Schnellere Aktualisierung von DNS Daten

Mit dem Hosting-Umzug von Selbständig im Netz tritt bei Usern wieder ein übliches Problem auf, das ein solcher Umzug mit sich bringt, nämlich, dass die Website umgezogen, aber nur für eine Teil der User im Netz bereits erreichbar ist. Besonders ärgerlich ist dieser Effekt, wenn man die eigene Website oder die von Kunden umschaufelt und die korrekte Funktion beim neuen Hoster testen möchte, aber nicht kann.

Was DNS ist und wie es funktioniert

Schuld sind die sog. DNS Server des Internet. Möchten wir die Domain “selbstaendig-im-netz.de” kontaktieren, schauen sie in ihren Datenbeständen nach, welche IP Adresse dieser Domain zugewiesen ist. Diese Information leiten sie an unsere Rechner zurück und dorthin schicken diese dann die Anfrage. Normalerweise geschieht dies im Hintergrund und wir bekommen davon nichts mit.

Warum es manchmal hakt

Das Netz ist voll von DNS Server, die die sog. Namensauflösung durchführen. Wählen wir uns ins Internet ein, bekommen wir von unserem Dienstleister in der Regel zwei zugewiesen, den sog. Primary Nameserver und den Secondary Nameserver. Liefert der primäre Nameserver (NS) keine Antwort, wird der sekundäre angefragt. So kann einer mal ausfallen oder gewartet werden, ohne dass dies Kunden auffällt.

Wenn man nun mit einer Website zu einem anderen Hoster umzieht, landet die Website auf jeden Fall auf einem anderen Server. Dieser hat auch eine andere IP Adresse, weil jeder im Internet erreichbare Rechner eine eigene eindeutige IP Adresse hat (analog hat ja auch jeder Mensch eine eigene Postadresse, damit es keine Verwechselungen geben kann) und entsprechend muss diese Angabe im DNS Eintrag der Domain auch geändert werden. Andernfalls würden Zugriffe noch auf den alten Server stattfinden, der sich aber schlichtweg nicht mehr zuständig fühlt.

Die Änderung ist schnell gemacht, es dauert jedoch, bis alle Nameserver im Netz von ihr etwas mitbekommen und ihre Daten entsprechend updaten. Auch Router die DNS Abfragen zwischenspeichern, können sich hier als Fehlerquelle erweisen.

Wie kann ich das Problem beheben?

Wurde eine Domain aktualisiert, man landet aber noch immer auf dem alten Server, hat man verschiedene Möglichkeiten. Einige hatte ich aus aktuellem Anlass auch schon beim BasicBlogger genannt.

Was für Möglichkeiten gibt es noch? Gibt es womöglich sogar Tools für diesen Zweck?

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Kommentare / Trackbacks / Pingbacks

Danke ;) Bei mit hats nachdem ich flush und restartet habe, funktioniert :)

bei mir geht es einfach nicht. habe reseller hosting gemacht mit eigener dns.

also will ich was machen, z.b. für meine vereinsseite, mache neuen kunden usw. das geht alles, aber das d es auf den neuen server kommt, gehe ich zu misk.com wo änderä dort nie dns server auf meine eigene, dann geht es nicht. komme einfach nicht weiter.

weiss da wer weiter

Dein Deutsch ist in diesem Fall schlecht zu verstehen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie dein aktuelles Setup aussieht und wo genau das Problem liegt.

mal einfacher:

1. Reseller Hosting gekauft inkl. eigenen Namenservern
2. meine eigene namenserver z.b. ns1.meinedomain.com und ns2.meinedomain.com

3. für einen kunden ein benutzerkonto bei mir.

4.der kunde hat z.b. die domain http://www.meinfanclub.com und das bei http://www.misk.com registiert.

5. muss man die namenserver manuell ändern gehen, also auf http://www.misk.com einloggen domain anwählen, namenserver ändern, gibt dort dan die ns1.meinedomain.com und ns2.meinedomain.com ein. klickt auf speichern, dann geht es nicht. nihm die ns1.meinedomain.com und ns2.meinedomain.com nicht an

Liegen beide Nameserver in unterschiedlichen Subnetzen? Ich denke hier sollte der Support von Misk dein erster Ansprechpartner sein. Dafür zahlst du schließlich.

