Die Intel Macs sind da!

Seit Apple CEO Steve Jobs gestern seine Keynote
auf der MacWorld hielt, sind die ersten Rechner aus dem Hause Apple mit
Intel-Prozessoren auf dem Markt. Den Anfang machen der iMac und das
MacBook Pro, welches das PowerBook ablöst. Beide sind mit dem Intel
Core Duo bestückt, dem Dual-Core-Nachfolger des Pentium M.
Im Laufe des Jahres wil Apple die komplette Produktpalette auf Intel
CPUs umgestellt haben. Was noch fehlt ist das neue iBook, der Mac Mini
und ein Desktop-Rechner als Nachfolger des G5.

Interessant fand ich persönlich, wie einige mehr oder weniger
selbsternannte Experten im Netz gestern ad absurdum geführt wurden.
Spekulationen und Informationen aus “für gewöhnlich gut unterrichteten
Kreisen” sprachen nämlich davon, dass es zunächst ein iBook und einen
Mac Mini geben solle. Für das iBook orakelte man, dass es ein 13″
Widescreen haben solle und im Inneren sollte die Single-Core-Variante
des Core Duo (Core Solo) seinen Dienst tun. Pustekuchen!

Anstatt an der unteren Leistungsgrenzen aufzubesser, hat Apple es
taktisch klug gemacht. Zunächst ein neues iBook rauszubringen, dass
leistungsmäßig schneller als jedes Powerbook ist, hätte keinen Sinn
gemacht. Stattdessen sind die MacBook Pro nun auf dem Stand der Technik
- immerhin wurden die Core Duo samt Napa-Plattform auch erst gestern
von Intel freigegeben, so dass zeitgleich mit Apples neuen Rechnern
auch die PC-Konkurrenz von Dell, Acer, Samsung & Co. neue Modelle
vorstellte. Sicher hat man bzgl. dieses Timings Absprachen getroffen.

Für das neue iBook und den Mac Mini gehe ich auch von einem
Innenleben auf Napa-Basis aus. Interessant dürfte der Nachfolger des G5
werden. Als Apple vor einem halben Jahr bekanntgab auf Intel CPUs
umzusteigen wurde Steve Jobs bereits dahingehend zitiert, dass man
immer mit als erstes von den Neuerungen bei Intel profitieren und diese
in Pridukten anbieten will. Dies ist gestern eindrucksvoll geschehen.
Für den G5-Nachfolger hat Apple nun mehrere Möglichkeiten, was das
Innenleben angeht. Mit dem G5 hat man bereits eindrucksvoll die
F?higkeit gezeigt Wasserkühlung in Serie anzubieten. Ein
Desktop-Rechner hat auch nicht den Zwang auf Energieeffizienz zu achten
wie ein Notebook oder ein Display mit integriertem Rechner (iMac), bzw.
hochintegrierten Lösungen (Mac Mini). Hier rechne ich mit Maschinen mit
Intels Pentium D (Presler-Kern) und Wasserk?hlunug – aber dazu muss man
wohl auch kein Prophet sein, basierte Apples Entwicklungs-Rechner für
den Intel-Umschwung doch auf einem Pentium 4…

Den neuen iMac und den kommenden Mac Mini werde ich mir nochmal
ganz genau ansehen. Leider bin ich seit der letzten Inspektion meines
Wagens 950 Euro ärmer. So ein Mac steht ja schon lange auf meiner
Liste…

Nebenbei: Nun bekommt das kleine i gleich eine ganze andere Bedeutung…

Links:

Artikel-Lotterie:

 
Tags:


Wenn dir der Eintrag gefallen hat, tu mir doch den Gefallen und schreibe einen Kommentar und / oder abonniere den Newsfeed und erhalte zukünftig Artikel direkt über deinen Newsreader.

Kommentare / Trackbacks / Pingbacks

Noch kein Kommentar.


Schreibe einen Kommentar

(erforderlich)

(erforderlich)