kr&#228;uter (italienisch)</li>
<li>Petersilie (frisch oder tiefgek&#252;hlt)</li>
<li>1 Zehe Knoblauch (oder Pulver, oder tiefgek&#252;hlt)</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
</ul>
<p><strong>Hinweis zu den Zutaten</strong></p>
<p>Ich habe dieses Rezept mit fettreduzierten Zutaten zubereitet (Béchamel Légère, fettreduzierte Milch, Mozzarella Light). Statt des Mexiko Mix kann man auch nur Mais benutzen und der Thunfisch war tiefgefroren (da l&#228;sst er sich auch gut schneiden). Wer Thunfisch aus der Dose verwendet, sollte der schlanken Linie zuliebe Thunfisch in eigenem Saft benutzen (und diesen abgie&#223;en) und nicht die in &#214;l eingelegte Variante. Das Gericht ist ein prima Resteessen und man kann auch nach Belieben Strauchtomaten, frische Champigons und dergleichen statt oder zus&#228;tzlich zu den Zucchini verwenden. Die Soja Sauce ist kein Muss und statt des puren Tomatenmarks habe ich Tomatenmark mit W&#252;rzgem&#252;se aus der Tube benutzt. Auch bei den Nudeln kann man wie wild im Schrank wildern.</p>
<p>Ach ja, die Chilis sind auf eigene Gefahr! Ich wolte eigentlich, zwei oder drei gr&#246;&#223;ere rote Chilis nehmen, aber es gab sp&#228;t abends keine mehr, nur noch so fertig in einer kleinen Box abgepackte Thai-Chilis. Sie best&#228;tigten, was man gemeinhin &#252;ber Chiis wei&#223;: Die ganz kleinen sind die fiesesten von allen! Ich wei&#223; noch nicht im geringsten, was ich mit dem Rest machen soll, au&#223;er 112 anzurufen&#8230;</p>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>Den Thunfisch zerpfl&#252;cken oder in St&#252;cke schneiden (wenn gefroren, der taut dann auch schnell auf). Die Zwiebel grob und die Chilis fein w&#252;rfeln und zu dem Fisch geben. Einen guten Schuss Soja-Sauce hinzugeben und dann Tomatenmark, Kr&#228;uter, Petersilie und Knoblauch (fein gehackt) hinzugeben. Ordentlich salzen (muss f&#252;r das ganze Gericht langen) und pfeffern (bei mir ist es bunter Pfeffer aus der M&#252;hle). Das Ganze vermengt man und gibt dabei den Mexiko-Mix hinzu, den wir vorher haben abtropfen lassen. Zum Schluss heben wir die Tagliatelle unter, bis alles halbwegs gleichm&#228;&#223;ig durchmischt ist.</p>
<p>Die Masse geben wir in eine passend gro&#223;e Auflaufform (sie sollte sich nicht &#252;ber den Rand erheben) und r&#252;tteln ein wenig hin und her, dass sie sich setzt. Die Form habe ich nicht gefettet und es blieb auch nichts h&#228;ngen oder dergleichen. Die H&#228;lfte der Bechamel Sauce gie&#223;en wir gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber die Nudelmasse. Dann schneiden wir die Zucchini in gleich dicke Scheiben (etwa 3 mm) und bedecken mit diesen die Masse gleichm&#228;&#223;ig. Wir geben den Rest der Bechamel &#252;ber die Zucchini Scheiben und belegen diese mit dem flach und d&#252;nn aufgeschnittenen Mozzarella K&#228;se.</p>
<p>Zum Schluss gie&#223;en wir noch einen guten Schuss Milch rings herum an und schieben das gute St&#252;ck bei 200 Grad Celsius in den vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) auf ein Rost. Falls eure Form zu klein ist oder die Milch zuviel war, k&#246;nnte es im Verlauf beim Blubbern etwas &#252;berlaufen (mir blieb es erspart). Legt also entsprechend an den R&#228;ndern hochgebogene Alufolie unter, damit es euch den Ofen nicht versaut.</p>
<p>Nach 40 Minuten knurrt euch vom Duft der Magen und der K&#228;se ist sch&#246;n gold-braun.</p>
<p><strong>Hinweis zum Schluss</strong></p>
<p>Lasst euch von den Fernsehfritzen nicht vom Herd vergraulen. Kochen ist keine Wissenschaft. Beim Kochen ist das Bauchgef&#252;hl der beste Ratgeber, denn der Bauch wei&#223; am besten was ihm gut tut.</p>
<p>Guten Appetit!<br />
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