Ist immer wieder extrem frustrierend, gerade der angesprochene Punkt: Klappt die Website jetzt auf dem neuen Server?

Ich hab nen Kunden mit nem 1&1 Windows Server und ziehe derzeit 3 Hosteurope VPS auf einen Dedicated um. Ich kann, wenn mein Unitymedia DNS die falsche IP hat, also wenigstens noch per mstsc (Remote Desktop) schauen wie sieht es da aus. Aber das bringt einen bei gut besuchten Domains nicht weiter.

HE sagte mal ich soll bei iptools.com schauen – nützt aber imho nichts, da ich HE als AutoDNS drin hab ( um es am Anfang nicht unötig zu komplizieren, und da ich das dann am WE mal auf einen Schlag ändern kann).

Aber so bleibt mir nur: Leute anrufen die bei unterschiedlichen ISP´s sind und dann sagen kannst du mal Windows+R, nslookup, Domainname,

Die einzigen Probleme die ich in der Praxis mitunter noch habe habe ich, wenn ein Dienstleister lange braucht die Domain freizugeben. Das war zuletzt bei einer NET der Fall, die via 1und1 konnektiert war.

Habe ich die Domain einmal bei mir im Bestand, gehen Änderungen ganz fix. Da man selbst Vorlaufzeit hat Serverumzüge zu planen, kann man auch voerh die TTL runtersetzen und damit signalisieren, dass die DNS-Daten öfter mal refresht werden sollen.

Abgesehen davon kann ich bei mir zur Not noch immer lokal Host-Einträge vornehmen…

Das DNS-Problem bei “umziehenden” Domains hat nicht die Schuld an den Caching Servern der Internet Provider.

Am Problem ist derjenige schuld, der die DNS-Einträge gesetzt hat. Jeder DNS-Eintrag hat eine TTL (wenn nicht angegeben, wird die default TTL der DNS-Zone genommen). Die TTL bestimmt wie lange dieser Eintrag “am Leben” ist bevor ein Caching Server neu anfragen muss.

D.h. wenn man etwas umziehen will, dann muss die TTL vor dem Umzug runtergesetzt werden damit die alte längere TTL am Umzugstag definitiv abgelaufen ist und der Wert dann zeitnah geändert werden kann.

Ja und nein. Zum Einen gibt es diese Einstellungsmöglichkeit oft nur bei speziellen Domainhostern wie etwa Schlundtech, nicht aber in den Verwaltungsoberflächen vieler anderer Hoster. Zum Anderen erneuern die diversen DNS-Server ihrer Infos dennoch in unterschiedlich langen Zyklen. Besonders fix sind etwa die DNS-Server von Google (8.8.8.8 und 8.8.4.4).

Wenn man die nicht nutzen kann oder will kann man sich bis der eigene Hoster soweit ist noch immer mit manuellen Einträgen in der eigenen hosts-Datei behelfen.

Dass die Weboberflächen von Hosting-Anbietern manchmal es nicht zulassen die TTL eines DNS-Eintrages zu ändern ist ein anderes Thema.

Man bekommt halt das was man bereit ist zu bezahlen.

Wenn es richtig implementiert und dann meist das Hostingpaket auch etwas teurer ist, dann gibt es auch die Änderungsmöglichkeit der TTLs.
Oder man verwendet dafür eigene DNS-Server.

Man weiß aber in der Regel auch erst was man bekommt, wenn man schon bezahlt hat. Bzw. sind viele (auch Web-Entwickler) aus Gewohnheit bei ihrem Hoster und bringen dort ihre Kunden unter; haben zudem von DNS zudem auch nicht die große Ahnung, geschweige denn dass sie eigene DNS Server unterhalten könnten.

Bei den meisten auf dem Markt befindlichen Hosting-Paketen weiß ich doch nicht einmal mit welchen Einstellungen (z.B. PHP Memory Limit) der Hoster fährt.

Bis zur völligen Transparenz für den Kunden ist es noch ein weiter Weg.


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