Gemma Hayes – Oliver

Unbemerkt von mir hat eine meiner Lieblingsmusikerinnen bereits im März eine neue EP herausgebracht. Ihrem selbst produzierten 2008er Album The Hollow of Morning ließ die Irin Gemma Hayes im März 2009 Oliver folgen. Oliver ist gleichzeitig auch die Auskopplung der EP, welche insgesamt fünf Lieder umfasst. Auf MySpace ist zudem zu lesen, dass sie bereits an einem neuen Album arbeitet.

Oliver ist im Sound dem ruhigen The Hollow of Morning sehr ähnlich. Sanfte Akustikgitarrenklänge, Gemmas unverwechselbare sanfte Stimme und dem oft melancholische Sound ziehen sich auch durch diesen Tonträger. Schon komisch, hatte ich Gemma doch zufällig vor einer gefühlten Ewigkeit mit dem recht rockigen Song Let A Good Thing Go kennengelernt. Oder um es einfach mit ihren eigenen Worten zu sagen: “And the silence is an important part of this album, perhaps just as important as any instrument.”

Ähnlich wie bei Emily Haines stelle ich mir bei Gemma Hayes schon lange die Frage, warum so ein hübsches talentiertes Ding immer so traurige Musik macht. Gerade beim Video zu Oliver möchte man(n) direkt hin, sie in den Arm nehmen und trösten.

Ach, ich würd sie so gern mal in Deutschland sehen und hören. Warum muss ich mir auch immer so Künstler suchen, die selten oder nie hierher kommen?

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